Abstürzen
immer und immer wieder
Hoffnungslosigkeit
es wird nie aufhören
ich werde kein normales Leben haben
immer die Verliererin sein
niemals mit den Adlern fliegen
nur im Sumpf stecken
und darauf warten
daß er mich endgültig
verschlingt
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zu krank, um interessant zu sein
zu dick, um attraktiv zu sein
zu lang arbeitslos, um wertvoll zu sein
zu alt, um kinder zu haben
und wenn ich mich verliebe
dann trifft es garantiert jemanden
der diese Liebe nicht erwidert
denn sonst ...
könnte sich ja etwas ändern
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Ihr werft mir vor, meine Krankheit zu zelebrieren,
weil ich mich ständig dafür entschuldigen muß, etwas nicht zu schaffen,
was ich mal geschafft habe.
Ihr sagt: Das macht die doch absichtlich!
Ihr sagt: Das gefällt der doch!
Ihr sagt: Die will nur Mitleid!
Oh, natürlich.
Es gefällt mir, immer wieder durch die Hölle zu gehen.
Es gefällt mir, Euch ständig meine Schwäche eingestehen zu müssen.
Es gefällt mir, nichts mehr auf die Reihe zu kriegen.
Es gefällt mir, überall abgelehnt zu werden.
Es gefällt mir, keine Hilfe zu bekommen.
Es gefällt mir, wenn sich nach und nach jede Hoffnung zerschlägt.
Es gefällt mir, wenn sich Gedanken an den Tod einschleichen wie ein süßes Gift.
MERKT IHR NOCH WAS???
Ich brauche Euch nicht!
Ich werde Euch ignorieren.
Ihr werdet mich nicht mehr verletzen.
Denn meine Freunde — seid Ihr nicht!
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Wenn Du jemanden brauchst ...
Wenn Du allein in Deinem Bett liegst
und der Schmerz Dich verbrennt
möchte ich mich auf die Bettkante setzen
und Dich umarmen und wärmen
Deinen Rücken streicheln und Deine Schultern
Dein Gesicht und Deine Haare
meine Wange an Deine legen
Du hältst Deine Augen geschlossen
und läßt Dich ganz fallen
bis Du endlich, endlich weinen kannst
und ich halte Dich fest
wiege Dich wie ein Kind
bis der Schmerz mit den Tränen weggewaschen ist
halte Dich in meinen Armen
bis Du eingeschlafen bist
Ich bin immer für Dich da.
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Grau am Himmel
grau in meiner Seele
beide weinen viele Tränen
aber der Himmel weiß
dass die Sonne seine wieder trocknen wird.
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Die Rachegöttin
Sie steht über mir
spöttisch lächelnd
und sieht zu
wie ich mich emporkämpfe
unter quälenden Schmerzen
nur wenn ich das Licht sehen kann
wird sie wütend
und stampft mich wieder tief hinab
böse lachend
auf daß das Schauspiel für sie neu beginne
sie hat mir nie gesagt warum
und was ich verbrochen habe
vielleicht ist ihr das auch egal
und sie schöpft nur Kraft aus meiner Schwäche
und Freude aus meiner Qual
denn sie ist eine Göttin
und ich bin nur ein Mensch
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Ich bin ein Tischtennisball im Sturm
er treibt mich bald hierhin, bald dorthin
ohne Unterbrechung, ohne Pause
schlägt mich gegen Dächer, Mauern, Bäume
gönnt mir keine Ruhe
und ich kann nichts steuern.
Ich bin ein Tischtennisball auf dem Ozean
die Wellen tragen mich mal hierhin, mal dorthin
ohne Unterbrechung, ohne Pause
sie tragen mich hoch hinauf und ziehen mich tief hinunter
und lassen mich das Land nicht einmal von Weitem sehen
und ich bin völlig unkontrolliert.
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Dein Enkelkind
Du kennst Sie nicht
Was traurig ist
Ich würd dir gern sagen
das du Ur-Großvater bist
Du musstest gehen
In deinen jungen Jahren
wie schön es ist Ur-Großvater zu sein
Durftest Du nie erfahren
Sie ist so schön
Dieses wundervolle Kind
Besuch sie in ihren Träumen
Und flieg mit ihr durch den Wind
Sie soll erfahren
Wieso ich so leide
Wie Lieb ich dich hatte
Und warum ich die anderen beneide
Sie ist mein Engel
Meine große Liebe
Beschütze Sie von da wo du bist
Bitte, tu es mir zuliebe
Ich wünschte du könntest
zurück zu uns kommen
Dann wären wir glücklich
und wieder zusammen
Sie ist ein Schatz
Dieser Wirbelwind
Das ist Sie
Dein Enkelkind
by Buffy Mcintyre
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An die Schwester
Tage voller schöner Stunden
Heilen meine schmerzenden Wunden
Deine Augen, hell und klar
Streicheln mich, so wunderbar
Tanzen, sprechen, spielen, lachen
Zusammen viele Späße machen
Die Albernheit der raschen Tage
Verscheucht aus mir jegliche Klage
Sonne, Freude, Glück und Licht
Ein Lächeln ziert Dein Gesicht
Es weckt in mir die tiefe Liebe
Geschwisterlich, ganz ohne Triebe
Freundschaft ist es, ohnegleichen
An Tiefe kaum noch zu erreichen
Es gibt kein Wort, sie zu benennen
Niemals wird uns jemand trennen
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Für meine Schwester!
Du brauchst nichts zu sagen,
ich spüre, was du fühlst.
du brauchst mich nicht fragen,
denn ich weiß, was du willst.
Wir sind nicht sehr verschieden,
und im Notfall bist du immer bei mir geblieben.
Bitte mich nicht um Hilfe,
ohne Kompromisse bin ich immer für dich da.
Selbst, wenn ich durchs Feuer gehen muss,
und von mir aus auch bis nach Amerika!
In uns fließt das gleiche Blut,
ich war oft am Ende, nur DU gabst mir wieder Mut.
Zweifle NIE an meinem Verständnis,
das wär`für mich das bitterste Bekenntnis.
Ich bin so dankbar für dein Leben
würde meines sofort für deines geben!
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Was ich dir schwören kann
Was ich Dir schwören kann ist...
Dass ich zu Dir halte
Was auch immer du tust
Was Ich Dir schwören kann ist...
Dass ich bei Dir bleibe
Was auch immer passiert
Was ich dir schwören kann ist...
Dass ich Dich immer liebe
Auch wenn mein Herz dabei zerreisst
Das verspreche ich dir!
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Liebeserklärung an das Kind
Du bist in mein Leben getreten
Als ich am Ende war
Du gabst mir Hoffnung
Als ich keine mehr sah
Mein Leben war leer ohne Dich
Meine Seele schon halb tod
Ich konnte nicht mehr Lachen
Noch kannte ich das Glück
Nur noch Weinen und Traurigkeit
Doch Du, Die Sonne meines Lebens
Hast mich gerettet
Du gabst mir die Liebe
Die ich so sehr brauchte
Du gabst mir die Hoffnung
Am Ende des Tunnels
Die ich überall suchte
Ohne dich wär ich gestorben
Das weiss ich jetzt
Ohne dich würd ich die Liebe nicht kennen
Die so wundervoll ist
Du bist mein Leben, meine Liebe und mein Glück
Du bist in meiner Seele und meinem Herz
Wie es sonst keiner ist.
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Die Kraft eines Lächelns
Die Kraft eines Gewährs kann töten
Und die Kraft des Feuers kann verbrennen.
Die Kraft des Windes kann kühlen
Und die Kraft des Verstandes kann lernen.
Die Kraft der Sonne kann wärmen
Und die Kraft des Mondes kann erfreuen.
Die Kraft des Wutes kann im innern brodeln
Bis es Dich innerlich zerreist
Aber die Kraft eines Lächelns,
Besonders Deins
Kann ein gebrochenes Herz heilen.
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Mein Herz
Mein Herz ist erfüllt von Trauer
Aber keiner merkt es
Mein Herz baut um sich eine Mauer
Doch keiner sieht sie
Mein Herz braucht Nähe
Doch keiner Weiß das
Mein Herz schreit nach Liebe
Doch keiner kann es hören
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Schmerz
Schmerz, du ungebetener Gast,
wie oft holst du mich aus meinem Schlaf,
um mir zu zeigen, daß du wieder da bist.
Am Tage verfolgst du mich auf Schritt und Tritt,
machst so manches Glück zunichte.
Rücksichtslos zeigst du mir
gefühllos meine Grenzen.
Manchmal betäube ich dich,
was du mir später dreifach heimzahlst.
Wenn ich stumm werde,
weil du jede Freude,
jedes Lächeln in mir ersticktst,
wenn ich mich schließlich
in mich verkrieche,
können nur noch meine
stillen Tränen ausdrücken,
wie ich leide.
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Trauerweide
Trauerweide, immer nur sehe ich deine Tränen.
Warum weinst du und runzelst die Stirn?
Ist es, weil er dich ohne Abschied verlassen hat?
Ist es, weil er nicht verweilen konnte?
Auf deinen Zweigen schaukelte er im Wind -
sehnst du dich nach den fröhlichen Tagen mit diesem Kind?
Du hast ihm immer Zuflucht gewährt, und wie oft hast du sein glückliches Lachen gehört.
Trauerweide, hör bitte auf zu weinen,
denn Grund für deine Angst gibt es keinen.
Du denkst, der Tod hat euch für immer entzweit,
doch in eurem Herzen seid ihr eins - in Ewigkeit
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Loslassen
Du möchtest festhalten
wenn ein Mensch, den du liebst,
dich verlassen muß.
Du möchtest schreien:
"Das kannst du doch nicht machen,
ich liebe dich doch!"
Er aber braucht dein Loslassen,
um gehen zu können,
um seinen Frieden zu finden,
um seine Sehnsucht zu stillen.
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Gefallener Engel
Eine Fußspur im Sand, vom Mondlicht erhellt,
weiße Federn, vom Wind sanft getragen.
Ein Engel, verbannt aus seiner Welt,
verflucht und mit Schande geschlagen.
Er stürzte nieder, vom Himmel herab,
seine Flügel gebrochen, doch auch sein Stolz.
Das Urteil scheint gleich dem Stoß in sein Grab,
verirrt in der Nacht, schwarz wie Ebenholz.
Das Versäumnis, zu beschützen sein Erdenkind,
war der Fehler, den er begangen.
Er wollt´ leben, wollt´ sein, wie die Menschen sind -
hat sich im Lügennetz verfangen.
Seiner Flügel beraubt steht er nun am Strand,
verängstigt, umgeben von Dunkelheit.
Kein erbarmendes Wort, keine schützende Hand,
die ihn erlöst aus seiner Einsamkeit.
Von stummen Tränen benetzt das Gesicht,
sieht er auf in die himmlische Ferne.
Der Engel sehnt sich nach einem Licht,
doch graue Wolken vertrieben die Sterne.
Er sinkt auf die Knie, von Verzweiflung geplagt,
ein Schrei entflieht seiner Kehle.
Die gebrochenen Flügel berührt er verzagt,
mit ihnen zerbrach seine Seele.
Der Engel vermißt sein himmlisches Leben,
die Gefährten, geflügelt wie er es einst war.
Im Herzen wünscht er, sie würden vergeben
das Unglück, das durch seine Fehler geschah.
Tief im Inneren spürt er brennen die Qual -
das Urteil verbannt ihn zu irdischem Sein.
Doch kann er ertragen jenes Schicksal,
das ihm sein Herz bricht, als sei es aus Stein?
Der gefallene Engel blickt hinaus auf´s Meer,
voller Sehnsucht nach Gnade und Licht.
Ihm wurde genommen jegliche Ehr´ -
doch Nachsicht erwartet er nicht.
Er nimmt kaum wahr den hellen Schein,
der plötzlich erleuchtet die Nacht.
Er sieht nicht, daß jemand anders trifft ein:
der Himmel hat ihm einen Boten gebracht.
Ein Erzengel ist´s, der die Stimme erhebt -
„Nun fühlst du gerechten Schmerz.“
Der gefallene Engel vor Schrecken erbebt,
voll Pein und Haß ist sein Herz.
„Gabriel, Engel der Rache genannt,
der du hast das Urteil gesprochen.
Du bestraftest mich, hast mich verbannt,
doch so hast auch du Recht gebrochen!“
Der weise Blick Gabriels liegt voller Güte
auf dem von Gram vernarbten Gesicht.
„Glaubst du, daß ich mich nicht redlich bemühte,
zu fällen ein Urteil, das Gerechtigkeit entspricht?“
„Ich trieb dich hinaus, zu irdischem Leben,
du bist nicht mehr würdig dem himmlischen Reich.
Doch auch ist mein Auftrag, Gnade zu geben,
drum ist dein Schicksal mir nicht gleich.“
Verbittert lacht der Geächtete auf:
„Was soll es mir nützen, mein Dasein auf Erden?
Da nehme ich lieber den Tod in Kauf!
Du sagst, aus Bestrafung soll Gnade werden?“
Gabriel lächelt verhalten und spricht:
„Hab ich dir auch deine Flügel genommen,
so begrabe deine Hoffnung nicht.
Trotz deiner Fehler bist du sehr weit gekommen.“
In den Worten des Engels klingt gebrochener Mut.
„Ich weiß, daß ich Deinesgleichen unwürdig bin.
Weder für Luzifer noch für Gott bin ich gut -
was hat mein Leben noch für einen Sinn?“
„Mein Urteil war hart, und doch durchdacht,
denn du hast trotz allem meinen Segen.
Obgleich du dem Himmel Verrat gebracht,
kannst du dein eigenes Glück bewegen.“
„Du versprachst, du willst mir Gnade gewähren,
oh Gabriel, sag, was ist dein Gebot?
Wie kann ich der Menschheit Gutes bescheren,
und meine Seele befreien aus ihrer Not?“
„Als Engel auf Erden ist´s deine Pflicht
zu beschützen all jene, die Fehler gemacht.
Sei ihnen Freund, schenk ihnen das Licht,
das erhellt ihren Weg durch die dunkle Nacht.“
Der gefallene Engel hört Gabriels Worte,
neue Hoffnung erwacht in seinem Blick.
Seine Schuld muß er tilgen, hier am irdischen Orte,
nun muß er sich stellen der Güt´ des Geschicks.
„Engel der Gnade, ich werd´ alles geben,
zu bewahren die Menschen vor Unglück und Pein.
Nach Gottes Verzeihen will ich streben,
bis meine Seele von Unrecht ist rein.“
„Solang deine Hoffnung bleibt bestehen,
erhellt auch ein Licht die Dunkelheit.
Drum trau dich, deinen eigenen Weg zu gehen,
glaube an dich, auch in düsterer Zeit.“
Die Worte Gabriels klingen von fern,
als der Erzengel seine Schwingen hebt.
Am Himmelszelt funkelt hell ein Stern,
während Gabriel von dannen schwebt.
Eine Fußspur im Sand, vom Mondlicht erhellt,
weiße Federn, vom Wind sanft getragen.
Hoffnung stirbt nicht: Selbst wenn ein Engel fällt,
muß er nur seinen eigenen Weg wagen.
by Viola Huber
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Sehnsucht nach Liebe
Tanzend, auf deiner Augen Strahlen,
berührt von dem milden, lieben Blick,
würde ich gern viele Worte dir sagen,
möchte nach deinen Gefühlen dich Fragen,
Sehnsucht nach Liebe - die Suche nach Glück.
Lieblicher Klang, deiner sanften Stimme,
dringt in mich ein - wärmt Geist und Herz,
berauscht meine Seele - verwirrt meine Sinne,
Liebesglut füllt die Gedankenrinne,
lässt ihn verwehen - vergangenen Schmerz.
by Wolfgang Schollmanns
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Manchmal...
Manchmal wünschte ich...
Du kommst und nimmst mich in die Arme.
Wenn alles andere mir zu viel für mich wird.
Manchmal wünschte ich...
ein gutes Wort von Dir zu hören,
wenn die andern nur schlimmes sagen.
Manchmal wünschte ich...
einen freundlichen Blick von Dir, der mich streichelt,
wenn Blicke von andern mich verletzen.
Manchmal wünschte ich mir von Dir
das Du meine Hand nimmst und mich spüren lässt:
Ich bin bei dir und ich liebe dich.
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