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Aufbruch-Krieg

Wir saßen dort in der Kneipe
Der wirt machte den Fernseher an
Coca Cola, McDonalds, Mercedes Benz
Werbeprogramm
Sportnachrichten, Börse
Amerikas Sieg
Und dann diese Bilder,
Von diesem Krieg:

Schüsse peitschen durch Felder
Jede Patrone ne Mark
Krater gefüllt mit Dollar
Aus britischem Pfund jeder Sarg
Schreiende Redner an Fronten
Wer hat die bezahlt?

In die Zerstörung, die Blutfontänen
In die Trauer von Mutter und Kind
In die Verzweiflung der Ambotierten
Brachte uns der Wind
Das Gelächter der Weltbeherrscher
Die Falschheit die die Ohnmacht frisst
Denk an die Tränen dieser Kinder
Und du weißt was zu tun ist!

In Extremo-Spielmann

Ich bin nicht der Tränenwicht
Der gleich beim ersten Schrei in die Knie bricht
Die Zeit hat mir ein dickes Fell gemacht
Ich bin der der über sich lacht

Ich mag die Dinge gerne groß
Ruhe find' ich nur im Weiberschoß
Ich bin nicht der beste Sohn gewesen
Ich bin der mit dem frechen Wesen

Ich bin ich
Anders will ich nicht
Schau in mein Gesicht
Dann erkennst du mich

Ich bin doch nur ein Spielmann
Spielmann
Ein Blatt im Wind
Lass ich mich treiben
Die Lieder bleiben
Spielmann

Ich bin nicht der feige Wicht
Der gleich beim ersten Schnee das Zelt abbricht
Die Sterne haben meinen Weg bewacht
Ich bin der der Fernweh hat

Ich mag des Lebens heit're List
Liebe wenn das Meer mich küsst
Ich bin der der Schindluder getrieben
Ich bin doch das alte Kind geblieben

Ich bin ich...

Ich bin doch nur ein Spielmann
Spielmann
Ein Blatt im Wind
Lass ich mich treiben
Die Lieder bleiben
Spielmann

Spielmann, Spielmann
Ein Blatt im Wind
Ein Narr geblieben
Einer von uns Sieben

Die Ärzte-Grotestsong

Dies ist ein Protestsong gegen Protestsongs, ich kann's nicht mehr hören
Ständig dieses Geheule, nur weil ein Paar Kerle den Dschungel zerstörn

Das Ozonloch geht mir am Arsch vorbei
Doch überall verfolgt mich euer Hippiegeschrei
Meine armen Ohren, sie können sich nicht wehren
Ich höre längst kein Radio mehr und seh auch nicht fern
Doch als Retter der Welt liegt ihr voll im Trend
Ihr malträtiert euer Instrument und ihr flennt...


Dies ist ein Protestsong, gegen Protestsongs, ich hab es so satt!
Echte Männer fangen paar Wale, schon macht ihr Randale, schon dreht ihr am Rad
Und ihr schreibt keine Lieder, nein, ihr schreibt ein Gedicht
Schon 400 Strophen und kein Ende in Sicht
Ja ihr prangert an und ihr singt von Problemen
Ich bin sicher dass sich alle schlechten Menschen jetzt schämen
Und wenn mal wieder ein Atomkraftwerk brennt,
Seid ihr voll in eurem Element
Und ihr steht laut weinend vor dem Parlament
Und hinter euch flattert euer Transparent und ihr flennt...

Dies ist ein Protestsong gegen Protestsongs, es steht mir bis hier!
Ich kann euch nicht begreifen, ihr seid gleich am verzweifeln, wenn ein
paar Kinder krepieren
Und schon singt ihr wieder vom Ende der Welt
Nur weil irgendwo ein Sack Reis umfällt
Lasst mich endlich mit eurem Geheule in Ruh
Wenn ich Lust dazu hab, scheiß ich die Nordsee zu
Und dann zieh ich mir ein Robbensteak rein
Auf einem Teller aus Elfenbein
Und dann leg ich die Schlampen von Greenpeace flach
Eine nach der andern, die ganze Nacht - und ich lach!

Schleimkeim

Wir hätten angeblich Lärm und Dreck als Ideale
doch die, die das sagen, sollen sich selbst erstmal betrachten
wir wären geborene Verbrechergestalten
und sollen für ewig im Gefängnis schmachten
Wir hätten kein Ziel und auch keine Ehre
weil Geld für uns nicht das wahre ist
weil wir auf die - ihre - Ordnung scheißen
vergleichen sie dich mit dem Anti-Christ
Wir erfüllen nicht ihre verplanten Normen
sind der Macht wehrlos ausgesetzt
werden gegängelt, werden beschimpft
werden von ihnen verfolgt und gehetzt
Wir sind ihnen ein Dorn in den Augen
weil wir sagen, was uns nicht paßt
uns sie sagen: "Du bist ein dreckiges Schwein!"
und du wirst verachtet und gehaßt
Sie sagen das, um dich niederzuzwingen
du sollst vom fahrenden Zug abspringen
du sollst vergessen, daß der Mensch selbst denkt
du sollst kapieren, du wirst gelenkt
Du wirst gelenkt!
Du wirst gelinkt!

Subway to Sally-Feuerkind

In dem Zimmer meiner Kindheit war ein kalter Wind zuhaus.
Und obwohl der Ofen glühte klebte Rauhreif an der Wand.
Nur die Arme meiner Mutter, hätten mich wohl wärmen können, doch kam sie mich nie besuchen.
Bis ich einst ein Streichholz fand.

In dem Zimmer meiner Kindheit, lagen Schneelawinen lauernd.
Und verschütteten den Ausgang für unendlich lange Zeit.
Nur mein Vater mit den Augen von der Farbe blauer Gletscher hätte mich noch retten können.
Doch der Weg war wohl zu weit.


Ref.:
Ich in ein Stern aus flüssigem Metall.
Ich bin ein Stern. *ein Stern*
Alles wird in meinen Armen Asche.
Ein Stern doch kein Feuer blendend weiß - Taute je in mir das Eis.


*Ich bin ein Stern*
*Ein Stern*

Flammen sind nun meine Freunde sollen mir im dunkeln Leuchten,
sollen mich ein wenig wärmen, mich und meine kalte Wut.
Dieses Zimmer meiner Kindheit brenn ich immer wieder nieder.
Was mich frieren lassen hatte ist nach Stunden nurnoch Glut durch meine Kalte Wut.



Ich in ein Stern aus flüssigem Metall.
Ich bin ein Stern. *ein Stern*
Alles wird in meinen Armen Asche.

Ein Stern aus flüssigem Metall.
Ich bin ein Stern. *ein Stern*
Alles wird in meinen Armen Asche.

Ein Stern doch kein Feuer blendend weiß - Taute je in mir das Eis.

*Ich bin ein Stern*
*Alles wird in meinen Armen Asche*
*Ein Stern doch kein Feuer blendend weiß - Taute je in mir das Eis*


In Extremo-Spielmannsfluch

Es war einmal ein König an Land und Dingen reich

Der saß auf seinem Thron finster und bleich

Was er sinnt ist Schrecken, was er blickt ist Wut

Was er spricht ist Geißel, was er schreibt ist Blut



Einst zog zu diesem Schlosse ein edles Sängerpaar

Einer hat schwarze Locken, der andre ist grau von Haar

Der Graue sprach zum Jungen:\"Sei bereit mein Sohn,

Spiel die besten Lieder, stimm mit vollen Ton!\"



Es regnet, es regnet Blut

Es regnet den Spielmannsfluch



Es spielen die beiden Sänger im hohen Säulensaal

Auf dem Thron sitzt das Königspaar

Der König so prächtig wie blutiger Nordenschein

Die Königin so süß wie der Sonnenschein



Sie singen von Lenz, Liebe, Heiligkeit

Sie zerfloss in Wehmut, Lust war auch dabei

Ihr habt mein Volk geblendet, verlangt ihr nun mein Weib?

Der König schreit wütend, er bebt am ganzen Leib



Es regnet, es regnet Blut

Es regnet den Spielmannsfluch



Des Königs Schwert blitzend des Jünglings Brust durchdringt

Statt der goldnen Lieder nun ein Blutstrahl springt

Der Jüngling hat verröchelt in seines Meisters Arm

Dann schreit der Alte schaurig, der Marmorsaal zerspringt



Du verfluchter Mörder, du Fluch des Spielmanns Tun

Umsonst sei all dein Ringen, mit Blut befleckt dein Ruhm

Des Königs Namen meldet kein Lied, kein Heldenbuch

Versunken und vergessen- das ist des Spielmanns Fluch



Es regnet, es regnet Blut

Es regnet den Spielmannsfluch

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