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Eigentlich wollte ich nur kurz raus, frische Luft schnappen, Kopfschmerzen los werden und das Grau des Winters riechen. Aber die Musik in meinem Ohr und viel zu viele Gedanken in meinem Kopf ließen mich nicht in ruhe und somit tragen sie mich natürlich weiter! obwohl ich geradeaus gehen könnte, nehme ich einen Umweg um zu grübeln!  endlos immer wieder .. Da ist dieser nasse ausdruckslose Nebel, hauchdünn und fein, mickrige Tröpfchen Wasser enthält er, die ich auf meiner Nase spüren kann und die sich durch die Fasern meiner Kleidung einen Weg zu meinen Poren suchen um mich zu kühlen.. Die Lieblingslieder auf meinem MP3-Plaer bringen mich mehr zum nachdenken und vertiefen mich mehr in meine Gedanken! Manchmal habe ich das Gefühl, dass jede Zeile wie für mich geschrieben worden ist! Jedes Wort mit Karacho gegen Tränensäcke, die Stimme frisst sich durch's Trommelfell in die Nervenstränge meines Hirns und bleibt dort auch hängen, tagelang! Irgendwo hängt meine Vergangenheit im lilablassblauen Trachtenkleid in einem Schaufenster, aber das interessiert schon lange keinen mehr.  Dann doch irgendwann geht es wieder ins vertraute Heim, obwohl ich die Heizungsluft nicht gegen die Winterkälte eintauschen will. Später geht's nochmals raus.. tief in Gedanken verfallen..



      In der Stille, kann man besser auf seine innere Stimme hören, um zu erfahren wer man wirklich ist.


                                                      only place i call home

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