schwaches Licht durch einen Türspalt blitzen. Hörst ab und zu leise Worte und kleine Schritte. Hoffst, dass dir Worte gewidmet werden oder die Schritte auf dich zukommen und dir Antworten geben können. Doch vergebens. Bist völlig orientierungslos, hast keinerlei Zeitgefühl oder überhaupt eine Ahnung wo du bist, geschweige denn wie du da hin gekommen bist. Obwohl es verdammt warm ist und du unter ein paar Decken liegst fängt dein Körper an zu zittern und du verspürst ein schreckliches Gefühl der Kälte, eines welches du noch nie vorher gefühlt hast.
Wartest gefühlte 30 Stunden darauf, dass jemand kommt und dich aus dieser Hölle befreit. Deine Augen sind angeschwollen vom weinen, dein Hals tut weh vom schreien, deine Beine tun weh vom rennen und dein Mund ist trocken wie die Wüste, denn dein Körper verlangt nach Wasser.
Dann endlich fängst du an ein weiteres schwaches Licht von der anderen Seite des Raumes zu sehen. Mit jeder Minute kommt ein weiterer kleiner Lichtschein in das Zimmer und allmählich wird dir deine Situation immer bewusster. Du bist allein und bekommst langsam immer mehr Gänsehaut und fängst an stark zu zittern, weil du dir langsam im Klaren wirst wo du dich befindest. Du verspürst immer mehr Angst, bekommst Panik und hoffst, dass du dich täuscht, dass alles nur ein schlechter Traum ist. Einfach nur Aufwachen, aufwachen aus diesem Alptraum.