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Wie konntest du mir das nur antun ?
Ich lebte mit meinen Eltern am Rande eines kleinen Dorfes. Jeder kannte hier jeden und man wusste auch alles voneinander. Nur zu meinem persönlichen Pech verschloss man auch hier gerne die Augen vor Dingen, die es so nicht geben sollte.
Draußen schien die Sonne. Wir Schüler saßen in unseren Klassen und warteten ungeduldig das unsere Lehrer die Zeugnisse verteilte. Der letzte Schultag... nur noch Minuten bis zu den großen Sommerferien! Alle träumten schon vom Meer, den Bergen oder anderen Ferienzielen. Nur ich saß da und konnte das: ,,Ich geh nach Mallorca... ich nach Griechenland usw. nicht mehr hören. Mein Zeugnis fiel vor mir aufs Pult. Mein Herz rutschte in die Hose als ich es las. In Mathematik und Französisch nur ne vier (bei Bestnote 6) also knapp genügend. Was würde wohl mein Vater dazu sagen?
Um 11 Uhr öffnete ich vorsichtig die Türe zu unserer Wohnung, spähte hinein und schlich mich auf leisen Sohlen in mein Zimmer. ,,Halt!" rief mich mein Vater streng zurück, ,,ich habe dich gesehen! Zeig dein Zeugnis!" Ich verharrte einen Moment in der Bewegung, drehte mich um und kramte umständlich mein Zeugnis aus der Schultasche. Mit gesenktem Kopf überreichte ich es. Vater überflog kurz die Noten. ,,Es tut mir leid!" entschuldigte ich mich sogleich ängstlich, ,,ich hab mich wirklich angestrengt und..." ,,Schweig!" unterbrach der Vater mich, ,,du kannst was erleben!" Um seine Worte zu unterstützen knallte er mir sogleich mehrmals den Handrücken ins Gesicht. Tränen lösten sich bei mir. ,,Heul nicht!" befahl mein alter Herr, ,,du wirst es nicht wagen mir noch mal so ein schlechtes Zeugnis zu zeigen!" ,,Bitte..." flehte ich, ,,bitte nicht schlagen!" Der Gurt lag schon in der Hand des Vaters: ,,Willst du mir jetzt etwa noch befehlen?" Mit voller Wucht hieb er zu. Mein Oberschenkel wurde getroffen. ,,Nein Vater!" schluchzte ich und wich voller Angst zurück, ,,ich... bitte..." Wiederum bekam ich den Gurt zu spüren. Da ich ausweichen wollte, stolperte ich über den Teppich und fiel zu Boden. Den Vater kümmerte das nicht. Er prügelte weiter auf mich ein. Egal ob er die Beine, Arme, Rücken oder Brust traf. Ich war hilflos, wie schon so oft und legte einfach nur schützend die Arme über den Kopf. Nach schier unendlich langer Zeit schnallte Vater sich den Gurt wieder an und verpasste mir noch einen kräftigen Arschtritt bevor er das Zimmer verließ. Völlig benommen von den Schlägen blieb ich am Boden liegen und heulte. Mutter öffnete die Türe und trat in den Raum. Sie tröstete mich und brachte mich in mein Zimmer. Irgendwann schleppte ich mich dann ins Badezimmer und betrachtete meinen gequälten Körper. In mir keimte die Frage auf, wann ich mich wohl zuletzt ohne irgendwelche Striemen oder blauen Flecken gesehen hatte.
Jeden Tag fand der Vater neue Gründe mich zu prügeln. Aber er hielt auch noch andere Bestrafungen bereit. Eines Tages schrie ich, nach einer schmerzhaften Bestrafung, die Mutter an: ,,Warum hilft du mir nie? Du bist kein Funken besser als Vater!" Hätte ich geahnt das der Vater in der Türe stand, hätte ich meinen Mund gehalten. Er hörte es also, zerrte mich aus dem Bett und bearbeitete mich erneut mit Fäusten und Tritten, wobei er mich aufs Übelste beschimpfte. Schlussendlich zerrte er mich in den Keller und schloss mich ein. Das Licht funktionierte nicht, so saß ich also zitternd vor Schmerz und Angst im Dunkeln da. Die Stunden vergingen und ich schlief ein. Durch das Öffnen der Kellertüre schreckte ich auf. Der Vater lachte laut, warf mir ne Flasche Wasser und ne Scheibe Brot hin und meinte: ,,Das ist dein neues Zimmer!" Entsetzt schüttelte ich den Kopf. Doch Vater sah es in der Dunkelheit nicht und auch mein Flehen interessierte in nicht. Eine Woche lang wohnte ich im Keller, raus durfte ich nur um im Haushalt zu helfen, oder wenn mein Vater sonst eine Verwendung für mich hatte.
Abhauen sah ich als einzige Lösung und haute mehrmals von zuhause ab, doch entweder fand Vater, Mutter, Verwandte oder auch die Polizei mich und brachten mich zurück in die Hölle.
Diese Kellerstrafen sind für mich bis heute ein Trauma. Wie konnte mir mein eigener Vater nur so etwas antun? Jede Träne die ich wegen ihm vergossen habe, quitierte er mit einem Grinsen. Immer wenn ich um Gnade bettelte oder vor Schmerz schrie, begann er höhnisch zu lachen. Zahlreiche Male lag ich im Krankenhaus und band den Ärzten einen Bären auf wie ich mir die Verletzungen zugezogen hätte. Mein Vater hat mir meine Kindheit zerstört und damit nicht genug.
Einen Tag vor meinem 18. Geburtstag teilte ich meinen Eltern mit, dass ich seit einem halben Jahr einen Freund hatte und ich zu ihm ziehen würde. Mein Vater bekam einen Tobsuchtanfall. Er riss mir einen Büschel Haare aus und prügelte mich grün und blau. Dieses mal konnte ich mein Gesicht nicht rechtzeitig schützen. So bekam ich ein blaues Auge und ne aufgeplatzte Lippe.
Am anderen Tag packte ich meine Koffer und zog zu meinem Freund. Schockiert fragte er mich was los sei. Ich konnte nicht anders. Das Gesicht vergrub ich in den Händen und heulte los. Hilflos stand mein Freund daneben und verstand gar nichts. Es hat ihn sehr viel Mühe und Geduld gekostet zu erfahren warum ich bin wie ich bin.
Meine Eltern sind gestorben für mich. Zu ihnen habe ich seit 2 Jahren keinen Kontakt mehr und es sind die ersten Jahre in meinem Leben in dem ich glücklich bin, keine Angst zu haben brauche und geliebt werde.
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Sehr Traurig !
Boy:"Süße,wir müssen reden...*
Girl:"Schatz,was meinst du?"
Boy:"Es ist was passiert..."
Girl:"Was?Was stimmt nicht? Ist es schlimm?"
Boy:"Ich will dich nicht verletzen Süße."
Girl (denkt):"Oh mein Gott,ich hoffe er macht
nicht Schluss mit mir...Ich liebe ihn sooo sehr"
Boy:"Süße,bist du da??"
Girl:"Ja ich bin hier.Was ist so wichtig?"
Boy:"Ich bin nicht sicher ob ich es sagen
sollte!"
Girl:"Du hast es bereits angefangen...also lass es
mich bitte wissen."
Boy:"Ich muss dich verlassen."
Girl:"Schatz, wo von redest du?Ich will nicht dass
du mich verlässt.Wieso...?Ich liebe dich!"
Boy:"Ich meine nicht das.Ich ziehe weg von
hier."
Girl:"Wieso?Deine ganze Family lebt doch
hier."
Boy:"Schon...aber mein Dad schickt mich auf ein
Internat,weit weg von hier."
Girl:"Ich kann das nicht glauben."
[Vater vom GirlNimmt das zweite Telefon ab,unterbricht
das Gespräch und schreitISA!, was habe ich dir gesagt
über das Telefonieren mit Boys?!!!...Leg das verdammte
Telefon auf!!(Dad legt auf).]
Etwas Später...
Boy:"Wow,dein Dad klingt sehr böse!"
Girl:"Du weißt ja wie er sein kann...aber egal,
ich will nicht dass du gehst!"
Boy:"Würdest du mit abhauen?"
Girl:"Schatz ,du weißt ich würde es tun,ich würde
alles für dich tun,aber ich kann nicht...Du weißt nicht
was passieren würde,wenn ich es machen würde.Mein Dad
würde mich töten!!!"
Boy:"Es ist okay...ich verstehe es ja..."
Girl:"Ich kann nicht verstehen, was hier gerade
abläuft"
Boy:"Ich muss dir heute Nacht noch was geben weil
mein Flug 1-80 geht morgen ganz früh.Ich muss dich also
jetzt sehen!!"
Girl:"Okay,ich werde mich wegschleichen..wir
treffen uns im Park."
Boy:"Okay,wir treffen uns dann in 20 Minuten
dort...!"
[Sie trafen sich im nahegelegen Park und umarmten
sich.Der Boy gab ihr einen Brief.]
Boy:"Hier das ist für dich...Ich muss jetzt
los"
GirlFängt an zu weinen.)
Boy:"Süße,weine nicht!Du weißt ich liebe
dich...Aber ich muss jetzt gehen!"
Girl:"Okay" (Läuft nach Hause.)
[Beiden gehen nach Hause und zu Hause fängt Isa an den
Brief zu lesen.]
In dem steht:
"Isa,
Du weißt bereits,dass ich dich verlassen muss,ich
dachte es wäre besser,wenn ich dir einen Brief
schreiben würde,in dem die Wahrheit steht wie ich mich
um dich sorge.Die Wahrheit ist,dass ich dich niiiie
geliebt habe,ich hasse dich soo sehr,du bist meine
Schlampe und vergiss das niiie.Ich sorgte mich niemals
um dich und wollte niemals mit dir reden und um dich
herum sein.Du hast keinen Schimmer davon wie sehr ich
dich hasse.Jetzt wo ich dich verlasse,dachte ich,dass
du wissen solltest,dass ich dich hasse Schlampe.Du hast
nie das richtige getan und warst nie da.Ich glaube
nicht,dass ich jemanden so sehr hassen kann wie ich
dich hasse.Und ich will dich nie mehr wieder sehen,für
den Rest meines Lebens,ich werde es niemals vermissen
dich zu küssen wie vorher,ich will nie mit dir
kuscheln,wie wir es einmal taten.Ich werde dich nicht
vermissen und das ist ein Versprechen.Du hattest nie
meine Liebe und daran will ich dich erinnern.Schlampe
du solltest diesen Brief behalten weil dass,das letzte
sein wird das du von mir hören wirst.Fick dich ich
hasse dich so sehr.Ich will nie wieder mit dir reden
Schlampe.Auf Wiedersehen
Ricardo!!
[ Isa fing an zu heulen und warf den Brief in den
Müll.Sie weinte stundenlang. ]
...Tage vergingen,sie ist traurig,hat Depressionen und
fühlt sich so allein.Bis sie einen Anruf bekam...
Freund:"Wie gehts dir?"
Girl:"Ich kann es immer noch nicht glauben...ich
dachte er liebte mich..."
Freund:"Apropos.Dei Schatz hinterließ mir eine
Nachricht.Vor ein paar Tage.
Er sagte mir,dir zu erzählen,dass du in deine
Jackentasche oder irgendwo schauen sollst..."
Girl:"Ja okay..."
[Sie fand einen Papierfetzen in ihrer Jacke]
Auf dem stand:
"Süße ich hoffe du findest das bevor du meinen
Brief liest.Ich dachte dein Dad würde es vielleicht
lesen deshalb habe ich ein paar Worte geändert.
Hass=Liebe
Nie=Immer
Schlampe= Süße
Werde nicht=Werde
.... Ich hoffe du hast das erste nicht ernst genommen
weil ich liebe dich von ganzem Herzen,und es war so
schwer dich zu verlassen.Das war auch der Grund warum
ich wollte dass du mir mir abhaust.
Dein Schatz
Girl:"Oh mein Gott!Der Brief.. Ricardo liebt mich
doch!!Er muss es in meiner Jacke gesteckt haben als wir
uns umarmten.Ich kann nicht fassen wie dumm ich
bin!!"
Freund:"Okay...aber ich muss jetzt gehen...Ruf
mich später nochmal an!!"
Girl:"Okay ich warte hier bis mein Honey mich
anruft..."
... Isa machte das Fernsehen an......
[Kurznachrichten] "Ein Flugzeug stürzte ab.Über 47
Jungs starben wir suchen immer noch nach
überlebende...Das ist eine Tragödie,die wir nie
vergessen werden,dieses Flugzeug war Flug 1-80.Es war
auf dem Weg zu einem Jungeninternat..."sagte der
Reporter.
[Sie machte das Fernsehen aus ... ]
[3 Tage später brachte sie sich um,wegen der
Tatsache,dass Ricardo tot war und sie nichts mehr hatte
wofür sie leben sollte..]
... Ein Tag danach klingelte das Telefon.Niemand ging
ran.Es war RiCARDO ihr Schatz ,er rief an um Isa was zu
sagen.Also sprach er ihr aufs Band:Hi...ich bins
Ricardo,i ch denke du bist nich zu Hause,ich habe dich
angerufen, um dich wissen zu lassen,dass ich noch am
Leben bin. Ich hab meinen FLug verpasst,weil ich dich
noch ein letztes Mal sehen wollte.Ich hoffe du hast dir
keinen Sorgen gemacht...es geht mir gut
ICH LIEBE DICH
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Lufthansa 8991
Sie fiel mir sofort auf, als ich sie das erste Mal bediente.
Eine hagere junge Frau um die 26, eine rothaarige Schönheit und doch sprachen ihre sorgenvollen Augen Bände.
Es muss so gegen 21:30 gewesen sein, als der Verkehr auf dem Stuttgarter Flughafen allmählich nachließ und das Vorfeld sich leerte.
Um diese Zeit begannen immer die ruhigen letzten zwei Stunden meiner Schicht (wofür ich meinen neuen Job am Flughafen liebte) und in der Regel war unser Café dann immer ziemlich leer, bis auf wenige Geschäftsleute, die durch die riesigen Glasscheiben in die Nacht stierten.
SIE saß dort nun seit geschlagenen zwei Stunden alleine an einem Tisch für Zwei und starrte unablässig zu den Runways hinüber. Nur ab und zu ließ sie ihren Blick zu mir hinüberstreifen, um mir zu deuten, dass sie noch etwas bestellen möchte – vermutlich einen Kaffee, schwarz wie die Nacht (In den letzten zwei Stunden trank sie vier Tassen Kaffee, wirkte aber keinesfalls aufgedreht – im Gegenteil – sie schien erfüllt von stiller Sorge, wenn ich das so beurteilen kann).
Gegen 22 Uhr hatte ich nichts mehr zu tun und setzte mich zu ihr. Ich weiß noch ganz genau, dass sie sich mit einem Blick zu mir umdrehte, der sagte: „Natürlich willst du wissen, was ich hier so lange mache, und ich will es dir gerne erzählen, wenn du etwas Zeit hast…“
In den 5 Jahren, die ich schon in Bars gearbeitet habe, habe ich eine erstaunliche Menschenkenntnis entwickelt; meine besten Freundinnen behaupten immer, ich wüsste, was jemand sagt, noch bevor er den Mund aufmacht – ich könnte aus den Augen lesen, oder irgendetwas in der Art.
Jedenfalls fragte ich sie und bemühte mich, nicht im Geringsten aufdringlich zu wirken.
Sie schaute verlegen auf die Uhr und sagte in einem sehr leisen und geheimnisvollen Tonfall (so kam es mir zumindest vor) : „Lufthansa 8991, aus New York, mein Freund fliegt diese Maschine jeden Freitag…und…wissen Sie…ich kann es jedes Mal, wenn er nach seiner 4-tägigen Schicht zurückkommt, nicht erwarten, ihn zu sehen, deswegen fahre ich meistens, nach der Arbeit hierher, um ihn abzuholen...“
Ich nickte verständnisvoll, obwohl ich mir so eine Fernbeziehung auf Raten nicht wirklich vorstellen konnte. Ich bot ihr einen weiteren Kaffee auf’s Haus an, doch sie lehnte dankend ab und zeigte mit ihrem Finger in Richtung Landebahn 25, über der genau in diesem Moment zwei helle Nebelscheinwerfer durch den Nebel stoben und eine ziemlich große Maschine zum Vorschein kam.
Der Vogel setzte sanft auf und kam etwa auf der Hälfte der Landebahn zum Stehen. Ich erkannte das Lufthansa-Logo auf der Heckflosse und mir war klar, wohin meine ungewöhnliche Gesprächspartnerin wollte. Wir verabschiedeten uns, sie zahlte an der Kasse und verschwand genauso lautlos und unscheinbar, wie sie gekommen war…
Zwei Jahre ging das nun so. Jeden Freitagabend war sie die letzte, die spätabends im Red Baron ihren Kaffee trank. Wir redeten nicht viel miteinander, doch sie bestellte meistens bei mir. Auch ihren Freund habe ich nie gesehen, dafür jedoch immer sein Flugzeug, das jeden Freitagabend erstaunlich sanft auf der 25 herunterkam.
An jenem Freitag, an dem die Welt aufhörte sich zu drehen, hing kein Nebel über Stuttgart, der die Nacht sonst immer durch leichte Lichtreflexion erhellte. Der Himmel über rwy 25 war stockdüster. Und es lag etwas in der Luft. Ein Wetterexperte würde es als ‚die Ruhe vor dem Tornado’ bezeichnen.
Um 22 Uhr und 5 Minuten ließ meine ungewöhnliche Bekanntschaft die Kaffeetasse fallen – sie zerbrach.
13 Längengrade weiter westlich und 6000 Meter über dem Meeresspiegel versuchte Cristopher Hahn sich an seinen Religionsunterricht zu erinnern, doch er brachte nur wenige Bruchstücke des Vaterunser heraus.
Sein Co-Pilot blätterte wie verrückt im Handbuch für Notfälle, während Lufthansa 8991 außerplanmäßig an Höhe verlor. Das letzte, was Cristopher Hahn vor Augen hatte, war ein Foto der bildhübschen Susann, die wie jeden Freitag auf ihn warten würde; jedoch diesmal vergebens. Das letzte, was der völlig überforderte Fluglotse irgendwo nahe der Französischen Atlantikküste hörte, war : „Lufthansa 8991 – descending through FL180 , we’re not able to pull up , Squawk 7700, Mayday!“
Während ich die Scherben der Kaffeetasse zusammenkehrte, zerschellte eine Boeing 767 mit der Flugnummer LH8991 auf einem Kornfeld in der Bretagne.
Und mit einem Schlag war alles anders. Die bildhübsche junge Fraue wurde entgegen ihrer Gewohnheit unruhig; sie entschuldigte sich für das Missgeschick und verabschiedete sich. Ich sah nur noch, dass sie auf den letzten Metern bis zur Rolltreppe rannte, dann verschwand sie.
Auf dem Heimweg von der Arbeit hörte ich im Autoradio eine Meldung, die mir einen Schlag in die Magengegend versetzte. Ich musste rechts heranfahren, um mich wieder beherrschen zu können. Das war nicht möglich! Lass das nicht LH8991 gewesen sein, was dort in Frankreich zerschmettert ist! Doch nach einer schlaflosen Nacht erreichte mich am nächsten Morgen die grausame Nachricht, dass LH8991 tatsächlich nie angekommen ist.
Die rothaarige Schönheit habe ich seit dem lange nicht mehr gesehen.
Ich hätte sie fast vergesse
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Ein rosa Tütchen
Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederliess, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief lief, setzte sich ein fröhliches Mädchen zu mir.
Sie spürte meine Stimmung und fragte: “Warum bist Du traurig?”
“Ach”, sagte ich, “ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiss nicht, wie es weitergehen soll.”
“Hmmm”, meinte das Mädchen, “wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinsehen.”
“Was für ein rosa Tütchen?”, fragte ich verwundert. “Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.”
Wortlos richte ich es ihr. Vorsichtig öffnete sie mit ihren zarten Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein.
Ich bemerkte wie sie erschrak. “Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!!!”
“Was soll ich machen, es ist eben so. Daran kann ich nichts ändern.”
“Hier - nimm”, meinte das Mächen und reichte mir ihr rosa Tütchen. “Sieh hinein!”
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung war an Menschenjahren.
“Wo ist dein schwarzes Tütchen?”, fragte ich neugierig.
“Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum”, sagte sie. “Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer, wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser.”
“Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis oben hin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn.”
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.
Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen. Ich öffnete es zaghaft und warf einen blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von dem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.
Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.
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Als wir uns kennengelernt haben, hätte ich nie gedacht ,dass es so weit kommen würde....
Bei unserem ersten Treffen habe ich mich sofort in dich verliebt....
es war so schön dich zu umarmen , zu küssen, dich bei mir zu haben ....
Und alles was wir miteinander gemacht haben war einfach so wunderschön....
Ich hatte solche Angst dich zu verlieren....
...und ich habe dich verloren.....
Wegen einer anderen....
Du hast ein Messer in mein Herz gerammt......
Ich wollte nichtmehr weiterleben.....
Doch die Hoffnung hielt mich am Leben...
,,, die Hoffnung auf ein 2. Mal......
Ich bekam meine Chance.... doch ich habe Angst.....
...Angst, dass genau das Selbe nochmal passiert.....
...Angst, all das nochmal zu empfinden....
...Angst dich nochmal zu verlieren...
Denn dann gäbe es keine Hoffnung mehr , die mich am Leben hält....
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