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The Doors ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1991, gedreht von Oliver Stone.

Der Film beschreibt die Geschichte der Musikgruppe The Doors. Dabei konzentriert sich die Darstellung stark auf die Person des Sängers Jim Morrison. Dieser wird als Ikone der 60er-Jahre Rock-Kultur und des drogenbeeinflussten Hippie-Lebensstiles dargestellt. Davon abgesehen zeigt der Film Morrison aber auch in einem Geflecht von Alkohol- und Drogensucht, Esoterik und einer besessenen Auseinandersetzung mit dem Thema Tod.

Obwohl der Film auf echten Personen und Ereignissen basiert, ist er keineswegs eine exakte Darstellung der wirklichen Geschehnisse, sondern eine Dramatisierung und Komprimierung der Geschichte der Doors durch den Regisseur Oliver Stone. Ray Manzarek verweist in seiner Autobiografie auf zahlreiche Entstellungen und Verfälschungen, die Stone, trotz umfangreichen Dokumentationsmaterials wie Konzertmitschnitten usw., anscheinend absichtlich einbaute.

Zur detailgenauen Darstellung der Band, ihrer Umgebung und insbesondere der Konzertszenen trug die Mitarbeit von Robby Krieger und John Densmore bei.

Der Soundtrack enthält zahlreiche Titel der Doors. Erwähnenswert ist, dass im Film Originalaufnahmen der Doors nahtlos mit dem Gesang von Kilmer als Morrison verbunden worden sind.

Der Film zeigt drei Tage aus dem Leben von Ross (Jason Schwartzman), einem jungen Slacker. Auf Grund der Tatsache, dass die meisten der dargestellten Personen während des kompletten Films auf Drogen sind sind ihre Handlungen nicht immer vollständig nachvollziehbar. So verlässt Ross zu Beginn des Films, als er schnell Besorgungen machen will, seine "Freundin", die nackt ans Bett gefesselt ist, und kommt auch in den nächsten Tagen nicht auf die Idee sie loszubinden, was für diese insbesondere auch deswegen unangenehm ist, da er ihr die Augen und den Mund verklebt hat und die Musik, die er zu ihrer Unterhaltung angeschaltet hat, kurz nachdem er den Raum verlassen hat, hängen bleibt.
Als Ross bei seinem Freund Spider Mike (John Leguizamo) Meth kaufen will und dieser nichts mehr vorrätig hat verweist ihn die ebenfalls anwesende Nikki (Brittany Murphy) an den Cook (gespielt von Mickey Rourke) weiter, der die Droge selbst produziert. Dieser verspricht Ross, ihm im Gegenzug für ein paar Gefallen ausreichend Meth zu geben. Ross willigt ein, woraufhin er in den nächsten Tagen hauptsächlich als Fahrer des Cooks und dessen Freundin Nikki sowie deren grünen Hund fungiert, bis am dritten Tag der Wohnwagen des Cooks explodiert, wobei dieser vermutlich ums Leben kommt. Ross, der wenige Meter von dem Wohnwagen entfernt im Auto schläft, bekommt davon nichts mit.

Der namenlose Erzähler (Edward Norton) ist Schadensbegutachter bei einer großen Autofirma. Er leidet nicht unter einer körperlichen Krankheit, sondern unter emotionalen Störungen, die ihn in chronische Schlaflosigkeit und damit fast in den Wahnsinn treiben. Zeitweise findet er dadurch Erleichterung, dass er sich in psychologische Selbsthilfegruppen begibt, die eigentlicht nur für Krebskranke gedacht sind. Als er eines Abends auf den anarchischen Freigeist Tyler Durden (Brad Pitt) trifft, ist er von dessen Nilhilismus sofort gefangen. Nachdem die Beiden sich geprügelt haben, stellen sie fest, dass sie sich befreit fühlen - der 'Fight Club' ist geboren. Von nun an wächst rasant die Menge der Männer, die sich dem Kodex des 'Fight Club' verschreiben und sich prügeln, um überhaupt noch etwas zu empfinden. Doch bald drohen Tylers terroristische Pläne alles außer Kontrolle geraten zu lassen.

Nevada, Anfang der 70er Jahre: Raoul Duke und sein Anwalt Dr. Gonzo sind mit einem gestohlenen Cabrio und jeder nur denkbaren Droge unterwegs zu einem Wüstenrennen. Schnee gibt’s dabei aber nur in Plastiktüten.
Raoul, mit dem Auftrag eine Reportage über das Rennen zu schreiben, und Dr. Gonzo lassen sich dabei nicht vom beinahen Drogentod oder der Polizei unterkriegen.

Zweiter Tag, morgens: Die verlodderte Gangsterbraut Honey Bunny und ihr Lover, der Junkie Pumpkin, sitzen in einem Fast-food-Restaurant und diskutieren ernsthaft: Was könnte gefährlicher sein: Der Überfall eines Schnapsladens oder der eines Diners, wie beispielsweise jenes, in dem sie sich gerade aufhalten? Erster Tag: Die Profikiller Vincent und Jules führen eine angeregte Unterhaltung über Fast food, Fussmassagen und Fernsehserien, bevor sie routiniert einige Lebenslichter ausblasen, die dem Chef des Killerduos, Marsellus Wallace, einen Aktenkoffer gestohlen haben. Auf dem Rückweg erschiesst Vincent aus Versehen eine Geisel und richtet eine blutige Sauerei an. Ein Profi-Cleaner, "The Wolf", muss den blutbespritzten Wagen und die Kleidung der Quasselstrippen säubern. Am Abend erhält Vincent den Auftrag, Mia, die drogenabhängige Ehefrau des Bosses, auszuführen. Nach einem coolen Twist im Diner "Jackrabbit Slims" bringt Vincent Mia nach Hause, wo sie nach einer Überdosis ins Koma fällt. Nur eine überdimensional grosse Adrenalin-Spritze mitten ins Herz kann die Schöne wieder erwecken. Zweiter Tag, später: Der Boxer Butch Coolidge wird von Marsellus geschmiert. Butch soll in der fünften Runde eines Kampfes k. o. gehen. Doch das Muskelpaket setzt einen Haufen Geld auf sich selbst, gewinnt den Kampf und plant, mit seiner Geliebten Fabian durchzubrennen. Doch die goldene Uhr, schon seit Generationen in der Familie, liegt noch in seiner Wohnung, und er muss noch einmal zurück. Auf der Strasse trifft Butch auf Marsellus, mit dem er sich eine wilde Verfolgungsjagd liefert, die in einer Pfandleihe endet. Hier fallen sie zwei verkorksten Südstaatlern in die Hände, die im Keller perversen sexuellen Lüsten frönen. Zweiter Tag, morgens: Nach einer langen Nacht begeben sich Vincent und Jules zum Frühstücken in ein Restaurant. Hier treffen sie auf Honey Bunny und Pumpkins, die beschlossen haben, zur Abwechslung ein Restaurant zu überfallen. Jules Entschluss ehrbar zu werden, wird durch das Gaunerpärchen auf eine schwere Probe gestellt...

otelpage Ted (Tim Roth) muss an Silvester alleine die Nachtschicht übernehmen. Schon bald werden seine Dienste von einer Horde rätselhafter Frauen in der Honeymoonsuite verlangt. Doch der Abend soll noch schlimmer werden. Durch eine Verwechslung sieht der Boy sich in Zimmer 404 plötzlich mit einer Pistole konfrontiert. Irgendwie findet er aus dem Schlamassel heraus, nur um auf zwei ungehorsame Gören eines Ehepaares aufpassen zu müssen, die ihm den letzten Nerv töten. In den frühen Morgenstunden liefert er schließlich einige seltsame Gegenstände ins Penthouse eines Hollywood-Schauspielers.

«Four Rooms» fängt behäbig an. Die erste Folge ist nicht wirklich speziell, und auch die zweite eher durchschnittlich. Robert Rodriguez und Quentin Tarantino sorgen aber mit ihren Beiträgen dafür, dass der Film nicht bloss eine gute Idee bleibt. Herrlich anzusehen sind das überdrehte Spiel von Tim Roth, der hier zum ersten Mal sein komödiales Talent zeigt und der Part von Supermacho Antonio Banderas.

Abstriche gibt es beim Bonusmaterial. Ein paar Hintergrundinformationen und eine Reihe von Trailern sind nicht gerade fürstliche Extras. Es wäre sehr interessant gewesen, von allen Regisseuren mehr über das Projekt zu erfahren. [Text: Urs Arnold]

Fünf Jahre liegt die Blondine, die man nur „die Braut„ (Uma Thurman) nennt, im Koma. Als sie wie durch ein Wunder aus der Bewusstlosigkeit erwacht, kennt sie lediglich ein Ziel: Rache. Rache an denen, die beinahe ihren Tod verantwortet hätten. Rache an ihren einstigen Freundinnen und Weggefährtinnen (Daryl Hannah, Lucy Liu), die sie mit einer Kugel im Kopf einfach liegen ließen. Rache an ihrem ehemaligen Ausbilder und Chef Bill (David Carradine), der sie einstmals liebte und den Auftrag für den Mord an ihr gab. Angetrieben von ihrer Wut bereitet die Braut einen
Rachefeldzug vor, in dem es keine Gnade für diejenigen gibt, die sie verraten haben. Doch die Braut ahnt nicht, dass auf dem Weg eine Reihe von schmerzlichen Überraschungen auf sie warten.

52 ermordete Menschen in drei Wochen: Das ist die traurige und grausame Bilanz des Liebespärchens Mickey und Mallory Knox. Zum Ritual der Killer gehört, dass sie bei ihren Massakern stets ein Opfer überleben lassen, damit ihre Geschichte weitererzählt wird. So etwas ist ein gefundenes Fressen für die Presse, die die beiden zu regelrechten Medienstars erhebt. So ist das Land schließlich auch live dabei, als die beiden nach ihrer Festnahme eine Gefängnisrevolte für eine gewaltsame Flucht nutzen, bei der ebenfalls ein Massaker stattfindet.

Die spektakulärste Comic-Verfilmung aller Zeiten: Basierend auf den Graphic Novels „Stadt ohne Gnade“ („Sin City“), „Dieser feige Bastard“ („That Yellow Bastard“) und „Das große Sterben“ („The Big Fat Kill“) aus Frank Millers Geschichtenzyklus rund um "Sin City" schuf Regie-Desperado Robert Rodriguez ("Irgendwann in Mexiko") mit Unterstützung des Comic-Autors selbst einen Actionfilm, wie es noch keinen gab. Mit viel Energie und Einfällen und mit Hilfe einer sensationellen Besetzung haben Miller und Rodriguez die Geschichten aus Sin City direkt den Seiten der Original-Comicbücher entnommen. Anschließend fügten sie diese ultimativen urbanen Balladen über Bösewichte, schräge Typen, Helden und Huren mit Hilfe modernster digitaler Filmtechnologie auf der Leinwand zusammen, ohne den Look der Comics mit ihren scharf umrissenen Silhouetten und Stakkatorhythmen aufzugeben.

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