Scharf ist seine Klinge,
zu gebrauchen wunderschön,
so als wenn ich singe,
tu ich mich damit verwöhn´.
Langsam nehme ichs in die Hand,
sein Knauf ist dunkelrot,
meine Nerven sind gespannt,
meine Augen starren Tod ,
auf das Messer.
Voll´ Blut ist nun sein Eisen,
auch mein´ Hand und auch mein´ Arm,
voller Freude tu ichs preisen,
dunkles Blut es läuft, so warm.
Es wärmt nun meinen ganzen Geist,
von innen so wie außen,
unnatürlich heiß, langsam wird es dreist,
diese Wärme soll nach draußen!
Doch nun ist es schon zu spät,
zu bluten hört es nimmer mehr auf,
zu spät bemerkt wie schnell die Zeit vergeht,
auch ohn´ mich nimmt sie ihren Lauf.