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Ich spreche vom Tod dem sterben dem Ende des Lebens.Oft scheint er uns so nah,schon fast wie ein Schatten der uns auf Schritt und Tritt verfolgt.



Als kleines Kind ist deine Welt noch heil-doch wenn du mal groß bist
holt dich die Realität gnadenlos ein und versetzt dir einen Schlag
ins Gesicht.Immer wieder.






Glaubt ihr an Schicksal? Ich auf jeden fall schon. Bevor ich jetzt mit dieser Geschichte beginne, möchte ich erstmal klarstellen das ich nicht so wie andere Leute es behaupten damit Aufmerksamkeit benötige. Ich möchte der Welt damit nur zeigen wie glücklich ich mit meinen Leben bin und wie mein Leben davor war

->Ich habe nicht den Krebs besiegt, ich habe ihn in Frieden entlassen. Das hatte ich mir       vorgenommen, und es hat geklappt.
Um ehrlich zu sein habe ich sehr lange überlegt über meine Vergangenheit eine Geschichte
zu schreiben. Ich wusste nicht ganz genau ob es die Menschen beeindruckt, ermutigt und  ihnen Kraft gibt oder sie einfach nur abschreckt. Schließlich hab ich mich doch dafür entschieden sollen doch alle Menschen sehen wie das Leben sein kann.


gestolpert, gefallen, & liegengeblieben aufgestanden, losgerannt & gewonnen. ->Wir sind gekommen um irgendwann zu sterben.

Der einzige Satz der mir immer wieder neuen Mut gab war: ''Du musst immer Positiv denken''. Ja vielleicht wunderst du dich jetzt warum gerade dieser Satz :o ? aber als ich letztes Jahr ende April erfahren musste das ich an Krebs erkrankt bin da war mein Leben innerlich total am Ende. Meine ganze Welt brach zusammen einfach alles war anders. Wobei ich dabei ein bisschen übertrieb.Erstmal hofften meine Familie und ich natürlich auch meine Freunde, dass es nur gutartiger statt bösartigen Krebs ist und ich nur ein oder zwei Op's benötigte um den Krebs zu besiegen. Als sich aber nach meiner Biopsie 2 Wochen später das Gegenteil rausstelle wusste ich einfach nicht mehr weiter. Das schlimme an der ganzen Sache war aber das ich es anfangs gar nicht blickte was überhaupt geschehen ist wenn ich ehrlich bin wollte ich es auch gar nicht wissen. Erst als der Arzt mir knallhart ohne Hemmungen ins Gesicht sagte: ''Du hast bösartigen Krebs'' um genau zu sein : ->Osteo Sarkom Knochenkrebs merkte ich das es schwer für mich werden würde. Er und die anderen Ärzte und Ärztinnen erklärten mir und meinen Eltern was sie mit mir vor hatten. Welche Krebsart es war und welche Chemoarten ich benötigte um den Tumor zu vernichten und noch andere wichtige Sachen die ich mir aber nicht merken könnte weil ich gar nicht mehr wusste was mit mir und meinen leben geschehen würde. Ich wusste nicht einmal was ein Tumor ist ? wahrscheinlich lag es daran das ich mich noch nie davor mit so einer schlimmen Krankheit wie Krebs befunden hatte. Das einzige was ich wusste war das man daran sterben konnte und seine Haare verlieren würde. Mehr nicht, nicht mal ein bisschen mehr davon. Doch genau jetzt wo es wichtig wurde, hätte ich so was wissen müssen. Ich wusste überhaupt nicht was dieser Arzt redete mir wurde schwindelig und mir wurde schlecht. Im Gegensatz zu meinen Eltern lächelte ich noch oder ich versuche es jedenfalls. Der Arzt machte mir klar das es schwer für mich werden würde und das ich viel kraft und Geduld brauchen würde was mir nicht gerade mehr mut machte. Ich dachte eh das mein Leben am ende ist aber das war die falsche Einstellung.

Bevor ich in den Operationsraum gefahren und mir mein Port zugelegt wurde.kam der Oberarzt meiner neuen Station K1 Prof. Bilack und klärte mich ein bisschen auf. Von der Station war ich nicht gerade beeindruckt die Kinder taten mir Leid alle hatten keine Haare auf den Kopf jedes Kind eine Kahle Glatze und sie waren blass fast wie Leichen. Alle Kinder hatten so einen komischen Infusionsständer sie waren daran angeschlossen und so eine komische Flüssigkeit lief in ihren Körper hinein. Ehrlich gesagt ekelte ich mich sogar ein bisschen vor ihnen. Ich wollte nie so sein wie alle Kinder in dieser Station. Dr. Bilack erklärte mir was ich in meinen Chemotherapien beachten musste vor allem bei den ersten von 18 Chemotherapien die geplant waren und was ich auf gar keinen fall machen durfte oder essen sollte. Er erklärte mir, dass man bestimmte Sachen nicht essen darf vor allem Obst oder Getreide mit einer schale so wie Erdbeeren oder weichgekochte Eier. Das war das erste was mich schon sofort nervte weil ich weichgekochte Eier und Erdbeeren über alles liebe aber damit konnte ich erstmal leben. Das zweite war das ich nicht in der Zeit in die Schule gehen durfte wegen der Ansteckungsgefahr weil mein Immunsystem sehr geschwächt sei während den Chemo's und ich jeglichen Kontakt mit Kranken Leuten vermeiden sollte. Was ich mir eigentlich schon dachte. Das dritte was mich am meisten störte war das ich keine haustiere in dieser zeit zuhause haben durfte und damit mein geliebten Hamster Sweety weggeben musste was mir sehr zu schaffen machte. Ich musste ihn meiner damals besten Freundin für die zeit geben.Das alles hätte mir der Arzt vor der Op nicht umbedingt sagen müssen weil ich später mit tränen in den Augen schließlich in den Op Saal gefahren wurde. Dann war es schon so weit gewesen aus einer Sprechanlage die man im ganzen Krankenhaus hören konnte kam ''Kathrin Walter ''in den Op ''Kathrin Walter'' in den Op 2mal. Ich hatte schon wieder so ein komisch Gefühl im bauch es war zwar schon meine 2 Operation aber ich fühlte mich so wie bei der ersten einfach nur schlecht.

Als ich aufwachte was es schon so um die 11 Uhr nachts das lag daran das ich erst kurz nach 6 Uhr operiert wurde. Aufwachen tat ich wegen einen kleinen stich anfangs sah ich alles verschwommen aber als ich wieder richtig sehen könnte merkt ich das mir gerade blut abgenommen wurde. Irgendwie tat mein bauch unbeschreiblich weh. Ich legte sofort meine hand auf ihn und frage erstmal wieso gerade mein bauch wehtun würde ?. dabei erfuhr ich, dass sie mir bei der Operation noch schnell den Blinden entfernt hatten weil er ein Risiko während den Chemotherapien war. Das war aber mein kleinstes Problem. Meine Eltern waren nicht da gewesen obwohl mir die Ärztin versprach das sie nur schnell weg waren und sofort wieder kommen würden kamen sie nicht und ich lag die ganze Nacht wach mit der Hoffnung das sie irgendwann wieder kommen würden. Weil die Mutter meiner Zimmernachbarin die ich eh nicht leiden könnte mir die Klingel und das Telefon aussteckte weil sie dachte, dass es mich nur stören würde konnte ich erstens nicht klingeln um die Krankenschwester zu fragen ob sie mir schmerzmittel gegen die schmerzen geben könnte und zweitens nicht mit meinen Eltern telefonieren. Also versuchte ich die ganze Nacht wie eine verrückte an mein Handy zu kommen. Was mir aber erst um 6 Uhr morgens gelinge. Dann übergab ich mich wegen den blindarm ich spuckte irgend so ein grünes zeug aus. So verliefen die nächsten Wochen auch. Ich gab meinen geliebten Hamster ab. Verlor mein ganzes Selbstvertrauen und machte noch einen letzten gemeinsamen urlaub mit meinen Eltern bevor es so richtig schwer wurde. Im urlaub verlor ich all meine Haare irgendwann waren sie so verfilzt das ich sie mir alle einzeln rausrupfte. Wir behielten die restlichen haare aber in einer Plastiktüte als Erinnerung an meine echten haare auf. Die restlichen 5 Chemos verliefen genau so wie die erste. ich war nur am spucken hatte keine haare mehr nur eine kahle Glatze und rannte mit so einen komischen Infusionsständer rum jetzt war ich genau so wie die anderen Kinder in dieser Station. Bleich ein Glatzkopf und mit dem Selbstvertrauen total am ende davor ekelte ich mich noch vor ihnen jetzt war ich ein teil von ihnen gewesen.

Obwohl ich ganz fest davon überzeugt war das Krebs der Weltuntergang war wobei ich mit dem Wort Weltuntergang ein bisschen übertrieb lernte ich in dieser Zeit eine Person kennen die meine Einstellung über Krebs total verdrehte. Sie hieß Bahar war 9 Jahre alt gewesen und kam aus dem Iran. Sie hatte einen Tumor im Kopf und hatte überhaupt kein Selbstvertrauen mehr genau so wie ich aber ich hatte noch eine Chance zum leben sie nicht. Obwohl es mir nicht leicht viel war ich die jenige die Bahar aufmunterte ich redete ihr ein das alles gut werden würde und sie alles gut überstehen würde und bald ganz gesund dieses Krankenhaus verlassen würde. Irgendwie war ich selber in diesen Moment von mir überrascht weil dieser Wörter zum ersten Mal aus meinen Mund kamen. In Baher hatte ich so was wie eine seelenverwandte gefunden. Irgendwann waren Bahar und ich fest davon entschlossen beide diesen Kampf gegen den Krebs zu besiegen und darum zu kämpfen ich munterte sie immer auf und sie versuche mich auch immer aufzumuntern. Obwohl sie mehr als Magersüchtig war konnte ich sie immer wieder dazu überreden das sie etwas aß und ihre schlimmen schmerzen die sie hatte für einen Moment lang zu vergessen und sie brachte mich immer wieder zu lachen uns ging es dabei gut obwohl wir genau das gleiche Schicksal hatten. Ich hatte in Bahar eine echte kleine Freundin gefunden die mir sehr ans Herz gewachsen ist und ich war froh was es ihr so gut ging. Bis ich erführ das bei ihr noch zwei Tumore festgestellt wurden einer in den Rippen und einer im Hinterkopf dann war selbst mein glaube an sie weg. Es wurde bei ihr genau in der Zeit festgestellt als ich meine Große wichtige Op hatte. Ich hatte sie genau am 6. August 2009 um 8 Uhr morgens und schon wieder ging diese Sprechanlage an ''Kathrin Walter'' in den Op ''Kathrin Walter'' in den Op wieder 2 mal. Die Ätzte hatten Gedanken an ein künstliches Bein was für mich auf gar keinen fall in frage kam. Ich bekam einen Komplett neuen Oberschenkel mit einer schraube oben festgelegt. Die Op ging fast 12 Stunden. Ich wachte in der Intensivstation auf mit lauter schlauchen was ich ekelig fande.

Ich war 3 Wochen lang oben in der K4 gelegen und durfte die ersten Tage nicht laufen. Irgendwann war ich gezwungen dazu als ich es das erste mal ausprobierte fühlte es sich so an als würde ich einen Anker hinterher schleifen. Weil das metal in meinem Bein einfach so schwer war. Ich musste mich erst dran gewöhnen. Zweimal besuchte mich Bahar in der schweren Zeit obwohl sie selber mit ihren schmerzen zu kämpfen hatte das sah ich ihr an. Wir führen beiden mit unseren XXL großen Rollstühlen in den Park um ihr Lieblingsspiel Uno zu spielen. Nach den 3 Wochen oben in der K4 liegen die richtig langweilig und schmerzhaft waren bekam ich danach noch meine 7 Chemo. Ich sah Baher nicht mehr so oft sie wurde wahrscheinlich in ein anderes Krankenhaus eingeliefert der Kontakt bracht total ab. Nach meiner 11 Chemo wo längst schon alles Bösartige aus meinen Bein rausgeschnitten wurde und ich als schon fast gesund angesehen wurde stellten wie Ärzte Metastasen in meiner Lunge fest. Also musste ich meine restlichen Chemos unterbrechen in ein anderes Krankenhaus eingeliefert werden und den Krebs aus meiner Lunge raus operieren lassen. Es wurden mir 4 kleine und ein Großen Metastasen rausgeschnitten. Ich lag ein Tag im künstlichen Koma. Nach einer Woche wurde ich entlassen und konnte mit meinen Chemos weiter machen. Bei meiner 14ten Chemo traf ich Bahar endlich wieder worüber ich mich riesig freute. Ihr ging es aber leider nicht gut man konnte sie nicht mehr retten erklärten mir die Eltern. Bahar wollte mit mir noch Uno spielen aber ich war einfach viel zu müde gewesen und versprach ihr am nächsten tag ganz sicher mit ihr Uno zu spielen. Aber als der nächste Tag aufbrach wurde ich schon früh morgens entlassen und vergaß ihr ganz Tschüss zu sagen meine Mama konnte ihr noch Tschüss sagen ich nicht das stellte ich aber erst an der Rückfahrt fest. Ich entschloss mich aber sofort bei meiner nächsten Chemo mich bei ihr zu entschuldigen und mit ihr Uno zu spielen.


Wie gesagt: Mein Dad ist das wunderschönste auf dieser Welt. Der einzige Mensch der mich wirklich zum Lachen bringt. er ist wirklich mein ganzer Stolz meine Liebe (: <3

Ein nächstes Mal gab es aber leider nicht mehr. Als ich zu meiner 15ten von 18 Chemos kam war sie nicht da. Ich ging mit meiner Mama sofort zu der Krankenschwester um zu fragen wo sie ist ich freute mich so sehr sie wieder zusehen jede Chemo mit ihr verging schneller und besser aber die Krankenschwester sagte mir wieder so knallhart ins Gesicht das Bahar gestorben ist. Mir wurde wieder schlecht und schwindelig ich musste mich hinsetzten sonst wäre ich zusammengebrochen. Ich realisierte es nicht. Bahar war noch da gewesen bildete ich mir ein. Ich bildete mir ein die Krankenschwester machte einen Scherz der nicht gerade lustig war. Ich war am Ende sie konnte doch nicht einfach so gehen wir wollten doch kämpfen und jetzt? Jetzt war ich alleine mit den Kampf gegen den Krebs ganz alleine klar hatte ich meine Familie die immer hinter mir stand und alles für mich machte und freunde die mir immer zuhörten aber wenn man ehrlich ist war man es ganz alleine wo den Kampf gegen den Krebs besiegen musste. Bahar hatte den Kampf gegen den Krebs verloren und ich? würde ich ihn gewinnen oder genau so wie sie verlieren. Bei mir kamen immer mehr zweifel auf. Aber ich kämpfte weiter mit all meiner Kraft mit meiner ganzen Familie und Freunden um wenigstens diesen Kampf für mich und Bahar zu gewinnen das war das einzige was ich jetzt noch für sie tun konnte.

Nach meinen ganzen Chemo’s und Operationen kam dann endlich die Abschlussuntersuchung die sehr ,sehr ,sehr wichtig für mich war. Meine ganze Familie war dabei und zum Glück wurde nichts mehr festgestellt wofür ich Gott echt danke ( : In der Lunge und im Bein nichts überhaupt nichts.

Obwohl sich all das schlimm anhört gibt es auch sehr viele tolle Sachen an Krebs auch wenn man das jetzt nicht glaubt aber durch so einen Schicksalsschlag bekommt man sehr viel mehr Selbstvertrauen wovon ich davor so gut wie gar nichts hatte. Man lernt die Menschen wie zbs. Meine Eltern erst richtig zu schätzen. Man merkt wer wirklich hinter einem steht und auf wen man scheißen kann man schatzt einfach alles mehr und man ist fast immer glücklich. Ich bin jetzt viel glücklicher mit meinen Leben auch wenn es schwer war ich bereue  es nicht und ich bin sehr stolz auf mich das ich alles gut überstanden habe. Meine haare fangen wieder an zu wachsen ich habe einen wundervollen süßen Hund bekommen ( den hätte ich ohne meine Krankheit nicht bekommen ) und ich konnte meinen Großen Traum verwirklichen ich durfte Gregor Schlierenzauer ( Traumtyp ) treffen. Ich hab gegen den Krebs gekämpft und habe gewonnen. Ich bin Gesund. Und ehrlich gesagt denke ich das all da Schicksal war.    

Oft musst du erst den falschen Weg gehen um den richtigen zu finden.

''Ein Junge sollte ein Mädchen nehmen wie sie ist.
-Mit all ihren Narben!''

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