Professor Layton und die ewige Diva (2009)
Der Anime Film „Professor Layton und die ewige Diva“, der im Jahre 2009 von Regisseur Masakazu Hashimoto in der japanischen Sprache unter dem Originaltitel Reiton-kyoju to Eien no Utahime veröffentlicht wurde ist die Verfilmung einer Videospielreihe auf dem Nintendo
DS. Vom Kanon her ist sie zwischen dem vierten und dem fünften Teil der Reihe einzuordnen
Zunächst möchte ich einwerfen das ich ohne großen Elan an dieses Projekt heranging, außerdem um halb Neun Uhr abends. Meine Konzentration erhielt ich nur bei, da ich diese Kritik für eine gute Freundin schreibe, die Professor Layton (besonders seinen Zylinder) sehr mag. Deshalb war ich positiv überrascht als ich die einleuchtende, gut erklärte Anfangsszene sah und wurde somit ein wenig mehr aufgeklärt wann und wie dieser Film spielt. Das war definitiv nötig zum Verständnis des Films.Daraufhin beginnt die Aufnahme des Falls und damit eine unvorhersehbare Handlung mit gemischt starken Stereotypen, vielen Nebenhandlungen und einem Verlauf, der für ein Anime untypisch ist, da er nicht zu zielstrebig auf ein Ende zuläuft. Der Film ist passend zu den Spielen recht surreal und lässt einen alle vier Minuten regelmäßig schmunzeln. Die einzelnen Rätsel sind sehr an die Spiele angelehnt und überraschend genial gestellt, die Lösung wird recht logisch gefunden. Das Finale ist angekündigt doch noch nicht erwartet und auch kurz davor wird es nicht langweilig. Das Finale ist mehr als nur Klischeehaft, denn es gibt Bösewichte die ihren Plan erzählen und viele Teile die sich zu einem großen Ganzen zusammen fügen. Alles endet mit unglaublichem Happy End und einer Handvoll schöner Melodien
Fazit: Der Film ist sehr detailreich und genau gezeichnet, die Bewegungen flüssig in der richtigen Geschwindigkeit ausgeführt und wirken durchaus logisch und real. Die Synchronisation ist überraschenderweise sehr gut und genau gelungen, die Sprecher schauspielern mit ihren Stimmen und zerstören damit das Klischee der schlechten Anime Synchronisation. Alles ist unglaublich süß und formgenau in Szene gesetzt. Somit empfehle ich den Film sowohl für diejenigen, welche die Spiele kennen als auch alle anderen Filmfreunde und gebe ihm auf einer Skala von 1 bis 10 eine verdiente 7,3 und dazu den Kommentar: „Überraschend" Der Film schafft es eine Botschaft rüberzubringen die zwar bekannt ist aber von mir nie so gut und in ihrer ganzen Größe aufgenommen wurde, wie hier, dafür meinen persönlichen und allerherzlichsten Dank an Masakazu Hashimoto.