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                                   UND DU WIRST FÜR IMMER MEINE GROßE LIEBE BLEIBEN.

464 Tage sind in diesem Moment seit deinem letzten Wort an mich vergangen. 464 Tage, an denen ich mein Bestes gegeben habe dich aus meinen Gedanken, meinem Herzen und meinem Leben zu löschen. Vergebens habe ich nach der „Entf-Taste“ gesucht.
So viele Tage sind vergangen, als das letzte Mal mein Herz einen Satz machte, weil deine Worte mich erreichten. Hunderte Tage, die mir die Chance gaben einen Punkt, oder wohl besser ein Ausrufezeichen, hinter unsere Geschichte zu setzen.
1 Jahr und 98 Tage, 15 Monate und 6 Tage, 66 Wochen und 2 Tage, 464 Tage, 11136 Stunden, 668160 Minuten und 40089600 Sekunden- und doch sitze ich hier. Ich sitze hier und versuche meine unendlichen Gedanken auf die Tasten des PCs zu tippen. Wie immer aber scheint dies komplizierter als erhofft. Wie soll man denn auch, aus einem Meer belebt mit Milliarden von Fischen, jeden Einzelnen einfangen und beschreiben können?- „Ich bin doch keine Maschine, ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut.“  
Und so schwimme ich mit dem Strom, ohne Aussicht auf Land, und drohe an diesem Meer aus Gedanken zu versinken. Die Schwerkraft meines Kopfes zieht mich Stück für Stück tiefer herab. Der Rhythmus meines Herzens, welcher mich aufleben, aber auch gleichzeitig ertrinken lässt, bringt mich Schlag für Schlag mehr um den Verstand.- „Und ich will leben, bis zum letzten Atemzug.“
Leben, denn der Sinn des Lebens ist LEBEN. Doch der Sinn dessen ist wiederum nicht, dass der Mensch hinter den Gittern seiner Gedanken, Sorgen, Gefühlen und Erinnerungen festsitzt, sondern das er mit ihnen harmoniert und ihnen den freien Lauf in die Welt gewährt. Unter hunderten Wellen erschlagen und ohne eine Prise Luft hat das Wort ´Glückseligkeit´ keine Chance zu atmen. Und vor allem dessen Bedeutung ist die größte Insel, die unser Leben lebenswert macht.  
Mit dem Blick auf die noch mir weit entfernte Insel, wage ich nun den nächsten Schwung über eine große Welle, und schreibe all meine Gedanken nieder. Eines Tages erreiche ich vielleicht das Ufer.
Selbstverständlich treibt es mir in regelmäßigen Abständen ein paar Körnchen Sand der Insel herbei und ich kann auch nicht behaupten, dass mich das Tragen auf den Wellen unglücklich macht. Nein, auch so lässt es sich gut leben. Doch wirklich von intensiver Glückseligkeit kann ich erst sprechen, wenn mein Herz gestillt wird mit dem wonach es sich sehnt und mein Kopf damit im Einverständnis ist. Ich möchte aber keinen Sturm in ruhiges Gewässer am Rande der Insel treiben und somit wähle ich einen anderen Weg zum Ziel. Ob auf diesem ein sicheres Ankommen garantiert ist steht in den Sternen. Man sagt ja immer „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Wenn man aber etwas anderes mehr will, was dann?

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