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Ich bin und bleibe immer ein Freiheitsmensch. Ich habe es immer gehasst, wenn man mich versucht hat, einzusperren oder an irgendwas zu binden. Ich hasse das Gefühl, von jemandem abhängig zu sein. Oder vielleicht wird es mich einmal doch glücklich machen? Keine Ahnung. Aber ich weiß, dass ich ganz oft am liebsten meine Sachen packen würde und abhauen würde. Oder einfach in den nächsten Zug. Oder irgendwie anders. Dann gibts die Momente, wo du deine Eltern am liebsten schlagen würdest, weil sie dir kurz bevor du losgehen wolltest einen Strich durch die Rechnung machen oder dich genau dann nerven, wenn du grade bei Icq einen Konflikt bewältigen willst oder musst.

Mich hat mal jemand gefragt, was war dein schönster Moment im Leben bis jetzt? Und ich habe ihm erzählt, dass ich mich am glücklichsten gefühlt habe, als ich ganz allein und mit meinem iPod an der Ostsee auf einer Bank saß, der Wind war stark und kalt, dass ich fast erfror und... keine Ahnung. Es war einfach unbeschreiblich.


"Desire of Freedom" by proverbios 31

"Auf einmal steht sie auf, der Regen hat aufgehört. Sie schaut nach vorne. Sie steht mitten auf dem Schulhof.
Sie wird angestarrt. Von überall.
Und dann fängt sie an zu rennen.
Sie rennt gerade aus, an allen Leuten vorbei. Sie rennt vorbei an den Leuten, die sie über alles hasst.
Mein Gott, wie schnell sie ist. Es fällt ihr schwer. Sie sieht nur noch alles verschwommen.
Das müssen dann wohl die Tränen sein. Auf einmal bleibt sie stehen. Warum? Warum tut sie das?
Will sie ihrem Leben etwa doch noch eine Chance geben? Will sie etwas ändern? Will sie sich ändern?"


© Calhin.

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