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Unser Jimny :(

Autounfall Am 24.12.2009

Am 24.12.09 fuhr uns ein grauer Mazda 6 frontal in unser kleins Auto, danach schleuderte es uns in den Pramwald und dort gegen einen Baum, dann fiel das Auto auf die Fahrerseite.
Wir waren leider beide schwer verletzt.

Die Feuerwehr und die Leute vom Abschleppdienst konnten fast nicht glauben, dass in diesem Wrack wer überleben konnte.
Im Fußraum auf der Fahrerseite waren nur noch ca.10cm Platz.

Im Innenraum sieht man natürlich auch, wie heftig der Aufprall war.
Der Fahrer des Mazda 6 fuhr laut Polizei ca.140-150km/h.
Der Fahrersitz wurde beim Aufprall abgerissen und ich als Fahrer zurückgeschleudert in den hinteren Teil des Autos.

Unser Autounfall am 24.12.2009



Unser Weihnachtstag begann so, dass ich bis ca. halb zwei Uhr arbeiten musste. Nach der Arbeit holte mich Mario ab und wir aßen zu Hause noch etwas. Unseren Weihnachtsbaum hatten wir bereits am Vortag geschmückt und die Geschenke darunter plaziert. Wir freuten uns schon lagen auf den Abend und die Geschenke.

Geplant war, dass wir zuerst zu meiner Familie, die ca 50km entfernt von mir wohnt, fahren. Dort würden wir essen (meine Mama ist zu Weihnachten immer den ganzen Tag mit dem Zubereiten des Abendessens beschäftigt, da das immer sehr üppig ausfällt :) ), und anschließend unsere Bescherung machen.
Als Mario und ich am 24 die Wohnung um ca. 20 nach zwei Uhr verließen, hätten wir nie geahnt, dass wir so schnell nicht wieder in die Wohnung kämen.

Wir fuhren zu der Zeit mit dem Auto von Mario seiner Oma, da unseres kaputt war.

Zwei Kilometer vor dem Haus meiner Familie führt die Bundesstraße durch ein Waldstück.

Ich blickte nach links...da sah ich ein Auto auf der anderen Seite, welches im Graben "stand"(das Auto stand nicht..sonder kam von der Straße ab auf seiner Seite..kam ins schleudern und krachte uns dann rein),...den Blinker eingeschaltet..ich dachte in dem Moment..da ist wohl einer in den Graben gefahren und möchte jetzt wieder zurück auf die Straße..doch im nächsten Moment war das Auto direkt vor unserem...ich habe noch genau das Bild im Kopf... Dann ein lauter Knall..und als ich die Augen wieder öffnete lagen wir mit dem Auto im Wald..unser Auto lag auf der Fahrerseite. Ich schnallte mich ab und kletterte durch mein Fenster..das über mir war, da wir ja auf der Faherseite lagen...ins Freie. Mein Freund lag bewusstlos im Auto..das war der SCHLIMMSTE Moment in meinem Leben..ich dachte..er sei tot..ich schrie ihn an, doch nichts..und dann kamen ein paar Leute dazu..dann endlich bewegete Mario sich...es kam mir vor..wie eine Ewigkeit..er stand auf. Ich war in dem Moment so erleichtert,..er wollte aus dem Auto raus, jedoch konnte er nicht..eine Schulärztin und ein anderer, der zur Hilfe kam, stützen Mario ab, und sagten zu Ihm, dass er nicht versuchen soll aus dem Auto zu kommen...ich rief währenddessen meine Familie an..mein Papa und zwei meiner Geschwister kamen nach wenigen Minuten...noch vor der Rettung. Dann kam die Rettung und mehere Feuerwehrfahrzeuge. Ich musste in das Rettungsauto..obwohl ich lieber bei Mario geblieben wäre...nach einiger Zeit wurde Mario auf der Liege in den Rettungswagen geschoben. Er wiederholte sich immerwieder dass sein Fuß weh tut..Wir wurden ins KH gefahren. Dort waren wir mehr als drei Stunden in der Notaufnahme. Ich wusste die ganze Zeit nicht,was mit Mario ist..nur dass er eine Verletzung am Kopf hat...manchmal habe ich ihn zwischen den Untersuchungen gesehen..er blickte immer sehr abwesend...ich wurde dann ins Zimmer gebracht..es hieß, wir dürften gemeinsam in einem Zimmer sein..doch dann erfuhr ich, dass Mario auf die Intensiv Station musste. Später kam dann ein Arzt zu mir, der mir erklärte, dass Mario eine Gehirnblutung hat..eine Absplitterung am Becken und dass sein Fuß gebrochen und abgesplittert ist.

Ich durfte an diesem Abend noch zu ihm. Es war sehr schlimm für mich, ihn dort liegen zu sehen...

Ich konnte lange nicht einschlafen..erst um drei Uhr in der Früh schlief ich ein..um halb sieben wurde ich wieder aufgeweckt..ich wollte unbedingt an diesem Tag heim..damit ich Sachen aus der Wohnung holen kann und Mario bringen kann..ich sagte dem Arzt, dass mir nichts weh tut..hatte einen Brustbeinbruch und Halswirbel verdreht..mehrere Prellungen. Ich wurde dann entlassen. An dem Tag hatte Mario viel Besuch auf der Intensivstation..ich fuhr dann mit meinen Geschwistern in unsere Wohnung...war ein komisches Gefühl...alles war noch so, wie wir es am Tag zuvor verlassen hatten..die Geschenke noch unterm Baum..Ich kam dann am Abend nochmal zu Mario. Ich hatte die ganze Zeit über sehr viel Angst um ihn. Er kann sich nur noh erinnern wie uns der Mazda rammte..und kurz von der Fahrt ins KH weiß er noch was..und ein Bild hat er auch noch..das war, als er im Auto stand und dann sagte die Schulärztin zu mir, ich soll mich so hinstellen, dass er mich sehen kann (er hatte sich damals sehr erschreckt…da ich überall im Gesicht Blut hatte…nichts schlimmes..sah aber arg aus) Richtig erinnern kann sich Mario erst wieder..als er am 25 aufwachte in der Früh. Ich konnte zwar am 24.12 mit ihm reden und er telefonierte auch mit seiner Mama, aber er weiß davon nichts mehr. Mario war dann 5 Tage auf der Intensivstation..ich kam jeden Tag um halb elf oder früher und fuhr erst wieder um sieben..halb acht am Abend nach Hause. Ich bin den ganzen Tag neben seinem Bett gesessen..wir haben viel geredet. Als er dann endlich auf die Unfallstation kam, waren wir sehr froh..denn jetzt durfte er wenigstens aufstehen.
Er wollte so schnell wie möglich nach Hause..noch vor Silvester..doch daraus wurde nichts…ich musste Silvester ohne ihn sein…war kein schönes Silvester. Acht Tage musste Mario auf der Unfallstation  bleiben, bis er endlich wieder heim durfte, als die Blutung im Gehirn weg war. Am 6 Jänner, dem Tag der Entlassung…holten wir dann unser Weihnachtsfest nach.

Für mich war das die schlimmste und schwerste Zeit..ich bin so froh, dass wir jetzt wieder zu Hause sind. Mario ist meine GROSSE LIEBE und ich möchte mein Leben mit ihm verbringen.

Schatz, du versprichst mir immer, dass du auf mich aufpasst und immer für mich da sein wirst. Und das hast du auch am 24.12.2009 getan. Hättest du damals das Auto nicht nach Rechts gerissen, hätte uns der Mazda frontal erwischt und wir wären nicht mehr da. So hat er uns am Eck auf deiner Seite getroffen…die einzige Stelle wo der Suzuki Jimny von deiner Oma wenigstens ein bisschen was aushält..was auch der Autohändler sagte, von dem der Wagen war.

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