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Ja   nein   

Tränen, die sagen,
ich brauche Dich.
Tränen, die bitten,
verlaß mich nicht.
Tränen, die über die Wangen rinnen,
weil ich Dich so sehr vermisse!
Tränen, aus Enttäuschung geweint.
Tränen über Worte,
die nicht so gemeint.
Tränen der Hoffnung,
dass es doch noch eine Chance gibt.
Doch würden all diese Tränen
nicht geweint,
hätte ich es mit Dir
auch nie ehrlich gemeint.
Ich liebe Dich!

Kuschelbär

Ich wollt´ ich wär ein Kuschelbär, dann wär ich jede Nacht bei dir.
Würd´ mit dir in deinem Bettchen schlafen, und unter deiner Decke schnarchen.
Und lacht mein kleines Kuschelherz, wüßtest du es ist kein Scherz.
Ich bin hier bei dir -  und glücklich!!!

Ewige Flammen

Weißt du, noch wie alles begann
grade jetzt denke ich daran
und dann kommt ein Glanz von früher wieder auf
und nimmt leis seinen Lauf
vom Herzen dorthin wo Gefühle entstehen
schwelen, glühen, entflammen und wieder vergehen
dann fällt es mir schwer, an was anderes zu denken
Gefühle lassen sich nicht lenken

Denn das was mich so spüren lässt
sind Erinnerungen, die zusammengepresst
tief in meinem Herzen vergraben
einst ein ewiges Feuer ergaben
Und spiegeln sich Gegebenheiten
von Heute auf damalige Zeiten
beginnt die Flamme aufzuglimmern
und ihr Glanz lässt mich erinnern

Damals mit dir, diese eine Zeit
ja da war ich zu allem bereit
ich reichte dir mein Herz
schenkte dir mein Leben
gierig nahm ich die Liebe, den Schmerz
du konntest  mir alles geben

So intensiv hatte ich noch nie gespürt
wie es ist, wenn ein anderer die Seele berührt
sah ich in mein Spiegelbild sah ich dich
verschmolzene Form, denn du warst ich
Ich lebte für jetzt, geblendet von Glück
es gab kein später, kein vor und zurück
ich nahm dich auf, du gehörtest zu mir
für immer und ewig, schwor ich dir

Doch wer einmal zulässt, das so was passiert
wer sein Herz soweit öffnet, der verliert
einen Teil von sich, doch er bekommt dafür
als Austausch ein Elixier
das aus Zutaten aller Gefühle gemischt
ewig brennt und nie verlischt

Das Glück in seinem schönsten Zustand
hat sich in mir dort festgebrannt
wo es dann bleibt, ein Leben lang
denn was nicht mehr überboten werden kann
hängt einem das ganze Leben an
Und jetzt brennt dieses Feuer tief in mir
der Zauber von dir
und ich verspür
wie seine Flammen höher schlagen
hör ich mich leis´ deinen Namen sagen

Diese Zeit war schön, doch du bist nicht mehr da
nichts ist mehr so wie es früher mal war
Doch auch hätte ich schon damals gewusst, was ich heute weiß
immer wieder bezahlte ich diesen verdammt hohen Preis
denn Augenblicke die nie vergehen
die bleiben einem das ganze Leben
Dies alles gäbe ich nie wieder her
ich danke dir dafür, fällt es mir heute auch schwer

Im Garten der Liebe

Mitten im Winter bei Kälte Regen und Schnee
Gedeihen ganz langsam und still
Prachtvolle Blüten unendlicher Schönheit.

Ein Garten mit einer Vielfalt an Blumen,
wunderschönen Farben und exotischen Düften.

Hast Du ihn gesehen?
Hast Du den Garten der Liebe entdeckt?

Wie könntest Du !

Hättest Du den Weg dorthin gefunden,
würdest Du wissen wie viele Blumen dort blühen.
Du würdest wissen, dass so viele Farben und Formen
Nicht auf einmal zu erforschen sind.
Du würdest wissen, dass diese Düfte unsereinen
Ganz schwerelos und unbeschreiblich glücklich machen.

Wenn Du diesen Garten sehen würdest,
wenn Du mitten drin stehen könntest,
würdest Du jeden Augenblick genießen
Du würdest jede einzelne Blüte mit Sorgfalt behüten,
würdest es täglich bewässern und düngen
damit die Größe und Vielfalt unendlich wird, niemals ausstirbt.

Doch frage mich nicht wie weit der Weg dorthin ist,
viele Menschen kommen dort nie an.
Frage mich nicht wie viele Steine auf diesem Wege liegen,
viele Menschen geben auf, unfähig die Steine aus dem weg zu räumen.
Frage mich nicht in welche Richtung du gehen musst,
viele Menschen folgen die falschen Fährten.

Nur Du allein kannst den Weg aufspüren,
Nur Du allein kannst die Kraft sammeln die du brauchst,
Nur du allein kannst auf die Stimme deines Herzens hören,
Nur Du allein!

Vollmond

Ich kann nicht bei Dir sein
und denke an Dich.
Der Mond leuchtet in mein Zimmer.
Ich habe das Fenster weit geöffnet
und atme die kühle Nachtluft ein.
Es ist ruhig und romantisch.
Ich wünschte, Du wärst jetzt hier
bei mir. Denn mit Dir
möchte ich diese Nacht teilen.
Diese Nacht, die so alltäglich scheint
und doch etwas Besonderes ist.
Mit Dir möchte ich den Mond ansehen
und die Ruhe der Nacht geniessen.

Pst!
Es gibt ja leider Sachen und Geschichten,
Die reizend und pikant,
Nur werden sie von Tanten und von Nichten
Niemals genannt.

Verehrter Freund, so sei denn nicht vermessen,
Sei zart und schweig auch du.
Bedenk: Man liebt den Käse wohl, indessen
Man deckt ihn zu.

Wilhelm Busch


 

Deine Augen
Deine Augen sind wunderschön,
schöner als der schönste Traum.
Würde sie so gern beschreiben,
passende Worte find ich kaum.

Wenn ich in Deine Augen schaue,
kann mich nicht mehr umdrehen,
kann mich nicht von der Stelle rühren,
kann sonst gar nichts mehr sehen.

Deine Augen sind wunderschön,
bin von ihnen so entzückt,
in sie bin ich total verliebt,
und nach ihnen ganz verrückt.

In das Meer Deiner Augen,
würd' ich so gern versinken.
Würde gerne in sie tauchen,
und in ihnen ertrinken.

Mir träumte einst von wildem Liebesglühn,
Von hübschen Locken, Myrten und Resede,
Von süßen Lippen und von bittrer Rede,
Von düstrer Lieder düstern Melodien.

Verblichen und verweht sind längst die Träume,
Verweht ist gar mein liebstes Traumgebild!
Geblieben ist mir nur, was glutenwild
Ich einst gegossen hab in weiche Reime.

Du bliebst, verwaistes Lied! Verweh jetzt auch,
Und such das Traumbild, das mir längst entschwunden,
Und grüß es mir, wenn du es aufgefunden --
Dem luftgen Schatten send ich luftgen Hauch.

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