Als ich versucht habe anzuhalten, den Moment festzuhalten, ging die Bremse nicht. Als ich versucht habe deine Stimme festzuhalten, um sie immer wieder und wieder hören zu können und jeden Satz, jedes Wort, jedes Silbe wieder klingen lassen zu können, ging die Aufnahmetaste nicht. Als ich versucht habe ein Bild von dir zu malen, um dich immer und immer wieder betrachten zu können, jede Einzelheit in mir wieder wachzurufen, hatte ich keine Farbe. Als ich versucht habe die Wärme deiner Haut auf meiner in einem Glas einzufangen, damit ich mich daran immer und immer wieder wärmen kann, hatte ich keinen Deckel für das Glas. Als ich versucht habe die Berührung von deinem Körper und meinem Körper, wie eine Blume in einem Buch zu trocknen, um sie für ewig zu bewahren, hatte ich kein Buch. Und jetzt steh ich hier mit leeren Händen. Ich habe das Gefühl alles verloren zu haben. Nichts ist mir geblieben. Der Moment ist gnadenlos vergangen, deine Stimme verklungen, deine Anwesenheit nicht hier. Es scheint als wäre alles unwiederbringlich verloren. Doch ist es das?