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Manchmal denke ich, ich bin ganz allein. Dann vergesse ich die Menschen um mich rum. Dann vergesse ich alles. Und habe einfach nur das Gefühl, dass mich hier nichts mehr hält. Und dieses Gefühl habe ich in letzter Zeit öfters. Wenn ich dann noch weiß, dass es jemanden da draußen gibt, der auf mich wartet, macht es alles noch schlimmer. Manchmal will ich einfach nur weg, mich in den Zug setzen und alles hinter mir lassen. Einfach so gehen. Denn es ist die Wahrheit, dass es hier nicht viel gibt, dass mir zeigt, dass es sich lohnen würde hier zu bleiben. Und wie fast immer ist es die Zukunft die mich hier hält. Würde ich nicht auf die Schule gehen und später etwas erreichen wollen, wäre ich vielleicht schon längst weg. Und wieder baue ich alles auf der Zukunft auf. Aber irgendwo hat doch jeder Träume auf denen er aufbaut oder? Und manchmal frage ich mich warum. Warum wir nicht einfach erst gar kein Bewusstsein dafür entwickeln können, was wir später einmal wollen. Und warum immer später? Warum nicht jetzt? Weil uns etwas im Weg steht? Aber steht es dann nicht später auch noch im Weg? Oder kommt nicht etwas neues dazu? Viele der Dinge, auf die wir unsere Hoffnung aufbauen sind doch nichts weiter als leere Worte und Versprechungen, Träume aus Seifenblasen, die beim kleinsten Widerstand zerplatzen. Aber dennoch glauben wir daran. Weil wir in das vertrauen, was uns unser Kopf sagt und was uns unser Herz sagt. Aber das ist merkwürdig, denn sind gerade unser Kopf und unser Herz doch meistens die zwei, die uns am meisten verwirren.

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