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Das Mädchen gegenüber von mir

Ihr Lächeln erreicht niemanden mehr,
Ihr blick ist verloren, ihre Augen leer.
Damals funkelte das Glück in ihnen,
Zu welchem Zweck sollen sie nun dienen?
Sie presst die Lippen eng zusammen,
Würd sie jemals wieder Lebensfreude erlangen?
Sie will schreien, so unwohl fühlt sie sich in ihrer Haut.
Doch alles was aus ihrer Kehle kommt ist ein heiser flehender Laut.
Sie fängt an zu zittern, zu beben,
traut sich nicht den Blick zu heben.
Dann endlich schauen wir uns an, eine Träne rinnt über ihr Gesicht.
Sie funkelt leicht im Mondlicht.
Heiße Tränen der Verzweiflung.
Was haben sie für eine tiefere Bedeutung?
Mit den Fingern umklammert sie ihr Gewand.
Ich will das Mädchen streicheln, hebe meine Hand.
Doch das einzige was ich berühre
und kalt unter meinen Fingern spühre,
Ist der Spiegel gegenüber von mir...

Blutgetränkt im see versängt

Es ist der Schmerz der mich lies leiden,
so tiefe wunden in die Arme schneiden.
Es ist der ganz nah schwarze See,
den ich in meinen Träumen seh.
Ich seh mich tief darin versinken,
in diesem See werd ich ertrinken.
Es ist das Blut es leuchtet schwarz,
ich Blutgetränkt am Ufer saß.
Der See gefüllt mit Blut von mir,
der tiefe Schmerz er wartet hier.
Ich komm nicht weg von diesem See,
es tut so weh, so weh, so weh …

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