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VEL LOS

von Roli Altenburger, am 13.08.2007

Im Gegensatz zur vergangenen Saison wurde die Mannschaftszusammensetzung für die diesjährige WM nicht schon während den Weltcups, sondern erst drei Wochen vor den Weltmeisterschaften eruiert. Gegenüber der Weltcupsaison wurden zwei Positionen verändert. Philipp Huwiler wird für Stephan Koller, Luc Wernas für Roli Altenburger eingesetzt. Wie die internen Selektionen vorgenommen wurden, wird in den folgenden Zeilen geschildert.
Backbord: Wernas, Marfurt und Sax gesetzt
Luc Wernas ist bekannt für seine physische Leistungsfähigkeit und für seine Stehkraft im Endspurt. Aus diesem Grund sitzt er seit Beginn des WM-Trainingslagers wieder fix im Boot, ohne nach seiner dreimonatigen gesundheitsbedingten Trainingspause einen Leistungsnachweis erbringen zu müssen. Projekttrainer Alexander Ruckstuhl schenkt ihm genügend Vertrauen.
Ausser Wernas wurden im Vorfeld der Ausscheidungen auf Backbord auch Alain Marfurt und Stefan Sax gesetzt. Sie sind zurzeit die mit Abstand stärksten Athleten im Team.
Der verbleibende Platz konnte also noch an Roman Ottiger oder Roland Altenburger vergeben werden.
Steuerbord: Lehner, Süess und Stofer fix dabei
Auf Steuerbord gab es im Frühjahr zwei grössere Ausfälle: Stephan Koller kam im Februar und März kaum über einen hartnäckigen Infekt weg, Philipp Huwiler erlitt just auf den Start der Weltcupsaison eine Rippenfraktur. Da die anderen drei Steuerbordathleten in den Tests ansprechende Werte lieferten lag es an Koller und Huwiler, sich für den Achter zu empfehlen.
Entscheidung über Ergotests und Timetrials
Der zu besetzende Platz auf Steuerbord - die Nummer vier - liegt im Maschinenraum des Achters. Auf Backbord war der Bugplatz noch frei. Da für die beiden Plätze unterschiedliche Anforderungen gelten, wurden dafür unterschiedliche Selektionsmethoden angewendet. Huwiler / Koller machten ihre Teilnahme im Achter über einen Ergotest aus, der technisch anspruchsvollere Bugplatz wurde durch Vierer-Timetrials vergeben.
Zwar war Koller nur 0.2 Sekunden langsamer als seine persönliche Bestzeit, jedoch konnte ihn Huwiler trotzdem um rund 2.5 Sekunden unterbieten. Die Zeiten zeigen, dass beide Athleten für die WM gerüstet gewesen wären.
In den Time-Trials (500 m im Gegenwind, 1250 m im Mitwind) kamen Ottiger und Altenburger nach Verrechnung des Windunterschiedes auf das gleiche Resultat. Ruckstuhl zog deshalb ältere Testresultate herbei. An den Testss im Winter zeigte Ottiger meistens bessere Resultate. Aus diesem Grund wird Ende August Ottiger im Boot sitzen.
Zweier by Männerachter
Im Gegensatz zum letzten Jahr, wird der Ersatzzweier als sogenannte 'racing spares' an die WM reisen. Das heisst, dass Koller/Altenburger an der WM den Zweier-Wettkampf bestreiten werden.

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