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Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil Jugendliche im Mittelpunkt stehen und sie die Regierung verändern wollen. Sie setzen sich dafür ein, dass sie wieder eine normale Frei- und Schulzeit verbringen können. Sie wollen nicht, dass man ihnen ihre Freizeit stiehlt. Ich finde es gut, dass Cory Doctorow, der Autor von Little Brother, sich mit den momentanen Problemen der Bevölkerung, Technik und Gesetzen auseinandersetzt. Er hat ein sehr spannendes Buch geschrieben.
Das Buch ist futuristisch geschrieben. Es gibt einige Dinge, die zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht existieren können. Trotzdem gibt es durch die ganze Geschichte hindurch einen roten Faden, welchen Doctorow nie verloren hat. Der Einstieg in die Welt von Marcus und M1k3y erfolgt in wenigen Sätzen. Schnell war ich vollkommen dabei und konnte mit denken. Ich habe viel gelernt. Der Wortschatz ist grossartig. Für mich ist es einfach zu lesen. Das Buch enthielt aber zum Teil auch schwierige Wörter wie RFID-Chip. Leider fand ich in der deutschen Ausgabe keine Definition dazu. In der Englischen bin ich fündig geworden. Ich finde, der Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn hätte hier mehr ins Detail gehen sollen. Mir ist unklar gewesen, was RFID-Chip bedeutet, bis ich die englische Ausgabe gelesen habe. RFID-Chip bedeutet Radio-Frequency-Identity (kurz ID)-Chip. In diesem 490-Seiten-Buch hat Cory Doctorow jede Menge Wissen reingepackt. Die Sätze sind teils unverständlich, teils zu lang. Vielleicht liegt es auch daran, dass es eine Übersetzung ist.
Die Geschichte ist so geschrieben, dass ich gewisse Geschehnisse vorausahnen konnte. Zum Beispiel neigt Marcus dazu, in der Mitte des Buches zu sterben. Für mich ist dann klar, die Hauptperson kann sowieso nicht sterben, sonst wäre das Buch bereits fertig!
Doctorow hat dieses Buch hauptsächlich für Jugendliche im Alter von 14 Jahren geschrieben. Ich denke aber, dass dieses Buch auch computer-und technikbegeisterte Erwachsene ansprechen könnte. Für Vierzehnjährige ist dieser Roman gut geeignet, weil es eben um Siebzehnjährige handelt. Meines Erachtens ist dieses Buch eher für Jungen und Männer bestimmt, könnte aber je nach Typ des Mädchens/der Frau, auch zu ihnen passen.
Bereits ab Seite 447 beginnt Doctorow das Ende des Buches anzukündigen. Der abrupte Schlusssatz „Da küsste sie mich, und ich küsste sie zurück, und es dauerte einige Zeit, bis wir dazu kamen, uns den Burrito zu holen“ hätte ein bisschen ausge-fallener sein können, ja der Schluss überhaupt. So ist der Exitus eines jeden Kitsch-Romans. Eigentlich ein schönes Ende, aber viel zu schnell. Darum habe ich auch beschlossen einen Pro- und Epilog zu schreiben Thema IV.
Mein Fazit,. Liebe, Action, Abenteuer und Trauer sind in einem Buch zusammenge-fasst. Es ist seine fesselnde Story, die quer durchs Buch geht. Es ist Cory Doctorow gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die alle Leser und Leserinnen ansprechen könnte, weil er ein aktuelles Thema aufnimmt – die Sucht der Gamer und ihre Gefahren. Ich habe viel von diesem Buch gelernt. Es hat mich vom Anfang bis zum Schluss gefesselt und ich konnte beinahe nicht aufhören zu lesen. Jeder, der sich für Computer interessiert und gerne futuristische Bücher liest, ist dieses Buch ein Muss.

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