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Ja   nein   

Teil 4

Na ja, meine Mutter erzählte ja, sie hatte immer gespielt, während sie sich mit meinem Vater kontaktierte.  Ich weiss, das die wirkliche Liebe mit 11 Jahren anfangen kann. Da ist man zwar noch ein Kind aber da habe ich etwas Erfahrung. Ich muss ehrlich sagen, ich war auch 11 Jahre alt als meine Augen aufgingen. In unserer Strasse, ich mein meine Mutter und Vater Verliebten - Strasse. Die Strasse heisst Sucuzade - Strasse, da bin ich auch geboren. Da habe ich mich zum ersten mal auch verliebt. Man sagt ja das ist die Erste aber nicht richtige Liebe, sagt man.

Mein Gott was ich alles angestellt und schlimme Sachen gemacht habe. Sogar bis heute, höre ich, wie schlimm ich war. Eigentlich bin ich immer noch gleiche aber ein bisschen gebremst. Als ich noch klein war, in dieser Sucuzade - Strasse, haben alle Nachbarn mich blaue Perle genannt. Wirklich mein Name war blaue Perle. Das heisst auf Türkisch Mavi boncuk aber ich habe keine blaue Augen. Blaue Perle ist auch ein wichtiges Glas. Selbst ist es dunkelblau und in der Mitte, ist noch ein weises rundes gemalte Glass. Man sagt, das ist wichtig, es soll von bösen Augen schützen. Das gibt es fast bei vielen türkischen Familienhäuser. Sogar als Kette oder Armreif aus Gold und aus verschiedenem Material wird es gemacht. Ich schreibe noch mehr aber erst wenn es mich betrifft.

Meine Mutter hatte uns zwischendrin erzählt von Vaters und ihren Erlebnissen, weil wir ein paar Briefe gefunden hatten in einer Schubladenecke. Wir haben diese immer heimlich gelesen, darum musste sie uns vieles erzählen. Ja mein Vater sagte jeden Tag seinen Eltern: "Es ist Zeit Muazez für mich zur Frau zu nehmen." Aber sein Vater und Mutter sagten: "Das geht nicht, sie ist verlobt. Mein Vater antwortete: "Sie hat schon den Ring nicht mehr am Finger." Meine Oma sagte: "Was sie hat ihn nicht mehr den Ring? Das heisst, sie ist frei." Vater musste so erzählen dadurch hatte Vater die Change, dort hin zu gehen mit den Eltern um Muazez zu seiner Frau zu nehmen. Sein Vater und seine Mutter sagten: "Gut mein Sohn, wir gehen alle familierisch dort hin, wir fragen wann sie Zeit hätten. Aber da hatte es noch 4 freie Schwestern aber die waren natürlich noch zu klein zum Heiraten. Die Mutter meiner Mutter also meine zweite Oma, hatte eine handvoll Gold. Dicke goldene Armringe, eine dicke, lange Halskette. Gold hat sie genug gehabt. Sie hatten alle ein gutes Leben gehabt. Oma war zwar korpulent und auch alle Töchter waren schön angezogen und immer gepflegt. Oma hatte sehr gutes Essen gekocht und Opa wurde wie ein König behandelt. Wenn Opa Heim kam haben alle Töchter ihn verwöhnt. Eigentlich waren sie eine gute und grosse Familie gewesen. Opa hatte alle gut ernährt und alle wünsche erfüllt. Sie sind sogar immer überall mit dem Taxi hingegangen. Nur bis auf den kleinen Bruder, wo durch Krankheit gestorben ist, das haben sie nie vergessen.

Bei meiner Mutter Wohnung kam öfters Besuch, die Verwandten. Im Sommer ist es immer so heiss gewesen. Mein Oma hatte oben beim Haus eine Terrasse mit schönen bunten Lampen, einem Brunnen mit Wassergeräuschen und eine Ecke für alle Betten, weil die Terrasse schön kühl war am Abend. Sie haben jeden Tag auf der Terrasse gegessen und dort geschlafen. Über den Betten haben sie einen "Himmel" gemacht aus einem durchsichtigen Stoff, wegen den Mücken. Wau, dort habe ich auch geschlafen. Ein wunderbarer nicht zu vergessener Ort. Wenn man auf dem Bett lag, oben waren sooo viele Sterne und die leicht warme Luft und die Geräusche der Leute und Autos von der Strasse. Da habe ich wie ein Engel geschlafen. Das vermisse ich heute noch. Zum Haus meiner Mutter kam nach ein paar Tagen ihre Tante. Sie unterhielten sich und sie fragte, wann die Zeit reif sei für die Hochzeit zum Feiern? Das hörte meine Mutter im Hintergrund. Sie rannte ins Zimmer und dachte: "Meine Schwester Mine Nr.6 hatte jetzt erst geheiratet. Ich bin doch noch zu klein." Ihre Tante meinte aber: "Nein wir vorbereiten nur. Es ist noch nicht so weit. Wir möchten nur, dass du unsere Braut bist."

Meine Mutter ist nur bis zur 5. Klasse in die Schule gegangen. Oma wollte sie nicht weiter in die Schule schicken. Meine Mutter kämpfte, sie wollte weiter in die Schule gehen aber Oma fand, es reichte, was sie gelernt hatte. Oma sagte: "Meine Tochter, du kannst Schreiben und Lesen. Mehr brauchst du nicht. Wir haben Geld und deine Tante, ist auch reich. Also bleibt kein Problem." Dann erzählte die Tante noch zu meiner Oma, dass die letzten Zeiten es ihrem Sohn nicht so gut ginge. Er leide unter Liebeskummer. Und plötzlich sagte meine Mutter zu ihrer Tante: "Aber ich mag deinen Sohn nicht." Ihre Tante war erschrocken. Sie sagte daraufhin zu meiner Mutter: "Du musst ihn nicht lieben, das kommt von alleine, wenn du mit ihm verheiratet bist." Meine Oma sagte auf Muazez: "Da wirst du nicht gefragt, ob du ihn liebst oder nicht, das entscheiden wir, dein Papa und ich." Meine Mutter machte dann türkischen Kaffee für ihre Mutter und Tante. Später hatte sich ihre Tante dann auf den Heimweg gemacht. Dann rief Oma meine Mutter und fragte sie: "Warum willst du ihn nicht?" Sie antwortete: "Mutter du weist mein Vater hat dich so geliebt. Er hatte dich sogar entführt. Wenn keine Liebe entsteht, kann ich ihn nicht einmal anlangen." Oma sagte: "Ja, das berede ich noch mit deinem Vater." Mein Mutter ging in ihr Zimmer und schrieb einen Brief meinem Vater. Das ist schlimm, meine Tante, will mich schnell verheiraten. Beeil dich. Dann legte sie den Brief beim eigenen Haus unten an die Türe. Vater holte ihn und als er ihn gelesen hatte, war er verrückt. Am nächsten Tag hatte er seine eigene Mutter geschimpft, dass es zu lang dauerte, Muazez zu sich zu nehmen. Mutter sagte. "Gut wir machen uns dann fertig und fragen wann wir dort zur Muazez Wohnung einen Besuch machen können.

Da war dann noch der Bruder meines Vaters, er war ein paar Jahre älter wie mein Vater. Er hörte, dass mein Vater mit Muazez heiraten wollte. Er sagte zu meinem Vater: "Du musst erst einmal einen Holzarm tragen, dann kannst du die schöne Muazez bekommen." Und er lachte sehr gemein und lief dann die Treppe hoch zu seiner Wohnung. Als mein Vater das gehört hatte, hatte er das Gefühl das ganze Haus stürze ihm auf den Kopf. Das war für Vater als wäre er selbst gestorben. So weh hatte ihm dies getan. Vor Wut wollte er seinen Bruder so verprügeln. Oma hatte ihn schwer gehalten. Dabei hatte er noch die ganze Türe und den Tisch zusammen geschlagen. Vater könnte sich nicht beruhigen.

Mein Onkel war ein sehr schöner langer Mann. Er hatte wie Elvis Presley ausgeschaut. Sein Beruf war Musiker. Er spielte Saxofon. Onkel hatte sehr viele Frauen. Er fühlte sich auch wunderschön. Mein armer Vater, meine Tränen drücken in meine Augen und in meinem Hals spüre ich einen Knoten, wenn ich daran denke, was er für schlimmere Jahre mit meiner Mutter erlebte. Ohne dass die quälenden Jahre aufhörten. Ich habe viele schwierige Zeiten mit meinen Eltern gehabt. Seit mein Onkel meinem Vater diese schlimmen Worte "MACH DIR EINE HOLZHAND" gesagt hatte hasste mein Vater seinen eigenen Bruder. Ab diesen Tag, hatte Vater ihn nicht mehr beachtet. Es ist wirklich war, Onkel war sehr hochnäsig und eingebildet und mit vielen Frauen zusammen. Er war stolz, dass er so viele Frauen hatte und mein Vater nicht.


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