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Türkiye

Die Türkei (amtlich: Republik Türkei, türkisch: Türkiye Cumhuriyeti, Abkürzung T.C.) ist ein Staat in Asien (97 Prozent der Staatsfläche) und Europa (3 Prozent der Staatsfläche). Die Türkei ist der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches und ging nach dem Ersten Weltkrieg aus diesem hervor. Die Türkei ist eine laizistische Republik. Der Laizismus geht auf den Staatsgründer Mustafa Kemal „Atatürk“ zurück. Atatürk war bestrebt, die Türkei durch viele gesellschaftliche Reformen nach dem Vorbild Europas zu modernisieren. Seit dem 3. Oktober 2005 steht die Türkei in Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union.
Inhaltsverzeichnis
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   * 1 Geographie
         o 1.1 Lage
         o 1.2 Landschaftsbild
         o 1.3 Klima
         o 1.4 Flora und Fauna
         o 1.5 Städte
   * 2 Bevölkerung
         o 2.1 Ethnien
         o 2.2 Religion
         o 2.3 Sprachen
         o 2.4 Soziales
   * 3 Geschichte
         o 3.1 Siehe auch
   * 4 Politik
         o 4.1 Ergebnis der Parlamentswahlen 2002
         o 4.2 Parlamentswahlen 2007
         o 4.3 Aktuelle Zusammensetzung
         o 4.4 Gewerkschaften
         o 4.5 Außenpolitik
               + 4.5.1 Die Türkei und internationale Organisationen
               + 4.5.2 Konfliktfelder mit Nachbarstaaten
   * 5 Verwaltungsgliederung
   * 6 Infrastruktur
         o 6.1 Straßenverkehr
         o 6.2 Schienenverkehr
         o 6.3 Luftverkehr
         o 6.4 Wasserverkehr
         o 6.5 Ölleitungen
         o 6.6 Telekommunikation
   * 7 Wirtschaft
   * 8 Bildungssystem
         o 8.1 Schulsystem
         o 8.2 Hochschulen
   * 9 Kultur
         o 9.1 Literatur
         o 9.2 Medien
         o 9.3 Film
         o 9.4 Musik
         o 9.5 Verlagswesen und Buchhandel
         o 9.6 Küche
         o 9.7 Sport
         o 9.8 Sitten und Gebräuche
         o 9.9 Feiertage
   * 10 Militär
         o 10.1 Politische Rolle
         o 10.2 Auslandseinsätze
   * 11 Tourismus und Sehenswürdigkeiten
         o 11.1 Museen und historische Plätze
         o 11.2 Badestrände und Landschaften
         o 11.3 Weltkulturerbe und Weltnaturerbe
         o 11.4 Antike Weltwunder
         o 11.5 Naturschutzgebiete
   * 12 Quellen
   * 13 Literatur
   * 14 Weblinks

Türkiye Cumhuriyeti

Republik Türkei
Flagge der Türkei

Wappen der Türkei
Flagge Wappen
Wahlspruch: „Yurtta Sulh, Cihanda Sulh“ (inoffiziell)

(Türkisch für „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“)[1]
Amtssprache Türkisch
Hauptstadt Ankara
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsident Abdullah Gül
Regierungschef Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan
Fläche (Rang 35) (Landfläche: 779.452 km²) [2][3] 814.578 km²
Einwohnerzahl (Rang 17) 70.586.256 (01. Januar 2008)[4]
Bevölkerungsdichte 92 Einwohner pro km²
BIP 508,0 Mrd US-Dollar [5]
BIP/Einwohner 7.197 US-Dollar (2007)
Währung Yeni Türk Lirası (Neue Türkische Lira)
Gründung Republik Türkei: 29. Oktober 1923
Nationalhymne İstiklâl Marşı
Zeitzone UTC+2
Kfz-Kennzeichen TR
Internet-TLD .tr
Telefonvorwahl +90


Türkiye

Türkiye is the best fuck of the rest

tükiye

sivasspor

Türkiyem

ich lebe und sterbe als moslem

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Cumhuriyet Üniversitesi

Otogar--yenisehir

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Gökpinar gölü-gürün

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Aksu

pasabahce mesire alani

aksu deresinde gece

yeni sehir mahallesi

kizilirmak gece

Sivas

ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Türkei. Sie liegt in Zentralanatolien, etwa 450 km östlich von Ankara. Die Einwohnerzahl beträgt 306.473. Sivas ist von der Fläche her die zweitgrößte Stadt der Türkei.
Inhaltsverzeichnis
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   * 1 Namensherkunft
   * 2 Bevölkerung
   * 3 Geschichte
         o 3.1 Anschlag auf das Madımak-Hotel
   * 4 Sehenswürdigkeiten
   * 5 Veranstaltungen
   * 6 Siehe auch
   * 7 Literatur
   * 8 Weblinks
   * 9 Quellen

Namensherkunft [Bearbeiten]

Über den Ursprung des Namen gibt es verschiedene Theorien:

   * Der Name Subasa wird für die Stadt im Osten, wo der Fluss Maraschantia (Halys) seinen Ursprung hat, erstmals in den hethitischen Quellen erwähnt und bedeutet in Nesili, der Sprache der Hethiter und Luwier, "gesegneter Fluss".
   * Nach der römischen Eroberung Anatoliens wurde die Stadt in Sebaste umbenannt. Sebaste stammt dann von der griechischen Form Σεβαστή, was dem lateinischen Augustus entspricht, ab. So wurde die Verehrung für den Cäsar Augustus bekundigt. Der antike griechische Name lautet Sebasteia, byznatinische und fränkische Quellen haben auch Sebaste.

Nach mehreren Volkssagen könnte der Name so entstanden sein:

   * Bevor die Stadt gegründet wurde, gab es hier drei Quellen, die man Sipas suyu nannte. Nach dem eine kleine Siedlung rund um diese Quellen entstanden ist, wurde ihr der Name Sipas gegeben.
   * Der Name soll von einem alten Volk mit dem Namen Sibasip abstammen.
   * Der Name soll von dem persischen Ausdruck Se-bast abstammen. Se-bast bedeutet Drei Mühlen.

Neben dem Namen Sivas war der Ort unter mehreren anderen Namen bekannt, wie Talavra, Megalapolis, Karana und Diyapolis.

Bevölkerung [Bearbeiten]

Heutzutage besteht die Bevölkerung überwiegend aus Türken und zu einem geringen Teil aus Kurden. Früher gab es in Sivas große christliche Minderheiten der Armenier und Griechen, von denen heute nur noch sehr wenige in der Stadt leben.

1914 hatte Sivas rund 45.000 Einwohner, mehr als ein Drittel waren Armenier, der Rest Griechen und Türken. Die Armenier hatten dort sechs Kirchen, ein Waisenhaus, ein Krankenhaus und mehrere Schulen. Die Katholiken hatten eine Kirche, die Protestanten verfügten über zwei Kirchen und acht Schulen.

Geschichte [Bearbeiten]
Quellenangaben
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Sivas Erstbesiedlung reicht bis 7000 bis 5000 v.Chr. zurück. Die Hethiter, deren Siedlungsreste bei Topraktepe nahe Sivas zu finden sind, herrschten hier von 1600 - 884 v.Chr., kurz danach die Phryger, die hier etwa 100 Jahre herrschten (800-695 v.Chr.). Die Phryger ihrerseits wurden später durch die Lyder abgelöst. Die Lyder verloren das Gebiet im Jahre 546 an die Perser. Das persische Reich wurde dann später von Alexander dem Großen unterworfen, so dass Sivas bis etwa 17 n.Chr. von den Diadochen bzw. den Griechen beherrscht wurde. Bis 395 war Sivas Teil des römischen Imperiums, danach bis 1075 byzantinisch. Nachdem Basileios II. 1021 das Territorium von Sennecherim Johannes, König von Vaspurakan in Armenien annektiert hatte, entschädigte er den König mit dem Territorium von Sebaste in Kappadokien. Sennecherim Johnannes zog mit seinem Hof nach Sivas und verwaltete es als byzantinischer Vassall.

Im 11. Jahrhundert tauchten die ersten türkischen Stämme in Anatolien auf. Von 1142 bis 1171 herrschte die Danischmenden-Dynastie über Sivas. 1174 eroberten die Seldschuken unter Kılıç Arslan II. die Stadt und ließen unter anderem 1197 die Ulu Cami (große Moschee) errichten. Sivas diente neben Konya zeitweise als Hauptstadt der Seldschuken. 1232 wird Sivas, wie weite Teile Eurasiens, von den Mongolen überfallen. 1398 eroberte Sultan Bayezid I. die Stadt, nur um sie 1400 an Timur Lenk zu verlieren. 1408 können die Osmanen sie aber zurück erobern. Sivas war bis zum späten 19. Jahrhundert Hauptstadt der osmanischen Provinz Rum.

Die Osmanen regierten die Stadt bis zum ersten Weltkrieg. 1915 wird Sivas einer der Schauplätze der Deportation der armenischen Bevölkerung. Nach der Niederlage des osmanischen Reiches im ersten Weltkrieg formiert sich unter Mustafa Kemal eine Widerstandsbewegung. Diese Gruppe hielt vom 4. bis 12. September 1919 in Sivas den Kongress Heyet-i Temiliye ab und besprach wichtige Maßnahmen für die Widerstand gegen die alliierten Besatzer. Seit 1923 ist Sivas Teil der türkischen Republik. 1993 ereignete sich der Anschlag auf das Madimak-Hotel.

Anschlag auf das Madımak-Hotel [Bearbeiten]
Gedenk-Demonstration 2007 in Sivas
Gedenk-Demonstration 2007 in Sivas

Am 2. Juli 1993 versammelten sich islamische Fundamentalisten nach dem Freitagsgebet vor dem Madımak-Hotel, das direkt gegenüber einer Moschee lag, in dem im Rahmen eines alevitischen Kultur-Festivals zum größten Teil alevitische Musiker, Schriftsteller, Dichter und Verleger logierten, darunter Kinder und Jugendliche. Das Hotel wurde schließlich in Brand gesetzt, während auf den Straßen die Massen mit Pflastersteinen bereit standen. Wegen der aufgebrachten, wütenden Menschenmenge vor dem Hotel konnten die Menschen im Gebäude nicht ins Freie: Über 30 Menschen verbrannten im Hotel; wenige überlebten, so auch der Autor Aziz Nesin, dem laut einigen Angaben der Anschlag in erster Linie gegolten hatte. Obwohl Polizei und Feuerwehr frühzeitig alarmiert waren, griffen sie erst nach acht Stunden ein. Das Staatsicherheitsgericht in Ankara kam zu dem Urteil, daß die große Menschenmenge die Einsatzkräfte bei den Rettungsarbeiten behindert hatte.

Die Aleviten nennen diesen Anschlag das „Sivas-Massaker“. Auch wenn bei diesem Vorfall ebenso Sunniten und Angehörige anderer Nationen ums Leben kamen, sehen die Aleviten dieses Ereignis als einen Schlag gegen die alevitische Bevölkerung. Das Ereignis spielte eine wichtige Rolle bei ihrer Bewusstseins- sowie auch Organisationsbildung. Seit 2003 wird diesem Vorfall im Rahmen von Demonstrationen gedacht - zugleich wird gefordert, im Hotel eine Gedenkstätte errichten zu dürfen. 2003 marschierten ca. 500 Leute mit, im Jahr 2007 waren es schon schätzungsweise 20.000 mit hoher Medien-Präsenz und einem Einsatz von rund 3.000 Polizisten. Der türkische Staat zeigte bis heute wenig Interesse an der Aufklärung der Tat.[1]

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Das Jungengymnasium wo 1919 der Kongress abgehalten wurden ist
Das Jungengymnasium wo 1919 der Kongress abgehalten wurden ist

Sivas bietet viele Bauwerke der Seldschuken aus dem 13. Jahrhundert. Darunter fallen die Mavi Medrese von 1271, die Sifaiye Medresesi von 1218 und die Çifte Minare Medresesi von 1271. Die älteste Moschee der Stadt ist die Ulu Cami von 1196. In der Nähe von Sivas liegt die Ruine der alten armenischen Kirche des Heiligen Kreuzes. Sie enthielt wichtige Relikte wie einen Thron.

Osmanische Bauwerke sind das Bad Kurşunlu Hamamı von 1576 und das Kervansaray Behrampaşa Hanı von 1573.

Das Kongressgebäude von 1919 ist das heutige Sivas-Museum, das über diesem Kongress, Atatürk und die ethnogeographischen Besonderheiten der Region informiert.

Sivas ist auch für seine Thermalbäder berühmt. Bekannte Thermalbäder sind Sıcak Çermik, Soğuk Çermik und Kangal Balıklı Kaplıca.

Veranstaltungen [Bearbeiten]

   * Asik-Veysel-Kultur- und Kunstfestival in Sarkisla: Am ersten Wochenende im Juli jeden Jahres. Gedenkveranstaltung für die Sivas-Opfer jeden 2. Juli vor dem Madimak Hotel.
   * Cogi Baba Alevi Kultur Festival, jedes Jahr im Juli

Siehe auch [Bearbeiten]

   * Blasius von Sebaste
   * Vierzig Märtyrer von Sebaste

Literatur [Bearbeiten]

   * Richard G. Hovannisian (Hrsg.): Armenian Sebastia/Sivas and Lesser Armenia. Costa Mesa, CA 2004. ISBN 1568591527

Weblinks [Bearbeiten]

   * http://www.sivas.gov.tr/ Offizielle Webseite der Provinz Sivas
   * http://www.lykien.com/sivas.htm Detaillierte Einführung in die Geschichte der Stadt mit zahlreiche Fotos

Quellen [Bearbeiten]

  1. ↑ Süddeutsche Zeitung: Unsere Türken 7. Februar 2008

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Sivas“

Kategorien: Ort in der Provinz Sivas | Wikipedia:Quellen fehlen

MEIN COSUENG BILAL´S SONGTEXT ZU SIVASSPORS

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