Tage 1-4 auf Rarotonga
Wie schon im Gästebuch erwähnt: Der Wettergott scheint uns nun nicht mehr gesonnen: Der Wetterbericht hatte recht:
Während unser erster Tag hier im nachhinein noch als ?gut? zu bezeichnen war ? nämlich nur bewölkt und stürmisch, am ersten Abend sogar mit ein, zwei Sonnenstrahlen in der dichten Wolkendecke - ist vorgestern Nachmittag noch Regen dazugekommen, der bis jetzt nicht mehr aufgehört hat und in einer Stärke niederprasselt, die wir sonst nur von platzregenartigen Gewitterstürmen kennen.
Es macht irgendwie keinen Spaß mehr, wenn das Rauschen, das man hört, nicht mehr von den gewaltigen Wellen, die sich am Riff brechen, kommt, sondern vom Regen, der unseren Strandbungalow umpeitscht....
Nachdem die einzige (langandauernde) Tat des gestrigen Tages war, ein 700-seitiges Buch zu lesen (und zwar von vorne bis hinten...), sitzen wir heute, an unserem vorletzten Tag, in Avarua, der Haupstadt von Rarotonga, in einem Café und surfen im Internet, schreiben Postkarten, und Gerdi steht wg. all den süßen Kaffeespezialitäten, die er mittlerweile intus hat, nach eigener Aussage knapp vor nem Zuckerschock. Draußen ? regnet es ? was sonst.
Gestern morgen waren wir übrigens trotz Regen beim Schnorcheln im Meer ? zum Glück ist der Regen nicht kalt, das Wasser sogar richtig warm ? und wir haben jede Menge Fische gesehen!
Gut. Einer hat uns angekotzt.
Im wahrsten Sinne des Wortes. Dreht sich frontal zu uns, öffnet sein Maul, und ? spuckt! Hm. Wahrscheinlich findet er die momentane Wettersituation (die sich bis Montag nicht ändern soll, und das ist ein bisschen spät für uns) wohl auch zum k***. Oder er hatte was gegen uns persönlich. Uns doch egal. Blöder Fisch!
Man kann auch einen Inselkoller auf einer relativ großen Insel, in einem relativ schönen Bungalow, an einem relativ traumhaften Strand kriegen ? Mann! Wenn wir uns vorstellen, wie das alles hier erst bei Sonnenschein aussehen muss!
Aber so wissen wir jetzt wenigstens, was gemeint ist, wenn von Tropenregen die Rede ist ? nicht nur die unglaubliche Ausdauer der Regenwolken ist da hervorzuheben, sondern auch die damit einhergehende Schwüle und Luftfeuchte, die Klamotten klamm macht, Handtücher nicht mehr trocknen und Buchseiten aufquellen lässt...
So. Genug gejammert. Bei all dem Regen darf man ja nicht vergessen, dass wir trotzdem dieses unglaublich türkisblaue Meer vor uns haben, jeden Morgen Kokosnüsse und Papayas frühstücken und immer noch Urlaub haben!
Wir fahren jetzt dann zurück, und dann gehen wir schnorcheln.
Regen hin oder her.