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Der Blick den er nie sah

Es ist ein tag wie jeder andere, sie kommt aus der Schule macht sie etwas zu essen und wartet auf ihre Mutter die jeden Moment kommen müsste. Doch irgendwas ist anders heute... sie merkte es schon am Morgen wo sie aufstand das irgendwas anders sein wird, wie bisher.
Die schlechten Gedanken schiebt sie beiseite und ruft freudig ihren Freund an um sich mit ihm zu treffen dann aber erfährt sie, das er gar nicht zu Hause ist. Sie wundert sich, denn eigentlich ist er immer da und freut sich darauf wenn sie anruft... Dann fällt ihr ein Mädchen ein von dem er in den letzten Tag sehr viel sparch und da auch sie dieses Mädchen machte sie sich auf den Weg ohne genau zu wissen warum es sie genau zu diesem Mädchen trieb.
Als sie klingelt macht ihr die Mutter auf und sagt ihr sie könne einfach hoch gehen ihre Tochter wäre alleine, alos geht sie hoch und möchte iegntlich nur wissen ob das Mädchen wüsste wo ER sein könnte. Sie vergisst völlig zu klopfen und als sie die Tür öffbet sieht sie das was sie nie sehen wollte... ER küsst sie ganz zärtlich und hat einen Arm um sie gelegt, sie scheint diese Nähe von ihm sehr zu genießen.
Lautlos geht sie wieder raus und erst draußen auf der Straße kann sie weinen... sie will nicht das ER ihre Tränen sieht. Zu Hause setzt sie sich in ihr Zimmer und hört traurige Musik, dabei schießen ihr Bilder und Gedanken durch den Kopf die sie wütend machen. Wie in Trance steht sie auf und greift zu einem Messer... Plötzlich ist es in ihrem Arm und schneidet sie denkt "das ist nicht mein Arm ich spüre es nicht wieso kommt Blut daraus wenn ich es nicht fühle?"
Es macht sie glücklich- diese Gefühl u nglaublicher Leichtigkeit doch dann auf einmal spürt sie einen stechenden Schmerz und sieht nur noch Blut. Ihr wird klar was sie getan hat doch es tut ihr nicht Leid, es macht sie froh all dem entkommen zu sein und schließt die Augen mit einem Gefühl der Macht- Macht über sich und das was mit ihr passiert.
Doch ihre Augen bleiben geschlossen- Für immer.

Tod einer Unschuldigen


Ich ging zu einer Party, Mama,
ich erinnerte mich, was Du sagtest.
Du ermahntest mich, nicht zu trinken, Mama,
also trank ich Soda stattdessen.
Ich fühlte mich richtig stolz, Mama,
so wie Du es mir vorausgesagt hattest.
Ich habe nicht getrunken, um dann zu fahren, Mama,
obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.
Ich weiß, ich tat das Richtige, Mama,
ich weiß, Du hast immer Recht.
Nun ist die Party zuende, Mama,
und alle fahren sie fort.
Als ich in meinen Wagen stieg, Mama,
wußte ich, ich würde rasch nach Hause fahren,
weil Du mich so erzogen hast,
verantwortungsbewußt und lieb.
Ich fuhr also los, Mama, aber als ich auf die Straße auffuhr,
sah mich der andere Wagen nicht, Mama,
er fuhr einfach über mich drüber.
Als ich lag auf dem Asphalt, Mama,
hörte ich den Polizisten sagen,
“Der andere Typ war betrunken”, Mama,
Und nun bin ich es die bezahlen wird.
Ich liege hier sterbend, Mama. . .
Ich wünsche Du wärst bald hier.
Wie konnte das geschehen, Mama?
Mein Leben zerplatzt wie ein Ballon.
Überall um mich ist Blut, Mama,
das meiste davon ist meins.
Ich höre den Arzt sagen, Mama,
Bald werde ich sterben.
Ich wollte Dir nur sagen, Mama,
ich schwöre, ich habe nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mama,
die andere haben nicht nachgedacht.
Er war wohl auf derselben Party wie ich.
Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken.
Und ich werde sterben.
Warum betrinken sich die Leute, Mama?
Es kann ihr ganzes Leben zerstören.
Jetzt fühl ich heftige Schmerzen.
Es sticht wie ein Messer.
Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama,
und ich denke das ist nicht fair.
Ich liege hier im Sterben
Und alles, was er kann, ist zu starren.
Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama,
schreibt “Papas Mädchen” auf mein Grab.
Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama,
kein Alkohol hinter dem Steuer.
Wenn sie es im bloß gesagt hatten, Mama,
wäre ich noch am leben.
Mein Atem wird kürzer, Mama,
ich bekomme solche Angst.
Bitte weine nicht um mich, Mama.
Du warst immer da als ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mama.
Bevor ich mich verabschiede.
Ich bin nicht betrunken gefahren,
also warum bin ich diejenige, die stirbt?

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