Ihr Name passt hervorragend: “Schöner Engel” bedeuten ihre beiden Vornamen, zusammen ausgesprochen klingen sie wie ein himmlischer Lobgesang. Sie verzichtet im Zuge einer breit angelegten Protestaktion auf ihren Nachnamen Voight: Hollywoodschauspieler John verließ sie, Mutter Marcheline Bertrand und Bruder James Haven (den Angelina abgöttisch liebt) sehr früh. Bis heute verzichtet sie auf jeglichen Kontakt zu ihrem Vater.
Früher war Angie, die französische, irokesische und holländische Vorfahren hat, echt morbide drauf. Sie hasste sowohl die Sonne als auch ihre Mitschülerinnen. Berufswunsch: Bestatterin. Oder Vampir. Ihre Haustiere? Ratten und Schlangen. Daraus erwuchs nach und nach das Image der düsteren halbirren Schlampe, das sie sich lange bewahrte. Nicht zuletzt, weil sie als genau solche für “Durchgeknallt” einen Nebenrollen-Oscar bekommt. Sie stand mal auf bizarre Liebesspiele, bei denen Messer eine tragende Rolle spielen. Und von sich selbst sagt sie, sie sei bisexuell: “Ich hätte wahrscheinlich Jenny Shimizu geheiratet, wenn ich nicht meinen damaligen Mann (Billy Bob Thornton) geheiratet hätte. Ich verliebte mich im ersten Moment in sie.” In der Ehe mit Billy Bob baumelt dann ein Fläschchen mit seinem Blut um ihren Hals. Angelinas Absicht war aber nie zu provozieren: “Irgendwie scheinen alle durchzudrehen, sobald ich erwähne, dass ich in eine Frau verliebt war.”