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sowas wünscht man niemanden...Es ist einfach ein schice Gefühl sich jemanden öffnen und näher kommen zu wollen aber man weiß ganz genau es geht nicht man schafft es nicht sich zu öffnen jemanden zu vertrauen, den man liebt...weil einfach die Angst größer ist als alles andere!!!

Anzeichen Für Binungsangst


Anzeichen für Bindungsangst

Es gibt viele Anzeichen für Bindungsangst, wobei nicht jedes einzelne für ausgeprägte Bindungsangst stehen muß. Jeder Mensch wird sich in dem einen oder anderen Punkt wiedererkennen. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, zu erkennen, ob es sich tatsächlich um Bindungsangst handelt - also um ein existenzielles Problem - oder um Bindungsunwilligkeit. Relativ sichere Anzeichen für Bindungsangst sind:

Häufige Rückzüge - insbesondere nach Zeiten intensiv erlebter Nähe. Diese reichen von innerer Distanziertheit, über die Verweigerung jeglichlicher Kommunikation, bis hin zum Abtauchen oder Verschwinden (oft auch vor Feiertagen).

Verschlossenheit in Bezug auf Gefühlsäußerungen: Es fällt schwer, Gefühle zu zeigen oder darüber zu sprechen.

Überzogenes Anspruchsdenken sowie idealisierte Normen und Werte, die nicht erfüllt werden können.

Ausgeprägtes finanzielles und materielles Sicherheitsbedürfnis. Oftmals in Verbindung mit einem schwankenden Selbstwertgefühl, das von Arroganz bis zur totalen Unsicherheit variiert.

Unzuverlässigkeit und Unverbindlichkeit sowohl im Alltagsleben als auch in der Planung einer gemeinsamen Zukunft.

Trotz dieser unkonstruktiven Verhaltensweisen sind bindungs­ängstliche Menschen - wie andere auch - liebevoll, einfühlsam und zärtlich. Oftmals fühlt man sich auf tiefer Ebene mit ihnen verbunden, jedoch ohne ihre Handlungen nachvollziehen zu können. So entsteht selbst beim Ratsuchenden oft ein ambivalentes Gefühl, das die emotionale Zweideutigkeit des Partners aufnimmt und widerspiegelt.

Viele Bindungsängstliche zeigen manifeste Persönlichkeitsstörungen wie Depressionen, Narzißmus, Borderline Syndrom oder Multiplizität.

Je ausgeprägter die Symptome sind, desto schwieriger wird es für die Beteiligten. Grundsätzlich ist für jeden Betroffenen eine Therapie sinnvoll, doch nur Wenige würden sich dazu durchringen.

Bindungsängstliche sind in der Regel in hohem Maße selbstreflexiv und sich ihrer Probleme durchaus bewußt. Die ausgeprägte Selbstreflexivität jedoch forciert die Verdrängungsmechanismen des Unterbewußtseins: Die erkannten und durchaus begriffenen Probleme werden abgeschoben und archiviert.

Binugsangst (Symptome)

-Er/Sie spricht nicht über seine/ihre Gefühle, lässt niemand an sich ran.

-Er/Sie hat Angst vor Entscheidungen und konkreten Zukunftsplänen.

-Er/Sie wechselt häufig den Partner.

-Er/Sie zieht sich oft unerwartet zurück und schweigt dann
möglicherweise tagelang.

-emotionale Nähe und Rückzug wechseln sich ab.

-Er/Sie hat ein großes Bedürfnis nach Sicherheit.

Verlust - und Bindungsangst

Bindungsangst und Verlustangst gehören unmittelbar zusammen: Um ein Gefühl der Verlustangst zu entwickeln, muss man zunächst das Gefühl der Bindung kennen. Angesichts der enormen gesellschaftlichen Bewegungen heutzutage (Flexibilität und Mobilität als Werte unserer Leistungsgesellschaft) bedeutet eine Bindung an einen anderen Menschen immer auch das Risiko, den Verlust desselben zu erfahren.

Bei manchen Menschen führen Verlusterfahrungen in der Kindheit zu einer solchen inneren Leere, dass sie nicht mehr bereit sind, durch das Eingehen von Bindungen weitere Verluste zu riskieren.

Die Bindungsangst ist die Angst haben sich zu binden. Gibt es das denn wirklich? Ja, denn viele Menschen haben Angst vor dem letzten Schritt. In einer Beziehung hat man nicht nur Verantwortung für sich, man hat auch eine gewisse Verantwortung dem Partner gegenüber und vor allem für die Beziehung. Man muss selbst öfters mal zurückstecken. Eine Partnerschaft besteht nicht nur aus Nehmen, sondern auch aus Geben. Da rutscht bei vielen das Herz in die Hose und sie bevorzugen die lockere Partnerschaft. Deutlich erkennbar ist das bei Menschen die eher zurückgezogen wohnen und auch keine große Ambitionen hegen, einen lieb gewonnen Menschen zu nah an sich herankommen zu lassen. Es gibt nicht nur persönliche Gründe. Vielleicht ist der Job zu stressig oder es liegen andere Gründe vor, so das man nur wenig Zeit hat und diese Zeit möchte man für die eigenen Interessen verwenden und sich nicht noch eine "Last" aufhalsen. Zu einer wirklichen Bindung mit einen anderen Menschen gehört Vertrauen und das fehlt bei vorhandener Bindungsangst. Es ist nicht nur das Vertrauen in den Partner, sondern auch in sich selbst, das man auch alles schafft. Vielleicht hilft da wirklich nur ein lieber Partner/Mensch, der sich nicht gleich abschrecken lässt und dem Menschen mit der Bindungsangst zeigt, wie wichtig dieser für ihn ist.

Was bedeutet Binungsangst?

Wenn ein Mensch eine Bindung eingeht, so lässt sich diese bestimmen als der Lernprozess, gegenüber einem anderen Menschen Vertrauen aufzubauen. Dieses Vertrauen ist die Grundlage, um eine dauerhafte Beziehung mit wechselseitiger Verantwortung auf freiwilliger Basis aufrechtzuerhalten.
Ursprünglich werden Menschen von einem Bedürfnis nach Nähe bestimmt. Lässt sich dieses Bedürfnis nicht erfüllen, wird der Schmerz darüber verdrängt. In extremen Fällen wird das Nähebedürfnis vom eigenen Ich abgekoppelt, um die verletzte Psyche zu schützen. Damit scheint der Wunsch nach Nähe kontrollierbar zu sein, und auch mögliche Abhängigkeitsängste werden so unter Kontrolle gebracht.

Klassifizierung nach DSM-IV

Im DSM-IV,dem Klassifikationssystem der American Psychiatric Association, wird die Borderline-Persönlichkeitsstörung wie folgt definiert:

Ein tiefgreifendes Muster von Instabilität in den zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in den Affekten sowie deutliche Impulsivität. Der Beginn liegt im frühen Erwachsenenalter bzw. in der Pubertät und manifestiert sich in verschiedenen Lebensbereichen.

Mindestens fünf der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:

  1. Verzweifeltes Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden. Beachte: Hier werden keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen berücksichtigt, die in Kriterium 5 enthalten sind.
  2. Ein Muster instabiler, aber intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist.
  3. Identitätsstörung: ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung.
  4. Impulsivität in mindestens zwei potentiell selbstschädigenden Bereichen (Geldausgaben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, „Essstörungen“). Beachte: Hier werden keine suizidalen oder selbstverletzenden Handlungen berücksichtigt, die in Kriterium 5 enthalten sind.
  5. Wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen oder -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten.
  6. Affektive Instabilität infolge einer ausgeprägten Reaktivität der Stimmung (z. B. hochgradige episodische Dysphorie, Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Verstimmungen gewöhnlich einige Stunden und nur selten mehr als einige Tage andauern).
  7. Chronische Gefühle von Leere.
  8. Unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, die Wut zu kontrollieren, (z. B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte körperliche Auseinandersetzungen).
  9. Vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome.

Im ICD, dem Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wird zwischen zwei Unterformen der Borderline-Persönlichkeitsstörung unterschieden: Der Impulsive Typus ist geprägt durch mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Handlungen. Beim Borderline-Typus sind das eigene Selbstbild und das Beziehungsverhalten schwerer beeinträchtigt.

Wie äußert sich Bindungsangst?

Bindungsangst äußert sich häufig in einer Neigung zu Eigenbrötelei und im unzureichend ausgeprägten Verantwortungsgefühl gegenüber Sozialpartnern (Familie, Freunden). Oft besteht auch eine Neigung zum häufigen und schnellen Wechsel von Bezugspersonen, zu denen meistens auch nur flüchtige und kurzzeitige Kontakte bestehen.

Wie wird Verlustangst erlebt?

Üblicherweise setzt Verlustangst eine Bindungsfähigkeit voraus, kann also auftreten, wenn eine bestehende Bindung gefährdet erscheint, z.B. durch einen Dritten. Oft drückt sich dann Verlustangst durch Eifersucht aus, hat also mit einem labilen Selbstwertgefühl zu tun.

Wie drückt sich dies in der Sexualität aus?

Da die Sexualität zwar die am stärksten bindende Kraft in einer Partnerschaft ist, gleichzeitig aber oft als abgespalten von Liebe und sonstigen stabilisierenden Faktoren der Partnerschaft gelebt wird, kann die Bindungsfunktion oft nicht aufrecht erhalten werden. Gerade hier wird die Zwiespältigkeit der Nähe-Distanz-Balance am deutlichsten, sodass Störungen der partnerschaftlichen Bindung sich meistens zuerst in der Sexualität zeigen, z.B. durch Angst vor oder Vermeidung von Nähe.






Was ist Bindungsangst?

Haben Sie an jemanden Ihr Herz verloren und spüren, daß Ihre Gefühle auch erwidert werden? Haben Sie trotzdem ein diffuses Gefühl, als würde Ihnen Ihr Partner jederzeit durch die Finger gleiten? Geht Ihr Partner aus oft für Sie unerfindlichen Gründen auf Distanz? Eine plötzliche Trennung, scheinbar aus dem Nichts heraus! Gestern war das Leben noch schön, heute ist die Welt nur ein Scherben-haufen ...

... Dann haben Sie sich wahrscheinlich in einen Menschen verliebt, der aufgrund früherer Verletzungen große Angst vor Nähe hat. Angst, die ein offener Mensch nicht begreifen kann. Angst, die einen umhüllt, wie ein dunkles Tuch. Angst, die lähmt, jegliches Gefühl begräbt, unfähig macht zu handeln. Angst, die einen ängstigt und die man haßt, weil man nicht dagegen ankommen kann. Wenn dieses "Nähe-Distanz-Spiel" für gefestigte Beziehungspartner eher interessant und aufregend ist, sehen sich Menschen, die einen bindungsängstlichen Partner haben, mit einem Balanceakt konfrontiert, der kaum zu bewältigen ist. Hilflos sieht man sich zahlosen Fragen gegenüber, auf die man einfach keine Antworten weiß. Ein weit verbreitetes Phänomen.

Die von Bindungsangst Betroffenen empfinden diese selbst als großen Leidensdruck, wissen meist schon vorher, daß etwas mit ihnen nicht stimmt und vermitteln dies auch in Aussagen wie: Ich kann mich nicht öffnen. - Ich habe so ambivalente Gefühle. Oftmals sogar setzen sich die Betroffenen in ihrer Persönlichkeit gegenüber dem Partner bewußt herab: Ich kann Dir nicht geben, was Du erwartest. - Ich werde Dich unglücklich machen. All diese Äußerungen gipfeln nicht selten in einer alles zerstörenden Selbstdiagnose: Bei mir stimmt etwas nicht.

Als selbstverwirklichte Prophezeihung bezeichnet die moderne Psychologie dieses Phänomen. Die Philosophie kennt seit Theodor W. Adorno hierfür den Begriff Hermeneutik. Kontrekt: "Ich schließe von vorne herein aus, wovon ich annehme, daß ich es zu leisten nicht im Stande bin". Diese Einstellung mag menschlich schwach sein. Fadenscheinig. In jedem Fall aber ist sie allzu menschlich.

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