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WM 2006 Stadt Hamburg

WM 2006 Stadt Hamburg
Die im 9. Jahrhundert gegründete Freie und Hansestadt Hamburg mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern liegt an der Mündung von Alster und Bille in die Elbe, ist gleichzeitig Bundesland und größter deutscher Tidehafen.

Verkehrsanbindung
Die Autobahnen A1, A7, A23, A24 und A25 berühren das Stadtgebiet. Durch Hamburg führen die Bundesstraßen B4, B5, B73, B75, B431, B434 und B447, die größtenteils radial auf den Innenstadtbereich zuführen. Tangentialverbindungen zur Umleitung des Durchgangsverkehrs kamen bisher über Planungen nicht hinaus, es bestehen aber drei Ringstraßen, die um die innere (Ring 1) und äußere Innenstadt (Ring 2) herum und durch die Außenbezirke (Ring 3) verlaufen.
Hamburg ist einer der größten Eisenbahnknotenpunkte in Norddeutschland. Neben dem Hamburger Hauptbahnhof in Zentrumsnähe gibt es den Bahnhof Hamburg Altona, der westlich der Innenstadt und näher an St. Pauli liegt.
An beiden Bahnhöfen kann man gleich in den Nahverkehr umsteigen. Der Nahverkehr wird durch S-Bahn, U-Bahn und Bussen abgedeckt. Mit der Hamburger S-Bahn und U-Bahn verfügt Hamburg über ein Netz, das wichtige Bereiche der Stadt und des nördlichen Umlands weiträumig bedient. Alle örtlichen Verkehrsunternehmen haben sich im Hamburger Verkehrsverbund zusammengeschlossen.
Mit dem internationalen Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel verfügt die Stadt über einen der letzten innerstädtischen Flughäfen Europas, dessen Kehrseite die dichte Besiedlung in seinen Einflugbereichen ist. Zwischen Flughafen und Stadtmitte verkehren S1, U1, ein Shuttle-Service und eine Busverbindung.
Für Touristen ist es empfehlenswert, sich eine so genannte Hamburg Card zu kaufen. Damit kann man die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Außerdem bekommt man freien Eintritt zu mehreren Museen und Ermäßigungen bei vielen Veranstaltungen.

Speicher
Sehenswürdigkeiten
St.-Michaeliskirche (der "Michel")
- Rathaus
- Alter Elbtunnel
- Köhlbrandbrücke
- Chilehaus
- Fischmarkt
- Hafen mit Speicherstadt
- Reeperbahn
- Jungfernstieg

Stadtbesichtigung
In der Altstadt liegt das Rathaus von ca. 1900 mit Elementen der Renaissance, des Barock und des Klassizismus. Direkt vor dem Rathaus befindet sich der Rathausmarkt, umgeben von zahlreichen Geschäftshäusern. Auch die Alsterarkaden, die schön restauriert wurden und sich wunderbar für einen Einkaufsbummel eignen, liegen am Rathausmarkt. Die Hamburger Börse gleich hinter dem Rathaus wurde Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet und im 19. Jahrhundert im Stil des Klassizismus wieder errichtet.
Das Chilehaus sollte man unbedingt von der Ostseite aus betrachten, wo es die Form eines Schiffsbugs aufweist. Das Chilehaus mit seiner außergewöhnlichen Architektur ist eines der bekanntesten Kontorhäuser. Besonders sehenswert ist die großartige Klinkerfassade des Hauses.
Der so genannte Michel ist der Kirchturm der St.-Michaeliskirche in der Neustadt. Auf dem Turm befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen wunderbaren Blick über den Hafen und die Innenstadt von Hamburg eröffnet. In der Umgebung des Großneumarkts findet man zahlreiche gemütliche Kneipen, Lokale und Gaststätten. Nicht weit entfernt vom Großneumarkt ist der Hummelbrunnen, der dem legendären Wasserträger gewidmet ist. Hinter der St.-Michaeliskirche liegen die so genannten Krameramtsstuben. Sie stammen ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert und wurden in einer damals typischen Hofbebauung errichtet. Sie sind die letzten im Original erhaltenen Gebäude dieser Bauart. Eine dieser Wohnungen kann besichtigt werden. Interessant sind auch die vielen kleinen Geschäfte, die sich in den Höfen befinden.
Das Museum für Hamburgische Geschichte befindet sich im Süden des Parks Große Wallanlagen, einem Teil der Gesamtanlage "Planten un Blomen". Das Museum präsentiert Ausstellungsstücke über die Entstehung der Stadt.
Hafen

Die Speicherstadt am Hafen besucht man am besten in Verbindung mit einer Hafenrundfahrt. Das empfiehlt sich schon deshalb, weil es sich bei der Speicherstadt um einen Freihafen handelt und man bei einem Besuch zollfrei einkaufen kann. Die Speicherstadt ist ein riesiger Lagerhauskomplex mit jeweils einer Straßen- und einer Fleetfront. Die Gebäude sind bis zu sieben Stockwerke hoch. Da alle Häuser der Speicherstadt aus Backsteinen erbaut wurden, entsteht eine beeindruckende Einheit des gesamten Areals. Die Fassaden sind mit vielen kleinen Giebeln, Erkern oder Türmchen verziert.

Im nördlichen Bereich des Nikolaifleet findet man die Trostbrücke. Die Trostbrücke hat eine besondere geschichtliche Bedeutung. Sie bildete die physische Verbindung zwischen den beiden ehemals befeindeten Teilen Hamburgs - Altstadt und Neustadt. Die Reeperbahn verläuft in Ost-West-Richtung quer durch den weltbekannten Hamburger Stadtteil St. Pauli. Seit dem frühen 19. Jahrhundert hat sich rund um die Reeperbahn ein berüchtigtes Vergnügungsviertel etabliert. Die Südseite des östlichen Teils der Reeperbahn heißt Spielbudenplatz. Hier steht das bekannte Operettenhaus und in unmittelbarer Nähe das Panoptikum, in dem es zahlreiche Wachsfiguren zu besichtigen gibt. Weiter westlich folgen diverse Kneipen, Stimmungslokale und Varietés. Außerdem befindet hier sich auch die Spielbank.

Etwa in der Mitte der Reeperbahn zweigt die Davidstraße ab. Folgt man der Davidstraße in südlicher Richtung, gelangt man zu der populären Davidwache, deren Polizeibeamte für den Stadtteil St. Pauli zuständig sind. Rund um den gegenüberliegenden Hans-Albers-Platz findet man zahllose Kneipen und einschlägige Etablissements. Etwa 50 Meter südlich vom Hans-Albers-Platz zweigt die berühmt berüchtigte Herbertstraße ab. Diese in Privatbesitz befindliche Straße wirkt wie ein riesiges zusammenhängendes Bordell. Demzufolge haben hier auch nur volljährige Männer Zutritt.

Folgt man der Davidstraße weiter, gelangt man am südlichen Ende zur Bernhard-Nocht-Straße. Dort befindet sich das privat finanzierte Erotic-Art-Museum, in dem erotische Kunst vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart ausgestellt ist. Am nordwestlichen Ende der Reeperbahn zweigt die durch Hans Albers bekannt gewordene Große Freiheit ab. Rund um die Große Freiheit gibt es wie auch auf der Reeperbahn viele einschlägige Lokale. Oft finden hier auch Konzerte und ähnliche Veranstaltungen statt.

WM 2006 Stadt Hamburg

Die deutsche Hauptstadt ist mit knapp 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands sowie als Stadtstaat ein eigenständiges Bundesland.

Verkehrsanbindungen
Die Innenstadt wird von Westen her von einem Autobahnkreis (A100) umgeben, der eine Stadtautobahn darstellt. Rund um Berlin verläuft die Autobahn A10 (Berliner Ring). Zum Eisenbahnknotenpunkt Berlin führen ICE-Verbindungen aus allen Richtungen. Für den Regionalverkehr verkehren Regionalbahn- und Regionalexpresslinien der Deutschen Bahn.
Der öffentliche Nahverkehr umfasst die S-Bahn und die U-Bahn sowie Straßenbahnen und Busse. Die Innenstadt wird in Ost-West-Richtung von der als Hochbahn angelegten Stadtbahn durchquert. Auf der Nord-Süd-Achse verkehrt die U-Bahnlinie 9, ergänzt durch die S-Bahn. Die S-Bahntrasse kreuzt am Bahnhof Friedrichstraße die Stadtbahn. Mit der CityTourCard können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzt werden.
Berlin besitzt drei Flughäfen: Tegel (TXL), Tempelhof (THF) und Schönefeld (SXF). Letzterer liegt allerdings knapp hinter der Berliner Stadtgrenze und somit im Land Brandenburg. Langfristig soll der Flughafen Schönefeld vergrößert werden, während die im Innenstadtbereich liegenden Flughäfen Tegel und Tempelhof verschwinden sollen.

Brandenburger Tor
Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
- Brandenburger Tor
- Reichstagsgebäude
- Museumsinsel in der Spree
- Deutsche Staatsoper
- Französischer Dom am Gendarmenmarkt
- Berliner Zoo
- Früherer Verlauf der Mauer
- Olympiastadion von 1936
- Schloss Tegel
- Wannsee als beliebtes Ausflugsziel



Stadtbesichtigung
Berlin ist keine Stadt, die man schnell besichtigen kann, denn sie hat eine große Ausdehnung ohne historisches Zentrum. Die Sehenswürdigkeiten verteilen sich über das ganze Stadtgebiet. Eine größere Zahl von Attraktionen befindet sich am Potsdamer Platz und kann von dort zu Fuß erreicht werden, u. a. das Brandenburger Tor und der Reichstag mit der neuen Glaskuppel.
Das Brandenburger Tor liegt an der wichtigen Ost-West-Achse. Im Westen befindet sich die Siegessäule, von der man einen schönen Ausblick auf den umliegenden Tiergarten und das in südwestlicher Richtung liegende westliche Zentrum hat. Das Westberliner Zentrum hat weniger Sehenswürdigkeiten zu bieten und eignet sich eher zum Einkaufen und Ausgehen. Es lohnt sich allerdings, einen Blick auf die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu werfen, die man als Mahnmal an den 2. Weltkrieg stehen ließ. Für Zerstreuung sorgen der nahegelegene Zoo und das Aquarium.
Die größte Konzentration von Sehenswürdigkeiten befindet sich östlich des Brandenburger Tors, auf beiden Seiten der Straße Unter den Linden, wo noch zahlreiche Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen. Am Ende der Straße befinden sich die künstlerischen und architektonischen Schätze der Museumsinsel und der Berliner Dom. Etwas weiter östlich, am Alexanderplatz, stößt man auf den Fernsehturm aus der kommunistischen Zeit, der das Zentrum Ostberlins kennzeichnete.
Die Prachtstraße Unter den Linden ist gesäumt von Geschäften, Botschaften, Hotels und Banken. Wenn Zeit übrig ist, lohnt sich auch der Weg zum etwa 200 Meter südlich gelegenen Gendarmenmarkt. Am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze in Berlin, befinden sich der Französische Dom, der Deutsche Dom und das in klassizistischem Stil erbaute Schauspielhaus. Diesen Abstecher kann man mit der legendären Friedrichstraße verbinden.
Berlin bei Nacht

Die Friedrichstraße, die durch den Mauerbau zur Sackgasse wurde und am Checkpoint Charlie endete, weist heute neue Bürokomplexe und mehrere edle Einkaufspassagen auf. Ein Spaziergang entlang der Friedrichstraße führt u. a. vorbei an der Galerie Lafayette, die dem berühmten Pariser Einkaufszentrum nachempfunden wurde. Der 1983 erbaute und inzwischen komplett renovierte Friedrichstadtpalast gehört zu den weltweit größten Revuetheatern. Jeden Abend werden interessante Bühnendarbietungen aufgeführt. Der Tränenpalast war ursprünglich eine Grenzabfertigungsstelle des Bahnhofs Friedrichstraße. Seit der Wiedervereinigung wird der Pavillon für Veranstaltungen aller Art genutzt, von Theater über Varieté bis zu Musikkonzerten.
Die Alte Bibliothek im Barockstil von 1775 liegt schräg gegenüber der Humboldt-Universität. Einige Meter weiter östlich befindet sich die 1743 fertig gestellte Staatsoper. Das Prinzessinnenpalais liegt in unmittelbarer Nähe zur Staatsoper und wird deshalb auch Opernpalais genannt. Heute gibt es hier das Operncafé.
Direkt neben der Humboldt-Universität liegt die Neue Wache. Ursprünglich sollte sie als Unterkunft für die Wachen des Prinzessinnenpalais dienen. Das Bauwerk wurde dann aber zum Mahnmal umfunktioniert, wobei sich der Zweck des Mahnmals mit der jeweiligen Regierung im Laufe der Zeit wandelte.
Das ehemalige Zeughaus stammt vom Ende des 17. bzw. Anfang des 18. Jahrhunderts. Es diente bis 1871 als Waffenlager, nach 1871 als Ruhmeshalle und nach dem 2. Weltkrieg als DDR-Museum für Deutsche Geschichte. Seit 1990 ist hier das Deutsche Historische Museum ansässig.
Der Berliner Dom liegt südlich von der Museumsinsel. Sehenswert sind z. B. die eindrucksvoll gestalteten Außenornamente. Im Innern des Doms befinden sich zahlreiche prunkvolle Särge der Hohenzoller Familie. Außerdem finden im Berliner Dom von Zeit zu Zeit Orgelkonzerte statt. Direkt vor dem Dom und dem Alten Museum liegt der Lustgarten. Besonders an warmen Sommerabenden finden sich hier zahlreiche Touristen ein, um sich nach einer strapaziösen Stadttour zu entspannen. Schon allein wegen der imposanten Kulisse ist dies unbedingt zu empfehlen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht der Palast der Republik. Das gesamte Gebäude wird schon seit vielen Jahren aufwändig saniert. Bis 1990 tagte im Palast der Republik die Volkskammer der DDR. Früher stand an dieser Stelle das Stadtschloss, das aber im 2. Weltkrieg so stark zerstört wurde, dass es abgerissen werden musste.
Die Sammlungen, die in den Museen der Museumsinsel gezeigt werden, sind weltweit bekannt. Ursprünglich bestand die Museumsinsel nur aus dem Alten Museum. Heute gehören zur Museumsinsel noch das Neue Museum, das Bode-Museum und die Alte Nationalgalerie. Sehenswert ist auch das Ägyptische Museum.

Kneipen, Nachtleben
Wie die sehenswerten Bauwerke verteilen sich auch die charakteristischen gastronomischen Betriebe über die ganze Stadt, die im Vergleich zu alten Städten keinen historischen Kern hat. Das etwas abseits in der Spandauer Vorstadt gelegene Sophieneck ist eine Schank- und Speisewirtschaft in typisch Berliner Atmosphäre. Eine weitere beliebte Kneipe ist die Ankerklause am Kottbusser Damm. Das bekannte Café M liegt in der Goltzstraße.

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