Abschiedsbrief
Mit der Vergangenheit will ich abschließen.
Viele Fehler habe ich gemacht und die will ich vergessen.
Alles hat angefangen als ich in den Herbstferien 2010 ins Krankenhaus kam. Dort war ich bis zum 15. Dezember 2010. Ein halbes Jahr war ich nicht in der Schule, seitdem ist mir die Schule so ziemlich scheiße egal geworden. Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde dachte ich "Ja, jetzt wird alles besser"!
Am 23. Januar 2011 kam ich mit meinem jetzigen Ex-Freund zusammen. 1 Jahr habe ich um ihn gekämpft. Mit Erfolg! Ich dachte er ist meine große Liebe, aber da habe ich wohl falsch gedacht. Schade eigentlich. Nach ein paar mal trennen und wieder zusammen kommen habe ich an der "großen Liebe" gezweifelt und nach knapp 4 Monaten war Schluss. Ich glaube seitdem Moment bin ich unglücklich geworden. Jeden Tag gequält von Kopfschmerzen und Magenkrämpfen habe ich nicht mehr daran gedacht die große Liebe zu finden. Ich habe ehrlich gesagt aufgehört nach ihr zu suchen.
In den Sommerferien 2011 verliebte ich mich neu. Nach ein paar mal treffen mit dem Typen, war ich mich sicher, dass es mit uns was ernstes werden könnte. Viele sagten mir das er mich nur ausnutzt und das ich mich von ihm fernhalten soll. Ich habe aber nie auf meine Freunde gehört. Ich hatte diese rosa-rote Brille auf. Ich habe alles für ihn getan, habe mich heimlich mit ihm getroffen & ihn nachts auf Handy angerufen um zu hören wie es ihm geht, dabei habe ich einen Monat später eine Telefonrechnung von über 190€ gehabt. Irgendwann als ich bei ihm war haben wir uns geküsst. Dabei schuf ich nach all dem ganzen Theater neue Hoffnung. Später bekam ich dann mit das er mich eh nur flachlegen will und mich nur ausnutzt. Ich habe es natürlich mal wieder nicht geglaubt und habe nur auf ihn gehört. Er hat mich die ganze Zeit angelogen und ich habe immer auf ihn gehört, denn ich war mir sicher das die lügen nicht echt waren. Als ich ihn dann fragte ob er Gefühle für mich habe, hat er sich nie wieder bei mir gemeldet. Von dem Moment an wusste ich, meine Freunde hatten die ganze Zeit recht. Ich war am Boden zerstört , war tagelang nur besoffen und fing an mit dem rauchen. Meine Eltern sind mir in der Zeit so ziemlich egal geworden.
Ich habe sie ständig belogen. Bin meinen Eltern gegenüber aggressiv geworden. Schlug um mich, weil ich das alles nicht wahr haben wollte. Von dem Augenblick an habe ich mir geschworen mich nie wieder zu verlieben. Ich dachte mir wenn du ihn nicht haben kannst, dann keinen anderen. Dank meiner Freunde wusste ich nach 4 Monaten wieder wer ich eigentlich bin. Sie standen immer zu mir und haben mich immer abgelenkt. Dafür nochmal ein liebes Dankeschön :) :* ! Später habe ich meinen Eltern all die ganze scheiße darüber erzählt. Warum ich so geworden bin, wie ich jetzt bin. Sie konnten mich etwas verstehen. Leider hat dieses Gespräch nicht wirklich viel verändert. Es ist viel in der Zeit passiert. Ich habe meine eigenen Brüder beklaut, habe meine Eltern immer noch ständig belogen und allgemein ist die Beziehung zwischen mir und meinen Eltern nichts anderes als kaputt gegangen.
Mit meinem Vater habe ich gar nicht mehr geredet und meine Mutter wusste einfach nicht mehr was sie machen soll. An eine schöne Zukunft habe ich nicht mehr geglaubt, jede Nacht habe ich mein Kopfkissen voll geweint. Für mich hatte das leben nicht wirklich mehr einen Sinn, bis zu diesen einen Tag ...
Dieser eine Tag hat alles verändert. Es war der 30. 11.2011, meine Freundin und ich waren bei 2 Freunden und ich weis nicht wie es kam und warum, aber auf einmal wurde mir Heiß und ich wusste, ich habe mich neu verliebt. Obwohl ich mich geschworen habe, es mit der Liebe sein zu lassen, konnte ich nicht anders. Einen Tag später den 01.12.11 habe ich es ihm gesagt, obwohl ich noch damit warten wollte. Was nun die Zukunft mir bringen wird kann ich nicht sagen, ich weis nur, dass ich mich noch nie in jemanden so verliebt habe wie in ihn. Ich kann abends nicht einschlafen, weil meine Gedanken die ganze Zeit bei ihm sind. Ich habe unglaubliche Schmetterlinge im Bauch und ich bin so Glücklich wie schon lange nicht mehr ...