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Ein anderer Liebesbrief
Seit acht Tagen hast du mich nicht ge-
grüsst. Deinen Besuch hast du immer aufge-
schoben. Du glaubst nicht, wie mir die feige
Eifersucht keine Ruhe lässt, wie mir das Herz oft
juckt, wenn ich an deinen heftigen Liebes-
verkehr mit der schönen Bäckerstochter Elfriede
Bohrer denke. Am liebsten liesse ich mich dauernd
schlagen vor Eifersucht. Was wollen denn die anderen
Bürsten von dir? Weisst du noch, wie wir zusammen im
Mai traumverloren spazieren gingen und so allein im
Walde sassen? Wie du meine wunderschöne Fot-
ographie betrachtet hast und mich an dein Her-
ze drücktest? Wie du mit heisser Liebe meine Beine
bewundert hast und ganz plötzlich deine Arme
ganz weit auseinander machtest und mich so heiss und innig
geküsst hast? Wie du mir einen Platz in deinem Herzen
bersorgt hast? Wie war das so herrlich und schön als der
Wind über die Felder strich und reife Blüten-
samen so langsam und leise an deinen Füssen
geweht haben und dort ein munteres Bächlein ins Tal
hinunterfloss? Ach, könnte ich doch immer mit dir
lauschen dem Zwitschern von
Vögeln, es wäre für mich das Paradies.
Und nun lest nur jede zweite Zeile... ;-)
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McDoof
Autofahren macht Spaß - Essen auch. Am meisten Spaß macht Essen im Auto, deswegen habe ich auch diese erhöhte Affinität zu Drive-In Schaltern...
Speziell in meinem Lieblings Fast-Food Restaurant. Das Vergnügen an dieser Self-Service Station des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert.
Gegensprechanlage... Meiner Überzeugung nach, hat sie diesen Namen nur bekommen weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist...
"Hiere Bechellung hippe."
Knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen. Klingt für mich nach Schellackplatte... Aus Erfahrung aber weiß ich, dass sich die Stimme (männlich... weiblich... wohl eher männlich) am anderen Ende dieses Dosentelefons soeben nach meiner Bestellung erkundigt hat.
Jetzt einfach zu bestellen wäre mir zu langweilig, also frag ich:
"Haben sie etwas vom Huhn?"
Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit: "...icken" endet.
Ich antworte:
"Später vielleicht, zunächst möchte ich was essen."
Etwas lauter tönt es zurück: "SCHICKEN?" Ich kann es mir nicht verkneifen:
"Nein ich würde es gleich selbst abholen."
Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visagedes McDoof-Knechts vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht, sage ich:
"Ach sie meinen CHICKEN? Nö, lieber doch nicht. Haben sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke im Röstbrötchen?"
"Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück. Wahrheitsgemäß antworte ich:
"Nein ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"
"Wol-len sie ei-nen Ham-bur-ger?"
"Jetzt beruhigen sie sich mal, ja ich nehme einen."
"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach meiner letzten Mahlzeit hier, mittlerweile ist meine Darmflora aber wieder wohlauf, ich denke ich kann es erneut riskieren."
Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig leid zu tun. Er kann ja nichts für seinen Job, aber ich ja schließlich auch nicht.
"Ob sie KÄ-SE auf den Hamburger möchten?"
"Ah ja gern, ich nehme einen mittelalten Pyrenäen Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeschmolzen."
Ob die nächste Ansage aus dem Lautsprecher: "Sicher doch." oder "Arschloch" lautet, kann ich nicht genau heraushören... Deutlicher erklingt nun:
"Was dazu?"
"Doch ja, ich hätte gern diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."
"Also Pommes?"
"Von mir aus auch die..."
"Klein, Mittel, Groß?"
"Gemischt, und zwar jeweils zu einem drittel große, mittlere und kleine."
"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN..."
Diese wiederum sehr laut formulierte Frage verstehe ich klar und deutlich, sie verlangt eine ehrliche Antwort:
"Falls das die Bedingung ist, hier etwas zu Essen zu bekommen, JA, also? Machen wir weiter?"
Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Pommes, etwas zu den Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er Spätburgunder bitte."
"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG..."
"Machen sie das, aber verschütten sie dabei bitte nicht den Wein."
"Schluß jetzt, Schalter 2. 4Euro 15."
Schon vorbei, gerade als es anfing lustig zu werden.
Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 200 Euro Schein.
"Tut mir leid, aber ich hab`s nicht größer."
Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem." Mit kaltem Blicklässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern. Nicht mit mir Freundchen, ich will den Triumph.
Also, Zeit fürs Finale.
"Kann ich bitte ne Quittung bekommen?" frage ich überfreundlich.
"Ist ein Geschäftsessen!"
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Das ist Deutschland1!!
Die Bevölkerung von Deutschland
beträgt derzeit 80 Millionen Menschen.
Davon sind 20,5 Millionen Rentner.
Es verbleiben also 59,5 Millionen,
um die ganze Arbeit zu verrichten.
Zieht man noch 22 Millionen Kinder,
Schüler und Studenten ab, verbleiben
noch 37,5 Millionen.
Dann sind da aber noch 4 Millionen
Arbeitslose, 16 Millionen Beamte,
die auch kaum etwas tun, sowie 14
Millionen Hausfrauen bzw. Mütter.
Bleiben also 3,5 Millionen Menschen
übrig.
300.000 befinden sich zudem im
Militar / Zivildienst, 1,7 Millionen im Krankenstand / Krankenhaus,
weiter 1,4 Millionen im Urlaub, 40.000 sind Penner
und 59.998 befinden sich im Gefängnis.
Somit bleiben nur 2 armselige
Trottel übrig, um die ganze Arbeit
zu erledigen.
Du und ich.
Und was tust Du ?
Sitzt da und liest diesen
dummen Infotext.
Kein Wunder, das ich total
überlastet bin !!!
Schäm dich !!!
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3 Wünsche???
Ein Ritter reitet durch den Wald, plötzlich springt ihm ein Gnom in den Weg. Der Gnom meint: "Runter vom Pferd oder ich hau Dich um!" Der Ritter glaubt seinen Ohren kaum und sagt: "Hör mal, ich bin ein Ritter und hau Dir für diese Frechheit jetzt die Rübe runter!" Der Gnom: "Bitte, bring mich nicht um, ich erfülle Dir auch drei Wünsche!" Der Ritter denkt sich, hört sich gut an, jedenfalls ist es einen Versuch wert: "OK!" Der erste Wunsch: "Ich möchte unsterblich sein!" Der Gnom: "So sei es!" Zweiter Wunsch: "Ich möchte, dass mein Pferd auch unsterblich ist, denn es ist ein gutes Pferd!" Der Gnom: "Auch das sei erfüllt!" Der Ritter überlegt... "Ich möchte so ein Teil wie mein Pferd!" Der Gnom: "So sei es!" Dann reitet der Ritter wieder zu seiner Burg. Dort wird ein rauschendes Fest gefeiert. Der Ritter erzählt, was ihm gerade passiert ist: "Ich bin unsterblich!" Alles lacht... "Ich beweise es Euch!" ... und sticht sich mit einem Messer 10mal ins Herz. Alle staunen nicht schlecht, der Ritter ist unsterblich. "Es kommt noch besser: Mein Pferd ist auch unsterblich!" Alles lacht... "Ich beweise es euch!" .. und schlägt mit seinem Schwert wie blöd auf sein Pferd ein. Alle staunen nicht schlecht. "Und jetzt das Beste: Ich habe so ein Teil wie mein Pferd!" Wieder lacht alles. "Ich beweise es euch!" sagt der Ritter und lässt die Hosen herunter. Wieder krümmt sich alles vor Lachen. "Warum lacht ihr, noch nie so ein Teil gesehen?" "Nein, noch nie so ne Muschi gesehen!"
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