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Jeden Tag träume ich davon, eines Tages nicht mehr umkehren zu müssen. Ich träume davon, diesen Weg hinter mir zu lassen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als die Freiheit wählen zu können. Links oder Rechts. Ich hasse die Gewissheit darüber, dass es weder ein Links, noch ein Rechts gibt. Es gibt nur ein Geradeaus. Und auf diesen Weg werde ich gestoßen. Ich träume davon, glücklich zu sein. Ich träume davon naiv zu sein. Doch ich träume mit dem Wissen darüber, dass diese Träume nichts als Träume bleiben werden. Ich bin mir der Gewissheit bewusst, dass ich mich selbst belüge. Ich lüge um wenigstens einmal lächeln zu können. Ich kann sie nicht mehr hören. Diese Stimme. Sie wird mich mein Leben lang verfolgen. Und ich träume davon, ihr zu entkommen.

Doch jedes Mal reißt mich die Realität aus meinen Träumen, packt meine Schultern und schüttelt mich.
>>Wach auf, du dummes Gör du!<<
Doch ich starre sie nur an. Denn alles, was mir wichtig ist, kommt gut ohne mich aus. Ich spüre mit jedem Blick, den ich in die Welt werfe, dass er leer ist. So leer. Man sagt immer die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich kenne sie nicht. Hoffnung. Sagt mir nicht viel. Nur dass Enttäuschung darauf folgt. Mit der kenne ich mich aus.
Ich versuche zu fliehen vor ihr. Wie vor der Stimme. Doch es sind mir die Träume, in denen es mir tatsächlich gelingt.

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