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die ewige Suche nach Zugehörigkeit und Liebe...

...verfolgt mich schon mein ganzes Leben, aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht warum... Ich hatte soviele "Beziehungen", die nach ein oder zwei Wochen schon wieder vorbei waren und nur ganz, ganz selten hab ichs länger ausgehalten... Eigentlich waren die Beziehungen, die länger dauerten mit Drogen behaftet. Vermutlich eine Art von Co - Abhängigkeit!
meine letzte längere Beziehung, war die Beziehung mit Santos Vater - 9 Monate waren es ungefähr und dann bis Santo da war ein ewiges hin und her, das im Endeffekt gescheitert ist.
Kennengelernt haben wir uns auf einem Technoevent im Gazometer. Keine Ahnung wieviel Ecstasy ich an diesem Abend genommen habe - auf jeden Fall warens enorme Mengen. Ich hatte am Ende schon Halluzinationen... Das ging dann jedes Wochenende so und auch langsam unter der Woche. Allerdings wurde das Ecstasy zu Kokain und das wurde dann langsam täglich... essen bruachte ich dann ja nicht mehr und geschlafen hab ich auch nicht besonders viel. Die Uni hab ich für dieses Semester auf jeden Fall geschmissen - was für ein Fehler!
Und eigenartiger Weise - kurz bevor ich schwanger wurde, ich hatte wohl noch knapp 48kg und die Hosengröße 24, ist nur noch geflattert - beschloss ich mit dem ganzen Drogenmist aufzuhören und es war mir wirklich ernst! Immerhin war ich jetzt 21 und hatte es seit ich 14 war nur 9 Monate (in einem Durch) geschafft, nichts zu konsumieren... Und es war einfach so weit, dass ich keine Lust mehr hatte - es hatte sich sozusagen ausgedrogt!! Und das war ein Glück - ich will gar nicht dran denken, was passieren hätte können, hätte ich weiter gemacht und erst später von der Schwangerschaft erfahren...
Allerdings wüsste ich nicht, ob ich mich weiterhin so strikt an meine Vorsätze gehalten hätte, wäre ich nicht schwanger geworden...
Naja - eine Woche später war ich dann schwanger, aber erfuhr es erst in der 5. Woche!!! Als wäre das eine Art Zeichen gewesen!!
Und seitdem hab ich mit Drogen natürlich nichts mehr am Hut - nicht nur wegen Santo, aber weil mich der ganze Mist nicht mehr interessiert. natürlich war es auch manchmal lustig, aber ich hatte oft sehr schlimme Zeiten, die die seltenen lustigen Abende nicht ausgleichen konnten. Das ist es mir nicht mehr wert - ich will ja endlich leben...

Noch etwas, das mir sehr wichtig erscheint ist zu sagen, dass wir bestimmt nicht diese typische Familie sind, die man sich vorstellt, wenn man liest die Mutter hätte nichts gemerkt, während die Tochter sich fast in den Tod gedrogt hätte...
Wir sind wohl eher typische Scheidungskinder mit einer äußerst extravagnten Mutter, die uns zu sehr vertraut hat und uns alle Freiheiten geben wollte, die sie nicht hatte.
Geld war eigentlich immer da, wir hatten immer Riesenwohnungen, Haushälterinnen, Kindermädchen etc.!
War das gut? Was ist falsch gelaufen?
Ich weiß es nicht - ich denke, dass wir zu wenig behütet waren. Nicht, dass es meiner Mutter egal gewesen wäre, wie es uns ging, aber sie hatte zu der Zeit den ganzen Scheidungsstress und machte gerade Karriere, die sich noch bis heute hinzieht...
Wie kann man seine Kinder davor beschützen??
Keine Ahnung - dafür gibts leider kein Patentrezept!! Immer ein Auge auf die Kinder haben, gut informieren was im Umlauf ist, wie Kinder sich verhalten... Sich nicht mit billigen Ausreden der Kinder zufrieden geben - ich hatte wohl tausende!
Auch wenn ein Kind nicht so aussieht, als wäre es auf Drogen, kann es trotzdem der Fall sein - auch wenn es in der Schule nicht auffällig ist... Ich denke einfach Vorsicht ist besser als Nachsicht und natürlich soll man seinen Kind vertrauen, aber lieber kontrolliere ich öfter und bekomme dafür vielleicht ein paar Minuspunkte auf der Elternliste, aber dafür könnte ich meinem kind etwas ganz, ganz schlimmes ersparen!!
Und noch ein ganz wichtiger Punkt: DIE FREUNDE!!! Immer wissen mit wem das Kind unterwegs ist, was diese leute machen und wenn möglich mit den Eltern in Kontakt setzen - man bekommt dann schon ein ungefähres Bild, ob der Umgang ok ist!!!

bald gibst wieder Neues...

Ich habe meiner Mutter...

...Ende Februar gebeichtet, das ich ziemlich viel mit Drogen zu tun hatte. Sie stellte mir Fragen wie: " Was hast du genau gemacht?, Das hast du AUCH gemacht?" und so weiter... Doch eine Sache überraschte mich - sie fragte mich nicht nach dem Zeitpunkt oder Zeitraum, aber dachte mir dann nichts weiter dabei... Ich habe versucht ihr zu erklären, dass sie nicht Schuld an dem Ganzen sei und Schuldzuweisungen würden in diesem Fall so und so keinen Sinn machen - hauptsache ich hatte es überlebt.
Es gibt da eine kleine Vorgeschichte, um späteres erklären zu können.
Als ich 14 Jahre alt war, eine Woche vor meinem 15. Geburtstag, fuhren meine Eltern nach Ungarn für ein Wochenende und ich machte eine Party Zuhause... Ich war mit ziemlich abgedrehten Leuten unterwegs. Die meisten Kiffer, die anderen Punks, die schon mehrere Erziehungsheime und Entziehungsanstalten durchhatten.
Am nächsten Morgen - es war Sonntag, durchstöberten ein paar der Punks, an eine kann ich mich besonders erinnern - sie hieß Krähe, war ein Junkie, Missbrauch in der Kindheit von diversen Vätern, Onkel, usw. - den Medikamentenschrank meiner Mutter. Meine Mutter hatte immer wieder Panikattacken und natürlich die dazugehörigen Medikamente dazu... Auf eine Packung wurden sie aufmerksam - irgendwelche Beruhigungsmittel... Naja, eins folgte aufs andere und ohne, dass ich mir tatsächlich über die Folgen bewusst war, schluckte ich zuerst nur eine oder zwei, trank danach ein Bier und irgendwann hatte ich 48 Stück intus... Die Ärzte sagten, es wäre ein Wunder, dass ich es überhaupt noch ins Krankenhaus geschafft hatte... Ein Freund von mir lotste mich raus nach Silberwald (außerhalb von Wien), weil er dort lebte und glücklicherweise war seine Mutter da, die mich gleich nach Mistelbach ins Krankenhaus brachte... Ich musste zwei Mal wiederbelebt werden und lag drei tage im Koma... Der besagte Freund, nennen wir in mal H., besuchte mich jeden Tag und shclief manchmal in den Wagons, weil es zu spät war zum nach Hause fahren... Er war ein richtiger Schatz - heute ist er ein Junkie und ich weiß nicht mal, ob er noch lebt... ;(
In diesem Jahr folgte ein LSD Trip, Kokain (aber nur einmalig) und hin und wieder ein paar Joints... Und vor dieser Krankenhaussache, gab es eine Zeit, wo wir fast jeden Tag Alkohol tranken und auch ziemlich viel rauchten... Meine Mutter bezichnetE (!!) diese Zeit als das "schlimme Jahr" und jedes Mal, wenn sie davon sprach, dachte ich mir, dass sie ja gar nicht wusste, was ich später mitgemacht hatte... es schien sogar lächerlich, diese Phase als das "schlimme Jahr" zu bezeichnen... Aber wie sollte sie das wissen?? Immerhin holte ich extrem auf in der Schule (nach dem "schlimmen Jahr") und wurde eine der Besten... Immer wieder sagte ich, wie abstoßend ich Menschen fände, die Drogen nehmen würden und sie mir aber auch leid täten... Ich erzählte ihr manchmal Geschichten von Leuten die ich angeblich gesehen hatte und wie sie sich auf Drogen verhielten... Das ich da oft von mir selbst sprach, war ihr nie bewusst... Ja, es ist traurig, aber ich gebe ihr nicht die Schuld dafür... Die geb ich eigentlich niemanden - manche habens mir eben einfach nur leichter gemacht...
Auf jeden Fall, um zurück zum Anfang - zur Beichte zu kommen - dachte meine Mutter doch tatsächlich, dass das alles, das ich ihr über die Drogen sagte, in diesem Jahr passiert wäre.... Wie soll das alles denn in einem jahr passieren - man rutscht doch nicht schwuppsdiwupps in diese Szene rein... Immerhin habe ich eine fast 7jährige Drogengeschichte zu erzählen und ich dachte, dass ihr das klar gewesen wäre... war es nicht und der Schock saß umso tiefer, als ich dieses Missverständnis aufklärte... Ihr stiegen Tränen in die Augen und sie fragte sich laut "Warum hab ich nichts gemerkt?"!!!
Jaaaaa, warum hat sie nichts gemerket?? Wie oft hatte ich mir gewünscht, sie würde etwas mekren und mich da rausholen - ich war zerissen - einmal dieses Leben, einmal das Andere... Ich habe nur noch funktioniert und ich weiß nicht einmal, wie ich das geschafft habe...
to be continiued...

ein kleiner Einwurf...

Immer wiedre kommen mir diverse Bilder / Erinnerungen hoch... Kleine Blicke in meine Vergangenheit, die endlich aufgearbeitet werden sollte...
Wann habe ich eigentlich das letzte Mal richtig geschlafen? Ohne zu träumen??
ich träume jede Nacht! Vier, Fünf verschiedene Sachen und sehr, sehr intensiv. Meist kann ich mich im detail daran erinnern und bin dann oft ganz erledigt. Als wir nach Italien gezogen sind, hatte ich fast dauernd Alpträume...
Meinen ersten Alptraum im Jugendalter - an den ich erinnere - war im Urlaub auf Kreta. der bereits erwähnte S. war auch mit und in dieser Nacht bin ich fünf Mal weinend und schreiend aufgewacht... Ich hatte wirklich, wirklich Angst... Wie sehr ich doch diesen menschen verabscheue! Ich weiß, ich bin für mein Leben selbst verantwortlich, aber ohne ihn, hätte ich wenigstens leben können... Er hat mir meine Jugend genmommen und zu seinem Roboter erschaffen - das wurde mir erst vor Kurzem bewusst... Er hat viel mit meiner labilen Psyche zu tun... Ich weiß noch, dass ich mich gar nicht mehr getraut habe aufzuschauen, weil ich Angst hatte, er würde glauben, ich würde jemanden ansehen... geschlagen hatte er mich nur ein einziges Mal... Mitten auf der Straße (ich war damals wohl 17) und ich bin mit dem Hinterkopf volle Wucht auf den gehsteig geknallt! An den Rest kann ich nicht erinnern. ich weiß nur, dass ich am nächsten Tag aus dem Bett stieg und übersäht war mit blauen Flecken - konnte mich kaum bewegen und er hat mich nur mit diesen ewig strafenden Blick angesehen... Ich fühlte mich schuldig, aber warum??? Ich hatte doch nichts getan!
Die blauen Ringe unter meinen Augen wurden immer größer und die Adern schienen durch meine Haut, wie lauter kleine blaue Flüsse, die durch eine verdorrte Landschaft fliesen... Ich war ein ein Nichts und so fühlte ich mich auch... Aber sterben wollte ich nicht, zumindest nicht bewusst!!
Drogen - ja, täglich... Marijuana habe ich bereits nach dem Aufstehen geraucht bis ich schlafen ging, aber im Grunde war das noch das Harmloseste...
Ich war mit meiner Mutter in Berlin - hatte eine Woche nichts gegessen - einmal ein paar Löffel von irgendeinem italienischen Zeug! Meine Mutter war auf einer Messe (die ganze Woche) und zu dieser Zeit war dort die 7 Hügel (so heiß das glaub ich) Ausstellung... Es war toll und S. war ganz, ganz weit weg... Ich fühlte mich so frei - doch ich musste ja wieder zurück... Am Sonntag kamen wir an und am Montag dachte ich mir, dass ich mir etwas zu Essen kaufen geh, also ging ich runter in den Lebensmittelladen!!
Ich wartete bei der Kassa und ich fing an mich ein wenig eigenartig zu fühlen - ich dachte ich hätte eine Art "Flashback" von den LSD Trips, die ich mal mit 15 genommen habe (hört man ja immer wieder)! Zahlen konnte ich noch, aber dann musste ich mich hinsetzen - die zwei Burschen neben mir sahen mich ganz komisch an, aber ich bekam so und so noch kaum etwas mit.
ich dacht mir würde Flüssigkeit aus den Ohren laufen und stand auf und aufeinmal wachte ich auf und lauter Leute um mich herum... Mein Kinn blutete und ich konnte kaum hören, sehen oder mich überhaupt bewegen - ich war ganz neben mir!!
Gleich neben uns ist ein Krankenhaus, in das ich sofort gebracht wurde... Kreislaufzusammenbruch - nach zwei Stunden konnten sie mich endlich wieder stabilisieren und dann wollte ich nur noch weg... Ich wurde nach Hause gebracht - war ja nur fünf Minuten entfernt - auf eigene Gefahr natürlich... Ach hätten sie mich doch nur behalten, hätten sie mich mal genau angesehen... Ärtze müssten so etwas doch sehen oder nicht???
Also ging ich zurück in die Arme von S. - in die Hölle auf Erden...

Weiteres folgt bald...

eine kleine Einführung...

ich habe meine Homepage im Grunde ja für mich selbst geschrieben und es fehlt etwas ganz Wichtiges, nämlich ein Überblick!! Es gibts ja noch soviele Sachen, die vorher passiert sind!!
Also, als ich 15 Jahre alt war, lernte ich meinen damaligen Freund kennen, mit dem ich vier Jahre zusammen war... Es war ein Alptraum! Im Grunde habe ich drei von diesen vier Jahren ums Überleben gekämpft... Ich war noch ein Kind und er hat mich zu DIngen gebracht, die ich besser nie gemacht hätte...
Meine Mutter und mein Stiefvater leisen sich scheiden, als ich 15 war! Beide waren mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, das ich ihnen nicht übel nehme, aber ich war ganz allein und als ich S. kennenlernte, war ich das glücklichste Mädchen der Welt. Wir waren unzertrennlich, aber dann nach vier Monaten erfuhr ich, dass er mich betrogen hatte... Er war alles für mich und der einzige Mensch, den ich damals hatte... Ich bin ganz, ganz tief gestürzt! Zudem hat sich herausgestellt, dass er Drogen nimmt... Damals war es "nur" Speed und ich fühlte mich imemr so weit weg von ihm und wollte mit ihm auf einer Ebene sein. Zumindest empfand ich es damals so! Also fing ich auch damit an... Ich fühlte mich besser und der Schmerz, der ganz, ganz tief saß, wurde leichter - es schien aber nur so...
Ich hatte soviel Druck von außen - war eine der Besten der Schule und versuchte einerseits die gute Tochter zus ein und andrerseits eine gute Freundin! Damals dachte ich wir würden heiraten und gemeinsam Kinder bekommen... Zum Glück kam es nie soweit...
Mit 16 begannen die ersten Probleme mit dem Essen - ich hörte einfach auf! Das Gefühl, wenn ich fast dauernd zusammenklappte und der ewig knurrende Magen gaben mir immer wieder die Bestätigung weiterzumachen... Ich konnte mich von den anderen abtrennen - ich war anders! Ich war nicht so undiszipliniert und stopfte alles in mich rein, ich war dünn und konnte von Sätzen wie: "du bist ja nur noch ein Strich in der Landschaft!" nicht genug bekommen... Ich war schon längst krank!!
Meine Mutter versuchte immer wieder einzugreifen, aber im Grunde hatte sie keine Chance mehr - sie hatte mich schon längst verloren!

Es wurde nicht besser - vor allem nicht mit den Drogen... Es kamen andere Sachen und es fällt mir sehr, sehr schwer das an die Öffentlichkeit zu bringen... Deswegen möchte ich es vorerst dabei belassen und werde es aufschrieben, sobald ich dazu bereit bin!

Chiara!

Homepage Erstellung und Pflege: Superweb Homepage-Erstellung