PARANOIA
SONNTAG, 13. FEBRUAR 2011
Gedanken der vergangenen Nacht
Ich schließe die Augen. Spüre etwas in meinem Nacken.. spüre etwas hinter mir.
Drehe mich um. Fühle.. taste.. nichts. Niemand.
Schließe wieder die Augen. Ein Geräusch... es kommt mir bekannt vor.
Katzenpfoten tapsen über meinen weichen Teppich.
Öffne den Mund.... doch mir bleibt der Name meiner Katze im Hals stecken..
hier ist niemand. Kein Mensch. Kein Tier.
Schließe erneut meine Augen.. Höre Stimmen.. Im Nebenraum.. so nahe.
Drehe mich zur Seite.. erblicke eine Gestalt in meiner Ecke.
Ein Mädchen..schwarzes, langes Haar.. weißes Kleid..blass.
Erschrecke mich, der Schweiß bricht mir aus.
Taste nach dem Lichtschalter.. finde ihn...
erhelle mein Zimmer mit dem erlösenden Licht einer Glühbirne.
Schaue in die Ecke.. die Gestalt ist fort.
Schließe meine... NEIN, jetzt vermag ich nicht meine Augen noch einmal zu schließen.
Paranoia.
Die Angst übermannt mich. Ich bin machtlos.
Spüre eine Anwesenheit. Wessen?