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Ja   nein   


Ganz sanft
wie Wellen am Strand
ist meine Sehnsucht
auf der Suche nach Land.

Reckt sich nach dir
weicht wieder zurück
wagt sich dann vor
Stück für Stück
und zurück.

Zaghafte Worte
wie Schritte im Sand
eben noch klar
bis der erste verschwand.

Bleiben tut schließlich
dieses Gefühl in mir
von Weite und Stille
und Einsamkeit hier.

Male zaghaft die Worte
erneut in den Sand
"Vermisse dich!"
erzählt still meine Hand.

Und auch wenn eine Welle
diese Botschaft verstreicht
sei es nun ihr Geheimnis
- dieses Gefühl in mir bleibt!

hängen soll er, hängen!
voll leid sei er erfüllt.
hängen soll er hängen-
in meinen hass gehüllt...

die qual, die ich erleide
die schlinge dazu bringt,
dass sie den hals durchschneide
so er ums leben ringt.

die schlinge, die ihn tötet-
aus rache ihm der tod.
sein kopf schon leicht gerötet
ruft er in seiner not.

verdient hat er den schmerz,
verdient mit tun und wort.
nun stirbt er ohne herz-
und geht auf ewig fort.

wie er so hängt und schreit-
erfüllt mein herz mit glück.
nun ich von ihm befreit
und er kommt nicht zurück,

sein letzter hauch entweicht,
letzte kraft aus ihm entrinnt.
ihn nun der tod erreicht
und ihn ums leben bringt.

so könnte man jetzt meinen,
mein leid wär nun vorbei-
doch ich werd ewig weinen-
bei dieser quälerei...

denn morgen schon der nächste
mir schmerz zufügen will-
und morgen nun der nächste,
mich mordet leid und still...

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