Sie sitzt allein auf dem Dach des Hauses, schaut in die Nacht dort draußen. Nur noch 20 Stockwerke bis all diese Last, dann aus ist. Die Straße ist so fern, alles wirkt so kalt und arm. Sie schließt die Augen, streckt die Arme, alles wird so leicht und dann hebt sie ab, fliegt davon, sieht den Frieden. In der Nacht war sie endlich mal zufrieden und kann fliegen und in der Luft verlor sie all die Last und harte Angst, bis ihr schon toter Körper, irgndwann lächelnd auf der Straße landet. Und dann ist es Still, kein Schreien und keine Sirenen, nur am nächsten Morgen liest man von irgendso einem Mädchen. Ein mädchen das da aufgeben musste, weil sie aus ewigem Frust und der Angst keinen Ausweg mehr wusste. Nur, weil du sie in ihren eignen Tränen ertränkt hast. Fühlst du dich angesprochen, dann bist du der Abschaum der Menschheit und für den Rest gilt: Ihr habt eure Kinder zu lieben, sonst hat auch deine Tochter irgendwann die Träume vom fliegen. Sie wollte fliegen, die Flügel spreizen, Frei sein und gehen, über die Wolken gleiten, endlich diesen Scheiß nicht mehr sehen. Sie wollte fliegen, endlich Leben, Friedlich dort oben. Und Heute ist sie dort, denn niemand hier hielt sie am Boden. Sie wollte fliegen, die Flügel spreizen, Frei sein und gehen, über die Wolken gleiten, endlich diesen Scheiß nicht mehr sehen. Sie wollte fliegen, endlich Leben, Friedlich dort oben. Und Heute ist sie dort, denn niemand hier hielt sie am Boden.