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Man steht morgens auf, ist vielleicht auch noch gut gelaunt, aber das Gesicht, welches einen auf freche Art und Weise zurück anstarrt, möchte man am liebsten verstecken. Vielleicht hilft ja die Mütze, denkt der eine. Eine andere versucht mit teurem Make-up zu retten, was bei ihr sowieso schon verloren ist. Es erscheint so als ob das Selbstbewusstsein wieder zurückgekehrt ist. Man fühlt sich wunderbar, geht aus dem Haus. Egal wo man ist, irgendwann taucht hier oder da, der eine oder andere spiegel oder ein fenster auf und spätestens dann sieht man sich wieder. Man findet sich selber unattraktiv, schämt sich vielleicht auch für den Anblick den man anderen bietet.

Es gibt aber auch die wenigen Menschen, die zwar morgens aufstehen und sich beim Betrachten des eigenen Spiegelbildes ihre negativen Gedanken machen. Man versucht mit den gleichen Hilfsmitteln das Beste herauszuholen. Man geht aus der Tür, geht an den Spiegeln und Fenstern vorbei oder sieht sich sonst irgendwo. Eigentlich ist alles gleich, aber eins unterscheidet diesen Menschen von den anderen: der Gedanke in den Köpfen beim betrachten des Spiegelbildes, das Lächeln auf den Lippen und das Strahlen in den Augen. Die Art und Weise wie sie an einem solchen Tag herangehen, ihn beginnen. Man könnte sagen: so wie jeden anderen. Ein gesundes Lächeln auf den Lippen hat noch keinem geschadet. Was den Menschen fehlt: Die verlangte Gleichgültgkeit an diesen Tagen im Bezug auf das Äußere.
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