Das Mädchen gegenüber von mir
Ihr Lächeln erreicht niemanden mehr,
Ihr blick ist verloren, ihre Augen leer.
Damals funkelte das Glück in ihnen,
Zu welchem Zweck sollen sie nun dienen?
Sie presst die Lippen eng zusammen,
Würd sie jemals wieder Lebensfreude erlangen?
Sie will schreien, so unwohl fühlt sie sich in ihrer Haut.
Doch alles was aus ihrer Kehle kommt ist ein heiser flehender Laut.
Sie fängt an zu zittern, zu beben,
traut sich nicht den Blick zu heben.
Dann endlich schauen wir uns an, eine Träne rinnt über ihr Gesicht.
Sie funkelt leicht im Mondlicht.
Heiße Tränen der Verzweiflung.
Was haben sie für eine tiefere Bedeutung?
Mit den Fingern umklammert sie ihr Gewand.
Ich will das Mädchen streicheln, hebe meine Hand.
Doch das einzige was ich berühre
und kalt unter meinen Fingern spühre,
Ist der Spiegel gegenüber von mir...