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Ja   nein   

...zum ersten Mal

Gerüche nie gerochen,
Berührungen nie gespürt,
Laute nie gehört.

So unbekanntes nie geschmeckt,
So etwas fremdes nie gefühlt,
So lustvoll nie etwas empfangen,
So etwas weiches nie berührt.

Tiefes, vielleicht krankes Verlangen,
Trunkenheit, die mich erfüllt,
Dankbarkeit, die mich umhüllt,
doch Traurigkeit, die mich umspült.

Schwindender Verlust der Sinne,
gelähmt und wie aus Stein,
ein letztes Mal bäumt sich alles auf,
dann ist es vorbei.



An einen Gott

Ich danke nicht jemandem der mich so enttäuscht und mir das Herz aus der Brust gerissen, der mir meine Seele genommen und mich zerstört. Einen Menschen aus meiner Mitte nahm, der mich kannte und verstand, mich auf meiner Reise die das Leben hieß begleitete und für mich da war wenn ich es dringend brauchte. Wie kann ein Gott, der versucht mich zu betören, wie ein Traum aus fernen Ländern, wie, wie kann ein Etwas, geschaffen von teiggesichtigen alten Männern eine ganze Welt verseuchen, die auch ohne ein Märchen leben und sich verdammt noch mal um ihren eigenen Kram kümmern sollte, denn der ist ihr Leben, geschaffen durch die Evolution und menschliche Beziehungen ohne ein Kreuz in der Mitte, welches den Haß schürt Menschen zu verbrennen und Untertanen zu erschaffen, welche zu dumm sind einen Betrug zu Begreifen, der direkt vor Ihrer Nase unter Obhut einer Kirche geschieht.






Angst vor dem Tode

Gestorben bin ich auch noch nie,
doch so schlimm kann es nicht sein.
Wenn es so schlimm sein würde,
warum würden täglich tausend sterben?
Ich hoffe nur, daß ich nicht wiederkehre,
in welcher Form auch immer,
denn EIN Leben ist schon schlimm genug.
Wenn ich tot wäre und es wäre mir bewußt,
daß ich wiederkehren werde,
hätte ich mehr Angst als jetzt vor dem Tode.
Denn in einem kleinen Menschenleben,
gibt es Freude und Spaß,
doch Schmerz und Einsamkeit überwiegen.
Ich kann niemanden verachten,
der aus freien Stücken,
anstatt dem Leben den Tod sich wählt,
kann es denn viel schlimmer kommen?






Besessen

Blutig streife ich durch das Gebüsch,
Wunden noch vom letzten Tanz,
suchend nach dem nächsten Opfer,
jung ? hübsch und rein.

Dann dieser Schmerz in meinem Kopf,
etwas will aus mir heraus,
es kämpft sich durch mein Gehirn
und spaltet meinen Schädel auf.

Dunkelheit ist?s was mich umhüllt
und in meinen letzten Augenblicken,
kann ich IHN erblicken,
den Meister aller Lügen.

Er entfaltet seine blutroten Flügel,
sieht auf mit Augen voll von Haß und Dunkelheit
und spricht mit einer Stimme aus tausend Seelen :

?DEINE OPFER WAREN ENGEL!?




















Blutende Wunden

Du bist wie ein Verband um eine immer blutende Wunde, nicht wirklich schützend, denn das Blut sickert durch.

Ich versuchte meine Wunde durch dich zu verstecken, doch auch du vermagst nicht das unaufhaltsame zu vermeiden.

Die Wunde wird sich vergrößern und ich werde andere Verbände um sie legen in der Hoffnung einen zu finden der die Blutung stoppen kann.

Doch du wirst immer der erste Verband bleiben, du bist der Verband, den ich immer auf der Haut spüre.

Wenn ich versuchen würde dich zu entfernen, dann würden die Schmerzen nicht aufhören, sondern sich vergrößern.
















































Ich trage wieder diese Maske
um mein Inneres zu verbergen
Und je länger ich sie trage
um so undurchdringlicher wird sie
Ich kann sie nicht hassen
denn sie ist ein Teil von mir
Ich kann sie auch nicht absetzen
denn sie schützt mich vor meinen Gefühlen
denn sie schützt dich vor meinen Gefühlen

Ich wünsche mir jemanden, der die Maske zerbricht
aber sie zwingt mich sie zu beschützen
Ich wünsche mir jemanden der mir die Maske von meinem Gesicht reißt
und doch fürchte ich die Blöße, die sich darunter versteckt

Manchmal verstecke ich mich hinter dieser Maske
manchmal versteckt mich die Maske hinter sich
Ich kann diese Maske manchmal absetzen
aber es gelingt mir immer seltener
Ich habe Angst davor, daß sie irgendwann
für immer mein Gesicht und meine Gefühle verbirgt
Wenn es soweit ist, dann gibt es niemanden
der nicht mal kurz unter die Maske sehen kann

...dann kann ich nie wieder lieben

















Tritt durch dieses Tor,
dreh nicht nochmal um,
verliere, was ich verlor,
bin jetzt taub und stumm.

Fühle das Dunkel in dir drin,
gebäre mir das Licht,
ernähre mir das Licht,
versorge mir das Licht,
verleumde mir das Licht,
zerstöre mir das Licht.

Du mein Licht, tritt ein ins Dunkel,
verliere deine Unschuld in einem Atemzug,
deine Seele ist in meiner Nacht versunken,
Der Blick zum Spiegel mehrt den Betrug.

Fühle das Dunkel in dir drin,
gebäre mir das Licht,
ernähre mir das Licht,
versorge mir das Licht,
verleumde mir das Licht,
zerstöre mir das Licht.

Der Tod bedeutungslos ist nun für dich,
das Leben kein Geschenk von Gott,
du spürst nichts während du wirst ich
und keiner da der uns noch stoppt.

Fühle das Dunkel in dir drin,
gebäre mir das Licht,
ernähre mir das Licht,
versorge mir das Licht,
verleumde mir das Licht,
zerstöre mir das Licht.




Der Akt

Sinnloses Band von Schmerzen zerrissen.
Verlorene Sehnsucht nimmt mir den Schmerz.
Endloses Verlangen nach dem See von Tränen.
Will Dich fühlen, will Dich sehen.
Hab Vertrauen, will Dich leiten.
Schlaflose Augen quälen sich durch die Gitter der Unendlichkeit.
Bin ich zum kämpfen schon bereit?
Will ich Alles um mich herum beim Spielen setzen?
Alles Trägt ein Siegel der Zeit, ist das der Rest der mir noch bleibt?
Kein Verlangen mehr nach Hoffnung, nur noch die Gier nach der Erlösung.
Schwarze Wolken durchstreifen das Land in mir selbst.
Verlorene Tränen treiben meine Sinne in die Gegenwart.
Mit verschlossener Seele durchstreife ich den Pfad.
Ich betrete den Weg, meinem kranken Geist entsprungen.
Vor mir das Fenster im Angesicht der Dunkelheit.
Entfachtes Feuer steigt in mir empor.
Verlangen treibt in meinem Körper schmerzende Flammen in die Seelen der Unmenschlichkeit.











Der Käfig

Durch die Augen in die Seele
So offenbar wie ein helles Licht
Ich weiß wie ich dich quäle
Wie ich es lassen kann, weiß ich nicht

Ich kann in dich hineinsehen
Wie in einen Spiegel
Und ich sehe mich selbst
Schau in mein eigenes Gesicht

Vielleicht siehst du das selbe
Spürst die selbe Furcht wie ich
Vielleicht willst du das Selbe
Doch beenden kannst du es nicht

Ich kann in dich hineinsehen
Wie in einen Spiegel
Und ich sehe mich selbst
Schau in mein eigenes Gesicht

Wenn die Seelen verschmelzen
Verschwindet das letzte Kerzenlicht
Ich leide in einem Käfig aus Schmerzen
Doch entkommen kann ich ihm nicht

Ich kann in dich hineinsehen
Wie in einen Spiegel
Und ich sehe mich selbst
Schau in mein eigenes Gesicht






Der Sarg


Ruhe sanft mein Engel.

Möge der Wind dich auf seinen Schmetterlingsschwingen
hineintragen in ein Meer der Leichtigkeit.
Dein Haar,
gebettet auf Rosen und Samt,
ergraut durch die geweinten Tränen.
Deine Lippen, blutend rot,
zerrissen durch die gesprochene Trauer.
Deine Augen hinter Lidern,
die sich für niemanden mehr öffnen werden.
Zuviel haben sie gesehen,
zuviel Leid ertragen.
Dieses samtene, dunkle Schweigen
welches dich umhüllt
flößt keine Furcht dir ein.
Nie wieder wirst du dich fürchten müssen.
Du bist kein verlorenes Kind in der Dunkelheit.
Bereit bist du um Eins zu werden
mit dem Baum der Unendlichkeit.

Ruhe sanft mein Engel.











Mein Leben...
ist wie ein weißes Blatt Papier auf das ein unvorsichtig schwarzer Fleck der Liebe sich ergossen hat.
Der Fleck entdeckt seine ureigene Flexibilität, denn unvorsichtig vergossene Flecken entwickeln ihre alles umfassenden Facetten.
Es schmerzt und tut wohl, denn nicht alle Seiten dieser Gefühle können sich zu einem Buch vereinen.












































Die Ruhe nach dem Sturm?

Der Staub hat sich gelegt,
es regt kein Luft sich mehr,
was vorher sich geregt,
ist stille ohne Wiederkehr.

Dann ein Schrei in der Dunkelheit,
es ist mein verlorenes Herz,
es trauert durch die Einsamkeit,
denn dies ist Meines Schmerz.

Doch heiser wird die Stimme dann
die in meinen Kopf verbannt,
nun naht die Stummheit mir heran,
hab erst jetzt die Einsamkeit erkannt.


























Du bist allein in der Dunkelheit,
deine Augen seien nutzlos dir.
Deine Ohren sind wach und bereit.
Ein Atmen, so schwer und kalt,
dann Schritte, dein Blut erstarrt.
Berührungen, kalt wie Eis.
Ein Hieb, Schmerzen.
Schleier, Dunkelheit.
Frieden.








































Du stehst in einem dunklen Raum, nichts kannst Du erkennen, nicht die eigene Hand vor Augen. Du versuchst etwas zu ertasten, doch deine Hände finden nur Dich selbst, finden Deine Kehle. Um Dich zu spüren drückst Du zu. Ohne Furcht. Und endlich kannst Du etwas erkennen, bunte Lichter zum greifen nah. Doch Deine Hände bleiben an deiner Kehle. Du drückst noch fester zu. Die Lichter werden immer deutlicher, doch dann erlischen sie für immer.










































Eins

Es ist heiß,
die Sonne brennt.
Du nimmst eine Hand voll Sand
Und läßt sie zu Boden rieseln.
Plötzlich dreht und dehnt sich die Zeit.
Die Zukunft ist Vergangenheit.

Es ist kalt,
das Eis klirrt.
Du nimmst eine Hand voll Schnee
Und läßt ihn zu Boden rieseln.
Plötzlich dreht und dehnt sich die Zeit.
Die Zukunft ist Vergangenheit.



























Früchte des Zorns

Du hast in mir einen Samen aus Wut gesät,
ihn gut gedüngt, mit Sticheleien und Verleumdungen.
Bis aus dem Samen ein Trieb,
aus dem Trieb eine junge Pflanze
und aus der Pflanze ein Baum wurde.
Dieser Baum trägt Früchte,
Früchte des Zorns,
die Du nun verzehren mußt.








































Du sitzt vor einer Fensterscheibe und beobachtest ein Gewitter in der Ferne. Regentropfen hindern Deine Sicht. Du versuchst sie fort zu wischen, doch sie sind auf der anderen Seite. Und Dir scheint Dein ganzes Leben auf der anderen Seite. Du preßt beide Hände gegen das Glas und spürst das es nachgibt. Du drückst noch etwas stärker. Die Scheibe reißt und zerspringt. Das Glas schlitzt Dir klaffende Wunden in Dein so menschlich weiches Fleisch. Warmes Blut rinnt aus Deinen Adern und vermischt sich mit den kalten Tränen des Himmels. Langsam schließt Du Deine Augen und niemand wird sie wieder sehen.




































Gewisse Hilflosigkeit

Deine Augen, Deine Haare - leben in mir.
Dein Gefühl und Dein Herz - leben in mir.
Deine Lippen, Deine Küsse - leben in mir.
Deine Haut und Deine Weichheit - lebt in mir.

Niemand versteht den Schmerz den ich erlebt,
Leere in Kopf und im Herzen,
verdammte Kälte die aus der Hölle scheint.

Ein Herz zerspringt in tausend Teile,
ein Gehirn windet sich im Schädel,
Tränen bilden einen See voll Traurigkeit.

Deine Träume, Deine Wahrheiten - leben in mir.
Deine Gedanken, Dein Mut - alles lebt in mir.
Die Traurigkeit in Deinen Augen - lebt in mir.
Die Worte auf Deinen Lippen widerhallen in mir.

Ewige Einsamkeit die mich tröstet,
Ein Leib jetzt der den Tod sich sehnt,
voll Wut und Trauer gegen ein Phantom.
















Krug voll Tränen

In diesem Brief sende ich Dir einen Krug voll Tränen, einen Korb voller Träume, einen Kelch voll Gedanken.
Ich führe Dich in einen Raum voll mit verhallendem Lachen. Ich geleite Dich durchs Licht in ein Land geheimnisvoller Dunkelheit.
Klagende Seelen voller Qualen begrüßen Dich in ihrer Welt.
Bist Du es jetzt nicht, wirst Du Sehend.
Bist Du es jetzt nicht, wirst Du Fühlend.
Zerschneide die Fesseln, die Dich an Deine Wirklichkeit binden.
Trenne Dich von der Nabelschnur Deines vergangenen Lebens.
Tauche ein in Dein neues Sein.
Verliere die Angst vor Deinen Ängsten.
Gib mir Deine Hand und ich entführe Dich, geleite Dich, halte Dich, verlasse Dich, verliere Dich und finde Dich.
Eine neue Illusion des Lebens lädt Dich zum Tanz mit Ihrem Schöpfer.


Öffne nun die Augen und blende Dich durch Deine Wirklichkeit. Ich stehe an Deiner Seite und werde Dein Spiegel in meine Welt sein.






Liebe

Wenn sie lächelte, dann lächelte ich.
Wenn sie weinte, dann weinte ich.





















































Wo?

Wenn ich dich spreche, wenn ich dich sehe,
merke ich, du bist zwar da, aber doch nicht hier.
Du weißt, daß ich immer zu dir stehe,
doch niemals gibt es sowas wie ein "wir".
Abwesend ist dein Blick, deine Gedanken, irgendwo,
ich dachte ich könnte in dich sehen,
doch dein Blick schmerzt mir, deine Gedanken ebenso.
Den selben Pfad werden wir niemals gehen.
Wenn ich dich spreche, hörst du nie richtig zu.
Vorwürfe, dafür ist jetzt keine Zeit.
In meinen Gedanken zwar Gegenwärtig, doch wo bist du?
Mein Leben ist bestimmt für triste Einsamkeit.
Ich verlange nicht von dir, daß du mich verstehst,
denn auch du kannst nicht in mir lesen,
es würde mich zerreißen, wenn du gehst,
ich lasse die Liebe für dich in mir verwesen...





















Die Gedanken, die in mir wohnen...

Haben eine weite Reise hinter sich gebracht
Sie entfalten ihre Wohltat und ihr Grauen
Hinter meinen weinenden und lachenden Augen
Die Tränen bilden einen See, so dunkel und tief
Das Lachen entfacht ein Feuer, so hell und hoch
Ich trage eine Maske, um den Kampf in mir zu verbergen

Gefühle sind auch mir nicht fremd, doch sie schmerzen mich...









































Die Gedanken, die in mir wohnen...

sind wie Blätter im Herbst.
Sie reifen, lösen sich vom Körper und verlieren sich im Wind.
Sie gehen auf die Such nach Ihresgleichen um sich mit ihnen zu paaren und neue, wundervolle Gedanken zu zeugen.
Sie düngen die Köpfe der Menschen und umarmen die Welt.
Sie dringen in die Erde und ergreifen Besitz von Ihr.
Bäume nähren sich von dieser Erde und gebären Blätter, die jung und unscheinbar an Ästen reifen. Bis der Herbst naht und sie sich von ihrem Schöpfer trennen.






































Praeliminarium

Wende deinen Blick ab von dem Grauen,
verlasse meinen Geist und meinen Körper.
Verliere die Unschuld vor dem Selbst,
das wird dir deine Unschuld erhalten.
Lüge dir nicht selbst ins Angesicht,
gib auf das Licht, welches in mir Leuchtet.
Halte zurück deine weiblichen Reize,
die in mir Schuld und die Wahrheit erwecken.
Fasse nicht in geschlagene Wunden,
nur weil du denkst mich damit zu heilen.
Schaue in deine eigene Seele,
was erwartest du von deiner Selbst?
Liebe erst dich und dann den Nächsten,
denke erst an dich und nicht für mich.
Ich verlor mich in deinen Augen,
Schuld fühle ich dafür nicht.
Doch die Schuld liegt ebenso nicht bei dir,
daß du nicht fühlst was in mir lebt.
Ich trinke mich durch altvertraute Schmerzen,
Mitleid will ich dafür nicht.
Verlasse meinen Kopf, bitte, ich ertrage es nicht.










Sex, Liebe, Haß

Schlucke das Licht, welches mich durchströmt,
wie den Samen, der aus meinem Leib entsprang,
bringe mir Befriedigung, die meinen Geist versöhnt,
verliere nicht dein Gehör durch meinen hypnotischen Gesang.

Dein Körper umschließt meinen Geist in seiner Lust,
bin nun verdammt tief in Deinem Leibe drinnen,
doch zwingen will ich Dich nicht, was Du nicht mußt,
will Dich nicht treiben, doch nun kannst Du beginnen.

Ich werde mich bei Dir revanchieren,
wirst die gleiche Lust verspüren ? wie ich,
Dir wird glasklare Lust im Leib erfrieren,
denn die Eiszeit schmilzt in meinem Herzen ? für Dich.

Deine Flammen lodern in meinem Körper,
ein Gefühl vollendetem, vollkommenem Glückes,
doch der Keim der Liebe, in meinem Innern verdörrt er,
erbarme Dich meines Herzens, egal welches Stückes.















Tränen bilden einen See von Traurigkeit

...und schauderhafte Tentakeln versuchen mich in die Tiefe  zu reißen. Sie greifen nach meiner Seele, nach meinen Gedanken, die sich ganz auf dich konzentrieren. Dadurch bleibe ich am Leben. Die Erinnerung ist wie ein rettendes Floß und die Bilder in meinem Kopf sind wie ein Schild, welches mich vor den gräßlichen Kreaturen der Dunkelheit bewahrt, die sich unaufhaltsam ihren Weg durch die düsteren Wogen zu mir nach oben bahnen. Wie lange noch kann ich das Floß am sinken hindern, bis meine Erinnerungen verblassen. Wie lange noch kann ich mich mit dem Schild gegen die Dunkelheit und ihrer Geschöpfe erwehren, bis die Bilder in meinem Kopf zu einem vagen Schleier verblassen. Der See verwandelt sich langsam in einen Sumpf, der meinen Körper und meinen Geist umschließt. Die Traurigkeit hat nunmehr andere Namen, wie Haß und Wut gegen mich und alles was am Leben ist. Meine Gefühle bekommen Substanz und dringen in meinen Rachen, die Luft wird aus meinen Lungen gepreßt. Bin ich denn allein mit meiner Trauer, die mich noch am Leben hält ? Wie lange soll ich dies ertragen, hab erbarmen und verachte mich nicht, wenn ich mich verschließe und die Traurigkeit tief in mir vergrabe, damit ich leben kann, obwohl ich mich dafür hasse. Wo bist DU ?


Vertrauen


Laß mich durch Deine Augen sehen, Sieh durch meine Augen,
wenn Du willst, daß ich sehe. denn ich will, daß Du siehst.
Laß mich durch Deine Ohren hören, Höre durch meine Ohren,
wenn Du willst, daß ich verstehe. denn ich will, daß Du verstehst.
Laß mich mit Deinen Händen fühlen, Fühle mit meinen Händen,
wenn Du willst, daß ich fühle. denn ich will, daß Du fühlst.
Laß mich Dich berühren, Berühre mich,
wenn Du willst, daß ich Dich spüre. denn ich will, daß Du mich spürst.

Öffne Dein Herz Ich öffne mein Herz
und laß mich eintreten. und lasse Dich eintreten.
Sprich Deine Gedanken aus Ich spreche meine Gedanken aus
und laß mich teilhaben. und lasse Dich teilhaben.
Teile Deine Trauer           Ich teile meine Trauer
und laß mich trauern.            und lasse Dich trauern.
Schenke mir eine Träne Ich schenke Dir eine Träne
und laß sie mich trocknen. und lasse sie Dich trocknen.






























Wie lang kann ich mein Herz noch halten,
so schwer, so traurig, von Dunkelheit umhüllt.
Wie ein Insekt fühl ich mich manchmal,
so klein, so unwichtig, so dumm.
Wie ein Schatten den man nicht ansieht,
so verloren, unwirklich, kalt.
Wie ein Ton den niemand spielt.
Ohne Augen in einem Gesicht.
Müde um die ganze Welt,
geboren um irgendwann zu verenden.
Gedanken werden wir vergessen,
ohne Mitleid um die Schuld.
Berührungen verlassen die Haut.
Geräusche verlassen das Ohr.
Letzte Seufzer in der Nacht.
Ohne Zwang gelingt es.
verlasse Deine Gewalt,
gehe hinab...

am Ende folgt der Tod.


Feuer

In einer hellen Flamme erscheinst du zum Leben,
eine Explosion schleudert dich auf diese Welt.

Dich trifft ein Paar glühender Augen,
dieses Bild sengt sich in deinen Verstand.

Deine Seele lodert, entdeckst du die Liebe,
Dein Herz verbrennt, wenn du sie verlierst.

Irgendwann erlischt dein Feuer,
zurück bleibt nur ein Häufchen Asche.







































Wasser

Eine Woge dich umspült,
zeigt dir wo das Leben haust.

Eine Welle von Erinnerrungen,
erweckt verborgene Sehnsüchte.

Ein Strom der Gefühle,
bringt dich in den Strudel der Liebe.

Eine Flut von Bildern,
projizieren sich hinter deiner Stirn.

Ein See von Tränen,
zu einem Meer der Traurigkeit.

Ein Bach durch dein Leben,
überquer den Fluss in den Tod.

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