Ich träume davon, geliebt zu werden. Und ich träume davon, dass ich lieben kann. Ich will einem Menschen das Gefühl geben können, ihn so zu lieben, dass er genau weiß, er ist daheim. Ich will einfach, dass ich mein Herz verschenken kann, ohne ständig daran denken zu müssen, dass nach Liebe Schmerz kommt. Für mich ist die Liebe ein Geschenk. Doch ich weiß, ich werde es nie öffnen. Dieses Geschenk. Ich weiß nicht mal, wieso ich solche Dinge überhaupt weiß. Doch sie sind in meinem Kopf verankert. Diese Gedanken. Sie sind in meinem Herz. Und in meiner Seele. Jedes Mal, wenn ich einen Liebesfilm angesehen habe, wusste ich eines: so wird es bei mir nie sein. Ich wusste in meiner Seele immer, dass ich niemals die große Liebe finden werde. Wahrscheinlich auch der Grund, warum ich Liebesfilme nur ungern sehe. Aber ich möchte liebe. Auch wenn es dumm und naiv ist, in meinem Fall. Ich möchte es so gern. Ich lebe diesen Traum. Ja. Aber nur kurz. Dann wache ich auf. Und dieses Erwachen – es ist das Schlimmste. Denn damit tue ich anderen weh. Und mir selbst auch. Vor kurzem zum Beispiel. Ich war verliebt. So richtig. Es war auch alles gut. Doch ich musste aufwachen. Leider. Tut mir heute noch leid, bzw. auch ein bisschen weh. Und manchmal denke ich, ich bin zu sehr Realist, als dass ich dazu fähig wäre zu lieben. Jedoch versuche ich jeden Tag auf Neue, genau das. Lieben. Die Liebe erfahren. Ich gebe mir Mühe. Und habe Spaß daran.