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Ja   nein   

Ich schließe die Augen und spüre nichts,
ich schließe die Augen und fühle nichts.
Um mich herum ist es vollkommen still,
kein Ton ist zu hören, auch wenn ich es will.

Ich lasse mich fallen, es ist wie ein Traum,
ich höre die Stille, sie umgibt mich im Raum.

Ich höre, wie der Mond scheint,
ich höre, wenn mein Herz weint.
Ich höre die Ruhe, und ich höre den Wind,
ich höre, wie viele Wolken am Himmel sind.

Ich lasse mich fallen, es ist wie ein Traum,
ich höre die Stille, sie umgibt mich im Raum.

Ich höre, wie die Luft in den Ohren schwingt,
ich höre, wie die Sonne am Horizont versinkt.
Ich höre, wie mein Blut in den Adern fließt,
ich höre, was man von den Lippen abliest.

Ich lasse mich fallen, es ist wie ein Traum,
ich höre die Stille, sie umgibt mich im Raum.

Ich öffne die Augen, um mich herum ist es still.
Ich öffne die Augen, trotzdem höre ich viel.
Die Stille tut gut, doch ist manchmal auch Schmerz,
denn ich kann sie hören, sie berührt mein Herz.

Ich lasse mich fallen, es ist wie ein Traum,
ich höre die Stille, sie umgibt mich im Raum.

In der Stille



Wieviel Schönes ist auf Erden
Unscheinbar verstreut;
Möcht ich immer mehr des inne werden;
Wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut,
In bescheidnen alt und jungen Herzen!
Ist es auch ein Duft von Blumen nur,
Macht es holder doch der Erde Flur,
wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen.

Nicht ganz so romantische Romanze

Laß unsere Worte vorüberziehen.
Laß unsere Spiele verblassen.
Laß alles vorbei, was laut ist.

Wieviel sagt die Stille,
wenn wir uns
ganz sanft berühren!

Stille hat nur einen Nachteil:
Sie kann auf viele Arten verstanden oder

mißverstanden werden.

23.2.15

Wenn du mir sagen würdest, das ich einen Wunsch frei hätte,
würde ich mir nicht Ruhm oder Reichtum wünschen,
Ich würde mir auch kein teures Auto wünschen,
oder eine große Villa.
Was ich mir wünschen würde?
Ich würde mir wünschen,
das alles so wie früher ist.

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