Zum Unterschied von der christlichen, jüdischen und islamischen Religion ist der Buddhismus keine "Offenbarungs-Religion", basiert also nicht auf einer göttlichen Offenbarung, sondern ist eine "Erkenntnis-Religion"
Buddhas Lehre, im Pali "Dhamma", im Sanskrit "Dharma" genannt, bedeutet: "Wie die Dinge sind". Buddha erklärt hautnah und lebensbezogen den Unterschied zwischen bedingtem und letztendlichem Glück. Das bedingte Glück hat mit all unseren Erfahrungen zu tun, das letztendliche Glück mit dem Erfahrer, also uns selbst. Das Erkennen der Natur unseres Geistes ermöglicht das Erleben dauerhaften Glücks.
Buddhas Lehre bietet das Wissen, die Mittel, die Methoden und einen stufenweisen Weg, um zu dieser Erkenntnis (Erwachen, Erleuchtung) zu gelangen. Dabei ist Buddhas Wissen in sich völlig logisch, überprüfbar und dogmenfrei - also nichts, was geglaubt werden soll sondern vielmehr untersucht, hinterfragt, ausprobiert und auf Sinnhaftigkeit für das eigene Leben geprüft wird. Durch geeignete Meditationen wird das Verstandene zur eigenen Erfahrung. Zusätzliche Mittel festigen die erreichten Bewusstseinsebenen.
Das Ziel von Buddhas Lehre ist die volle Entwicklung der uns innewohnenden Möglichkeiten von Körper, Rede und Geist.