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Außerhalb Asiens wird unter den Abkürzungen J-Rock und J-Pop in den meisten Fällen alles zusammengefasst, was an moderner japanischer Musik Europa und Amerika erreicht.
Die Japaner selbst unterscheiden aber nicht unbedingt nach diesen Begriffen, da diese eher westlich geprägt und festgelegt sind. Das Klangrepertoire vieler japanischer Bands umfasst im Vergleich zu europäischen oder amerikanischen häufig mehrere Stile. Angefangen bei Balladen, über Pop-, Rock- und Metal-Elemente bis hin zu klassischer Musik kommen zahlreiche weitere Komponenten zum Einsatz, die von Album zu Album, wenn nicht sogar von Lied zu Lied alternieren und eine eindeutige Stildefinition nahezu unmöglich machen. Nicht selten werden sogar verschiedene Stilrichtungen in einem Lied vereint.
Dennoch lassen sich viele Bands zumindest auf der Grundlage des allgemeinen Verständnisses für Rock- und Popmusik den Rubriken J-Pop oder J-Rock zuordnen. Oft hat J-Rock Shred-Elemente mit vielen komplizierten, hohen und schnellen Gitarrensolos
Die Texte der Lieder sind so vielfältig wie die Stilrichtungen. Häufig sind Songs der Texte sehr poetisch oder sogar dem Muster traditioneller japanischer Poesie (Haiku) nachempfunden (z.B. Silbenzahl 7;5). Oft kann man natürlich Liebessongs und unverblümte Lieder über Sex, wie das Lied „Vanilla“ von Gackt, finden. Viele Sänger nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und kreieren sehr eindeutige Bilder. Andererseits gibt es auch sehr unsinnige und komische Texte.
Auffällig ist, dass die meisten Liedtexte vom jeweiligen Sänger der Band geschrieben werden, der es sozusagen als seine Aufgabe oder sein Privileg ansieht, diese Rolle in der Gruppe zu übernehmen, auch wenn ein anderer die Musik komponiert hat. Zudem reimen sich die Zeilen der Lieder vergleichsweise selten, was sich auf die japanische Lyriktradition zurückführen lässt, in der Reime nicht üblich waren.
Es gibt, wie auch in der modernen japanischen Sprache selbst, kaum Texte, die nicht von Fremdsprachen beeinflusst sind. Der größte Einfluss kommt vom Englischen, mitunter fließen jedoch auch deutsche, französische, manchmal russische Worte oder Satzfetzen in die Lieder ein. Meist handelt es sich dabei nur um Phrasen oder Worte. Viele Lieder tragen fremdsprachige oder in Teilen fremdsprachige Titel, selbst wenn sie komplett in Japanisch gehalten sind. Lieder, die komplett in einer Fremdsprache gesungen werden, sind eher selten. Dies mag auch mit den zuweilen recht schlechten Fremdsprachenkenntnissen der Textschreiber oder Sänger zusammenhängen. Von englischsprachigen Fans wird dieses oft schwer verständliche Englisch auch „Engrish“ genannt. Eine der wenigen Ausnahmen bildet da Ellegarden, eine Band, welche sich mit ihren oft vollständig in fast akzentfreien Englisch gesungenen Texten stark von der Masse abhebt und vor allem in den USA viele Anhänger gefunden hat.
Neben der traditionellen Enka-Musik, Schlager-Balladen, die seit der späten Meiji-Zeit (spätes 19. Jahrhundert) populär sind, entwickelte sich unter Einfluss westlicher Musikgruppen die moderne japanische Musik Kayōkyoku. Dieser Begriff dient als Oberbegriff für heutige Musikrichtungen in Japan.
Die Entwicklung der japanischen Rockmusik geht neben Einflüssen bedeutender internationaler Musiker wie Bob Dylan, Jimi Hendrix, den Beatles, den Rolling Stones oder Led Zeppelin vor allem auf die Einführung des Psychedelic Rock in den 1960er Jahren durch amerikanische und britische Bands in Japan zurück. Dort wurde er aufgegriffen und in eine andere Richtung weiterentwickelt, da japanische Musiker wie Kosugi Takehisa, Haino Keiji oder Nanjo Asahito im Gegensatz zum häufigen Drogenkonsum der westlichen Interpreten drogenfrei sein wollten.
Am Anfang der japanischen Musik stand das Imitieren der Musik ihrer westlichen Vorbilder. Es bildeten sich Gruppen wie The Golden Cups, The Tempters, The Mops, The Dynamites und Jacks, deren Songs Karappo No Sekai und Marianne die ersten Veröffentlichungen des psychedelischen Rocks in Japan waren. Genauso wie in den USA und Großbritannien war die Musik mit Studentenbewegungen verbunden, Vorreiter-Band waren dabei Les Rallizes Denudés und Taj Mahal Travellers sowie Lost Aaraaff.
In den 1970er Jahren differenzierte sich die Musikszene immer mehr. Magical Power Mako war die bekannteste Interpretin des Folk Rock, berühmt wurden die Songwriter Tomokawa Kazuki und Mikami Kan. Auch radikalere Musikrichtungen wie der Progressive Rock waren mit den Bands After Dinner, YB02, Kenso und Koenji Hyakkei auf dem Vormarsch.
Seit Anfang der 1980er Jahre entstanden in Japan nach und nach auch andere Musikrichtungen, die sich an ihren westlichen Vorbildern orientieren, wie Japanoise mit Projekten wie Merzbow und Hijokaidan oder Gothic Rock, mit Gruppen wie Phaidia, Gara und Nubile, sowie der japanische Alternative Rock.
Parallel zur sich weiterhin vergrößernden Rockszene entstand in den 1980er Jahre ein eigener japanischer Stil, der nach dem Motto Psychedelic Violence - Crime of Visual Shock der Band X (später X Japan), die diesen Stil populär machte, später als Visual Kei bezeichnet wurde. Visual Kei bezeichnet keinen eigenen Musikstil, sondern die Einbindung von Musik in einem ästhetischen Gesamtkonzept, das sich hauptsächlich in der Optik und Bühnenshow, aber auch in den Texten, Plakaten und Covers etc. widerspiegelt. Unter diesem Begriff werden daher Bands vieler Musikrichtungen zusammengefasst, wobei jedoch der Hauptanteil bei den harten und alternativen Stilen liegt. Merkmal der Visual Kei Bands ist, dass sie optisch als auch musikalisch sehr experimentierfreudig sind, viele Musikrichtungen miteinander vermischen und nicht selten traditionelle japanische Einflüsse einbeziehen. Dieser Stil ist seit seinem Entstehen ständigen Änderungen unterworfen. Waren die ersten Bands wie X oder Luna Sea in ihren Anfängen musikalisch noch sehr am Hardrock orientiert, kreierten spätere Bands wie Malice Mizer, Due le quartz, Psycho le Cému, Lareine oder Madeth gray'll eine fülle neuen Sounds. Ihnen blieb internationale Aufmerksamkeit jedoch verwehrt, erst die neueren Bands wie Dir en grey, D'espairsRay, The Gazette, MUCC oder Künstler wie Miyavi schafften es nach Europa und Amerika.
Die einheimische japanische Musikproduktion steht seit ihrem Entstehen immer in starker Konkurrenz zu internationalen Stars, die auch in Japan sehr beliebt sind. Trotzdem ist die japanische Rockszene unaufhaltsam gewachsen und es gibt eine Fülle an Sängern, Sängerinnen und Bands, die kaum überschaubar ist. Zu den erfolgreichsten gehörten oder gehören beispielsweise AnCafe, D=OUT, L'Arc~en~Ciel, LM.C, Pierrot, Vidoll und Girugamesh. Außerdem kristallisierten sich im Visual Kei verschiedene Richtungen wie Oshare Kei oder Angura Kei heraus.
Mit den Möglichkeiten des Internets und der zunehmenden weltweiten Vermarktung japanischer Artikel der Populärkultur wie Manga (japanische Comics) und Anime in den 1990er Jahren, haben vor allem seit der Jahrtausendwende japanische Stars erstmals geschafft, sich einen Namen in Europa und Amerika zu machen. Zunächst als Geheimtipps unter Manga- und Anime-Fans, traten Band vor allem des Visual Kei-Stils auf Fan-Treffen auf. Die Band Tokyo Ska Paradise Orchestra trat als erste japanische Band seit langem im August 2004 in Europa auf. Die Indie-Band Blood machte den Anfang im September 2004 in Deutschland. Es folgten Konzerte von D'espairsRay und der erfolgreichen japanischen Visual Kei- bzw. Rockband Dir en grey. Seitdem wird Europa konstant von Bands aus Asien besucht, was zunehmend die Aufmerksamkeit der Medien mit sich bringt. Auch die USA sind ein zunehmend offener Markt, dort spielten namhafte Bands wie Dir en grey und L'Arc~en~Ciel.
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Geschichte
Neben dem traditonellem Enka (Schlager-Balladen aus dem späten 19. Jahrhundert) welche vor allem bei älterem Publikum beliebt sind, entwickelte sich sich unter Einfluss westlicher Musikgruppen die moderne japanische Musik Kayokyoku, in neue Richtungen.
Impulse kamen dabei nach dem 2. Weltkrieg beispielsweise von Bob Dylan, Jimi Hendrix, den Beatles, den Rolling Stones, Led Zeppelin, aber auch Pionieren der elektronischen Musik, wie Kraftwerk und Bauhaus.
Innerhalb dieser modernen Musik gibt es die verschiedensten Sparten, die sich wiederum unter J-Rock und J-Pop zusammenfassen lassen.
Begriff
Außerhalb Asiens wird unter den Abkürzungen J-Rock/J-Pop in den meisten Fällen alles zusammengefasst, was an moderner, japanischer Musik Europa und Amerika erreicht. Eine klare Abgrenzung der Begriffe ist somit schwierig.
Das Repertoire vieler japanischer Gruppen, ist im Vergleich zu Europa häufig größer - angefangen bei Balladen, über Metal bis hin zu Gothic -, dass sie sich von Album zu Album, wenn nicht sogar von Lied zu Lied zwischen Pop und Rock hin und her bewegen und eine Definition so nahezu unmöglich machen. Nicht selten werden sogar verschiedene Stilrichtungen in einem Lied kombiniert. Trotzdem lässt sich im Allgemeinen sagen, ob eine Band mehr in Richtung Pop oder eher Richtung Rock tendiert.
Oft hat J-Rock Shred Elemente mit vielen komplizierten, hohen und schnellen Gitarrensoli. J-Rock von Crush 40 (mit Jun Senoue) wird oft in Spielen von SEGA & Sonic Team wie z.B. Sonic Adventure 1 & 2 gespielt.
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Texte
Die Texte der Lieder sind mindestens so vielfältig wie das gesamte Genre J-Rock/J-Pop. Viele Songs sind sehr poetisch oder sogar dem Muster traditioneller japanischer Poesie nachempfunden (z.B. Silbenzahl 7;5). Besonders auffällig sind vielleicht die morbiden, poetischen und ungewöhnlichen Texte von Kyo, dem Sänger von Dir en grey. Oft kann man aber auch ganz gewöhnliche Liebessongs und unverblümte Lieder über Sex, wie das Lied "Vanilla" von Camui Gackt, finden. Viele Sänger nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und kreieren sehr eindeutige Bilder. Daneben gibt es auch sehr unsinnige Texte.
Auffällig ist allerdings, dass die meisten Liedtexte vom jeweiligen Sänger der Band geschrieben werden, der es sozusagen als seine Aufgabe oder sein Privileg ansieht, diese Rolle in der Gruppe zu übernehmen, auch wenn ein anderer die Musik komponiert hat. Zudem reimen sich die Zeilen der Lieder vergleichsweise selten, was sich auf die japanische Lyriktradition zurück führen lässt, in der Reime nicht üblich waren.
Es gibt, wie auch in der modernen japanischen Sprache selbst, kaum Texte, die nicht von Fremdsprachen beeinflusst sind. Der größte Einfluss kommt vom Englischen, mitunter fließen jedoch auch deutsche, französische, manchmal russische Worte oder Satzfetzen in die Lieder mit ein. Meist handelt es sich dabei nur um Phrasen oder Worte.
Viele Lieder tragen fremdsprachige oder in Teilen fremdsprachige Titel, selbst wenn sie komplett in Japanisch gehalten sind. Lieder, die komplett in einer Fremdsprache gesungen werden, sind eher selten. Dies mag auch mit den zuweilen recht schlechten Fremdsprachenkenntnissen der Textschreiber oder Sänger zusammen hängen. Von englischsprachigen Fans wird dieses oft schwer verständliche Englisch auch "Engrish" genannt.
Die Sprachbegeisterung macht auch vor Bandnamen nicht halt.
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Aw referat
Wer braucht eine Unfallversicherung?
Arbeitnehmer sind in der Gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert. Jedoch reicht dieser Versicherungsschutz häufig nicht aus. Denn die gesetzlichen Versicherer kommen in erster Linie für die Folgen von Arbeitsunfällen auf. Rund 70 Prozent aller Unfälle passieren aber in der Freizeit.
Wie kann ich mich gegen die Folgen von Unfällen in der Freizeit oder bei der Hausarbeit absichern?
Hier greift die Private Unfallversicherung. Sie greift zwar weiter als die gesetzliche Unfallversicherung, sichert aber auch nicht jeden Fall ab. Zum Beispiel Risikosportarten oder bestimmte Berufsgruppen sind oft Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Was ist ein Unfall überhaupt?
Eigentlich weiß jeder, was ein Unfall ist. Dennoch wird der Unfallbegriff in den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen wie folgt definiert: "Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis/Unfallereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet."
Dieses "Fachchinesisch" wollen wir Ihnen übersetzen:
Ein Unfallereignis muss innerhalb eines kurzen Zeitraums (plötzlich) eintreten. Dies bedeutet, dass z.B. die Folgen eines Sonnenbrandes nach einem ausgedehnten Sonnenbad nicht als plötzlich anzusehen sind.
Ein Schlag oder ein Tritt vor das Schienbein ist ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis und damit versichert.
Die Gesundheitsschädigung muss unfreiwillig geschehen, d.h. Freitod oder Selbstverstümmelung gelten nicht als Unfall.
Die Gesundheitsschädigung muss einen körperlichen Schaden hervorrufen, d.h. psychische Reaktionen aufgrund eines Unfalls (z.B. Schock) fallen ebenfalls nicht unter den definierten Unfallbegriff.
Wann und wo gilt die Unfallversicherung?
Die private Unfallversicherung gilt weltweit und rund um die Uhr.
Dabei ist es egal, ob sich der Unfall während der Arbeit oder in der Freizeit ereignet.
Vereinzelt werden auch Freizeitunfall- oder Arbeitsunfallversicherungen abgeschlossen.
Sinn machen derartige Policen in der Regel nicht, da es sich nur um Ausschnittdeckungen handelt - wenn versichern, dann richtig.
Praktika und Nebenjobs:
16 Jährige dürfen nur bis 22 Uhr arbeiten
Spätestens alle 4.5 Stunden eine Pause von mind. 15 min. und mind. 60 min. Pause bei einer Arbeit von 6 Stunden
Urlaub bei Jugendlichen je nach Alter zwischen 25-30 Tagen im Jahr
Arbeitsbeginn frühestens ab 6 Uhr
Arbeitsende spätestens 20 Uhr
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