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Verschiedene selbstgeschriebene Gedichte

Angst

Wieder ist ein Tag vergangen
Die Welt um mich herum ist dunkel

Engel mit schwarzen Flügeln

Gedanken überfluten mich
"Dir geht es so gut!"
Schreiende Stille
Gefühle erdrücken mich
Wer bin ich?

Engel der Grausamkeit

Eine andere Welt droht mich zu ertränken
So helft mir doch!
Kein Wort, kein Blick

Engel mit traurigen Augen

Keine Wahl
Ich muss es tun

Engel mit blutverschmiertem Schwert

Schmerz
Ja, es tut weh
Weiter, immer weiter
Vergessen

Engel der Hoffnung

Rote Flecken auf weißem Laken
Ich will nicht sterben!

Engel des Lebens

Hälst mich fest in deinen Klauen
Lässt mich nicht gehen

Mein Engel des Lebens

Du bist eine Dämonin des Todes
Ich bitte dich,
lass mich niemals gehen


Verlorener Weg

Nordstern
weist mir den Weg
nach Hause

tappe im Dunkeln
meine nackten Füße
im nasskalten Gras
mir schlagen die Äste der Bäume
ins Gesicht
bahne mir einen Weg
durch das Unterholz

rufe laut deinen Namen
verhallt in der Ferne
höre ich doch nur
meine eigene Stimme
verklingend in meinen Ohren
keine Antwort
findet den Weg zurück

Irrgarten in der Nacht
leite mich hinaus
Nordstern

verloren in gefangenschaft

du siehst mir in die augen und glaubst mich zu kennen.
doch hast du je so gefühlt wie ich,
dasselbe gedacht und durchgemacht ?
weißt du wirklich wie's mir geht,
selbst wenn ein lachen mich ziert ?
wenn du meinst alles über mich zu wissen, mich zu verstehen,
dann vollbringst du sachen, die mir selbst nicht gelingen.
ich glaub dir kein wort.

mein lachen, nur ein hilfeschrei
doch du denkst ich sei glücklich.
dabei ist es nur die täuschung, die du wahrnimmst.
mein lächeln überdeckt ein tiefes gefühl der verzweiflung,
die du nicht siehst, bewusst ignoriert von anbeginn.
du verstehst genauso wenig wie all die anderen,
doch wie solltest du auch,
wenn ich es mir doch selbst nicht erklären kann.

das, was mich leiden lässt
sitzt tiefer als jeder schmerz, jede liebe, jeder hass.
es macht mich fertig, jeden tag, jeden tag mehr.
es will 'raus, es scheint mich innerlich zu erdrücken.
noch gelingt es mir dieses schreckliche gefühl zu überspielen,
doch wie lange noch, wann ist es endlich vorbei ?
ich lebe in gefangenschaft, gefesselt von meinen eigenen gefühlen,
versteck mich in der einsamkeit.

es ist allein meine utopie, die mich beschützt,
der traum, der mich vergessen lässt.
meine eigene welt erschaffend, umgeben von dunkelheit und nacht.
diese welt so mystisch und geheimnisvoll, sicher und erstaunlich,
ist das was mich am leben hält,
weit weg von der realität.
umgeben von geborgenheit und schutz
tauch ich ein in die unendlichkeit.

Der Sinn des Lebens

Mein Leben hat für mich keinen Sinn.
Überall diese eisige Kälte.
Ich, gefangen in meinen Kopf.
Verstecke mich hinter eine Mauer.
Eine Mauer aus gespielter Fröhlichkeit.
Doch ich spüre keine Wärme.
Wärme, Liebe und Geborgenheit.
Das sind Gefühle, die ich nicht kenne.
Meine Zukunft.
Ich sehe nur einen Grabstein.
Nur einen Grabstein.
Mit mein Name drauf.
Ich bin allen egal.
Nur mein Messer hat mich lieb.
Und Feuer.
Mich verbrennen.
Das zeigt, dass ich noch lebe.
Das ich zu feige bin.
Das ich mich nicht traue.
Mir meinen Leben zu nehmen.
Demnächst aber.
Dann Leute passt auf.
Nehme ich all meinen Mut zusammen.
Dann finde ich endlich Ruhe.
Ruhe in den Tod.
Weit weg.
Entfernt von Problemen.
Das ist mein allergrösste Traum.
Sterben.


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