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Meine Geschichten.

Seit neuestem schreibe ich auch Geschichten, ich bitte euch auch hier, dass ihr sie nicht als Eure ausgebt. Denn auch hier wäre es nicht fair. In diesen steckt unglaublich viel drin... unglaublich viel Arbeit und vllt ein bisschen aus meinem Leben.

Erster Teil, der ersten Geschichte.

Ich saß dort, alleine. Ich wusste nicht mehr was machen, ich fühlte wie mir der kalte Wind die Haare aus dem Gesicht blies. Ich war alleine, es war dunkel und ich saß im Wald, auf diesem Baumstumpf. Ich roch die Bäume und einfach wie es im Wald riecht, ein schöner Duft. Warum ich ausgerechnet dort gelandet war, weiß ich bis jetzt noch nicht, doch ich saß dort und heulte. Ich wusste weder ein noch aus, das Leben machte keinen Sinn mehr. „Er liebt mich einfach nicht“, es war mein einziger Gedanke und es hallte in meinem Kopf wieder, immer und immer wieder. Langsam tat es wirklich weh. Ich begann wieder zu heulen, saß immer noch auf diesem Baumstumpf und auf einmal krümmte ich mich zusammen und umklammerte meinen ganzen Körper, ich hatte das Gefühl er würde gleich auseinander fallen. Wisst ihr, es war wie ein Schlag in die Fresse, nur eben ins Herz. Ich hatte das schlimme Gefühl irgendwas wollte mich von innen her auffressen. Was war eigentlich mit mir los? Ich wusste es selber nicht und meine Gedanken überschlugen sich. Ich hoffte das würde aufhören, doch es war kein Ende in Sicht. Ich habe eine Familie, die kaputt zu gehen scheint. Freunde, die eigentlich keine sind, verliebt in den schönsten Jungen der Welt und doch muss ich ihn vergessen. Dann gibt es da noch ein etwas komplizierteres Problem mit Mädchen und Jungs. Ich hasse meinen Körper und abgesehen davon läuft es in der Schule auch nicht gerade prickelnd. Ich stand auf und versuchte mich auf meinen Beinen zu halten, begann zu laufen, wollte raus aus dem Wald. Ich stand auf und ging zurück über die morsche Brücke, bückte mich und streifte das kühle Wasser noch schnell mit der Hand. Brr, ganz schön frisch. Dann begann ich zu rennen. Ich rannte immer weiter und dann sah ich die weiten Wiesen, so gut sie eben zu sehen waren. Dann packte mich irgendeine unheimliche Kraft und ich rannte so schnell mich meine Füße trugen, soweit ich laufen konnte. Ich rannte einfach nur, dem Nichts entgegen und wisst ihr was? Es tat gut. In dem einen einzigen Moment vergaß ich alles. Alle Probleme, die mir täglich über den Kopf wuchsen. Sie waren weggeblasen, wie mit dem Wind davon getragen. Mir fiel ein, dass ich meinen I.pod dabei hatte. Ich zog ihn unterm Rennen aus meiner Tasche, Stöpsel in die Ohren und die Musik auf ganz laut.
‚Kennst du das? Man lebt einen Traum und irgendwann, wacht man auf. – Einfach so‘  
, dröhnte es aus den Stöpseln. Und mit der Musik in den Ohren rannte ich weiter, wohin eigentlich? Ich wusste es nicht. Und plötzlich ließ ich mich auf den Boden fallen, ich schrie: Verdammt nochmal! – irgendwie hörte mich niemand...

[Fortsetzung folgt. // nessa™©]

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