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Schlagzeug

Das Schlagzeug, auch Drumset (entlehnt von der englischen Bezeichnung drums) oder Batterie (französisch), umgangssprachlich auch Drums oder Schießbude genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Zur heutigen Form des Drumsets gehören Snare (alte dt. Bezeichnungen ‚Kleine Trommel‘ oder ‚Schnarrtrommel‘), die Basstrommel (auch ‚Bassdrum‘ genannt), Tom-Tom (umgangsspr. plural ‚toms‘), das Hi-Hat, verschiedene Becken und Kleinperkussion wie z.B. Woodblock, Cowbell oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt und mit Hilfe von Stativen (sog. Hardware) angeordnet werden. Maßgeblich für die Entstehung des Schlagzeugs sind die Patentierung des ersten Bassdrum-Pedals im Jahre 1887 durch J. R. Olney, die Herstellung des ersten Serienprodukts durch William F. Ludwig im Jahre 1899 und - auf soziokulturellem Gebiet - die „No-Drumming-Laws“ in den USA, welche es den Sklaven verboten, ihre traditionellen Handtrommeln zu spielen und somit dazu führten, dass die afrikanische, stark rhythmische Musikkultur mit europäischen bzw. orientalischen Schlaginstrumenten gepflegt wurde. Das erste komplette Drumset kam 1918 durch die Ludwig Drum Corporation in den Handel.

Im Laufe der Geschichte etablierten sich verschiedene Standardaufbauten, die für ihr jeweiliges Musik-Genre als typisch betrachtet werden können. Daneben existiert heute ein elektronisches Pendant, welches man auch kurz E-Drum nennt, in unzähligen Konfigurationen. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind die Eingangs-Begriffe synonym, akademisch jedoch ist das Schlagzeug, als Synonym für Schlagwerk, der Oberbegriff für sämtliche Schlag- bzw. Perkussions-Instrumente.

Das Drumset wird innerhalb des gängigen Notensystems notiert. Zur Kennzeichnung dient der sog. „Neutrale Notenschlüssel“.

Das Klavier (von lat. clavis „Taste“ über frz. clavier [klaˈvje] „Tastatur“) gehört zur Gruppe der Tasteninstrumente und dient dem Klavierspiel. Beim Klavier wird der Klang durch eingebaute Hämmer erzeugt, die auf die Saiten schlagen, von ihnen zurückprallen und von einer speziellen Mechanik (Repetitionsmechanik) zurückgezogen werden. Dabei lösen sich die Dämpfer von den Saiten und verbleiben solange von ihnen losgelöst, bis die Taste losgelassen wird. Die Tasten selbst befinden sich hierbei auf einer Klaviatur (Tastatur) an der Vorderseite des Instruments.

Der ebenfalls übliche Name Piano ist eine Verkürzung der ursprünglichen Bezeichnungen „Pianoforte“ und „Fortepiano“ (v. ital. piano [ˈpi̯aːno] „leise“ und forte [ˈfɔrte] „laut“), die sich darauf bezogen, dass es mit diesem Instrument im Gegensatz zu früheren Tasteninstrumenten möglich ist, durch unterschiedlich festes Anschlagen der Tasten nach Belieben leise oder laut zu spielen.

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