Kalt
Kalt wie die Nacht,
wenn der Wald erwacht.
Kalt wie der Wind,
peitscht ein weinendes Kind ins Gesicht
Es sieht ihn nicht.
Kalt wie das Wasser im tiefsten Meer,
schwer und niemals leer,
Drückt den Grund noch zur spät'sten Stunde
bis zur jüngsten.
Kalt wie das Mondlicht,
wie es scheint auf uns.
Kalt wie der Strahl,
jener uns wachhält bei Nacht,
ohne Schuld
Der Spiegel der Sonne.
Kalt wie das Blut,
das sich der Tod geholt,
bei den rechten und den unrechten.
Über Nacht, noch am Tag
Wo er nicht mag
es zu sehen.