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                                                                             AVRIL

LAVIGNE

Avril Lavigne ist eine junge Frau, die weiß, was sie will. Als sie mit der Arbeit an ihrem lang erwarteten dritten Album „The Best Damn Thing“ begann, hatte sie ein klares Ziel vor Augen: Es sollte Spaß machen. Auf ihrer Tour vor zwei Jahren zu ihrem letzten Album „Under My Skin“ stellte die in Kanada geborene Sängerin fest, dass es die schnellen, wilden, ungebremsten Up-Tempo-Songs waren, die sie auf der Bühne am liebsten spielte. Sie beschloss, dass ihr nächstes Album genau diese überbordende Live-Energie einfangen sollte.

Avril ist eine Künstlerin mit einem geübten Ohr für kraftvolle, unwiderstehliche Pop-Melodien und war darum in jeden Aspekt der Produktion von „The Best Damn Thing“ fest eingebunden. Es war ihr enorm wichtig, ihre eigenen Stücke diesmal frei vom Einfluss wohlmeinender Ratgeber zu schreiben. „Für dieses Album hatte ich keinen A&R-Manager an meiner Seite“, betont sie, „denn ich wusste schon vorher genau, wie es klingen sollte.“ Ihre Produzenten und Mitmusiker hat Avril Lavigne sehr bewusst ausgewählt und ist selbst immer wieder ins Studio gegangen, um Gitarrensounds und Drumbeats zu justieren. Sie arbeitete konzentrierter als je zuvor um sicher zu stellen, dass dieses Album ihr bisher bestes wird.

„Ich wusste nicht, dass es ein solcher Spaß sein kann, eine Platte aufzunehmen”, sagt sie. Auf die Zusammenarbeit mit Produzent Butch Walker (er hat schon Avrils zweites Album „Under My Skin“ produziert) freute sie sich besonders. „Butch ist ein toller Künstler und ein großartiger Produzent´´. Auch für Produzent Dr. Luke findet Avril nur lobende Worte: „Luke und ich verstehen uns super; die Chemie zwischen uns hat einfach von Anfang an gestimmt.“ Die entspannte Studio-Atmosphäre hat sich auch auf die Songs übertragen – mitunter unüberhörbar. Auf „I Can Do Better“ ist Avrils fröhliches Lachen zu hören und in den letzten Refrains von „Girlfriend“ wiederholt sie mehrfach den ganz und gar nicht nach, äh, bierernster Arbeit klingenden Halbsatz „playing a beer bottle“ („ich spiele auf einer Bierflasche“).

Vielleicht ist Avril Lavigne ein bisschen erwachsener als früher, aber sie ist immer noch furchtlos und unvergleichlich. „The Best Damn Thing“ zeigt Avril Lavigne in einer neuen Phase ihres Lebens. Die Schatten der Teen Angst hat sie hinter sich gelassen und steht jetzt mitten im Rampenlicht, wild entschlossen zu rocken, Spaß zu haben und, ja, tatsächlich zu tanzen. Ihr Vorhaben ist gelungen: Dieses Album ist verdammt noch mal die verflucht beste Sache, die sie je gemacht hat.

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