login   anmelden   
 
Ja   nein   

Ich träume davon, geliebt zu werden. Und ich träume davon, dass ich lieben kann. Ich will einem Menschen das Gefühl geben können, ihn so zu lieben, dass er genau weiß, er ist daheim. Ich will einfach, dass ich mein Herz verschenken kann, ohne ständig daran denken zu müssen, dass nach Liebe Schmerz kommt. Für mich ist die Liebe ein Geschenk. Doch ich weiß, ich werde es nie öffnen. Dieses Geschenk. Ich weiß nicht mal, wieso ich solche Dinge überhaupt weiß. Doch sie sind in meinem Kopf verankert. Diese Gedanken. Sie sind in meinem Herz. Und in meiner Seele. Jedes Mal, wenn ich einen Liebesfilm angesehen habe, wusste ich eines: so wird es bei mir nie sein. Ich wusste in meiner Seele immer, dass ich niemals die große Liebe finden werde. Wahrscheinlich auch der Grund, warum ich Liebesfilme nur ungern sehe. Aber ich möchte liebe. Auch wenn es dumm und naiv ist, in meinem Fall. Ich möchte es so gern. Ich lebe diesen Traum. Ja. Aber nur kurz. Dann wache ich auf. Und dieses Erwachen – es ist das Schlimmste. Denn damit tue ich anderen weh. Und mir selbst auch. Vor kurzem zum Beispiel. Ich war verliebt. So richtig. Es war auch alles gut. Doch ich musste aufwachen. Leider. Tut mir heute noch leid, bzw. auch ein bisschen weh. Und manchmal denke ich, ich bin zu sehr Realist, als dass ich dazu fähig wäre zu lieben. Jedoch versuche ich jeden Tag auf Neue, genau das. Lieben. Die Liebe erfahren. Ich gebe mir Mühe. Und habe Spaß daran.

_________________________________________________________________________________

Ich wünsche mir manchmal, dass der Wind durch mein Herz fährt, und alles mitnimmt, was weh tut. All die Erinnerungen. All die Wunden. Die alten Narben, die so sehr schmerzen, wenn man sie aufreißt. Dieser Schmerz macht mich ohnmächtig. Er raubt mir den Atem. Löscht jeden vernünftigen Gedanken. Lässt einfach nur diese klaffenden Fleischwunden zurück. Und jedes verdammte Mal, wenn jemand diese Wunden zurück, dauert es nur Momente, Augenblicke, bis alles wieder beim Alten ist. Ich wünsche mir diesen Wind so sehr. Mein Herz fühlt sich an, wie unter Drogen gesetzt. So schwer. Voller Wehmut und Schmerzen, die ich alle nicht ausdrücken kann. Der Schmerz ist einfach zu groß um ihn mir bewusst zu machen. Er ist zu groß. Es tut einfach zu sehr weh. Mein herz wird täglich von Explosionen heimgesucht, die Wunden hinterlassen. Und mit jeder Explosion wünsche ich mir Wind. Wind, der mein Herz heilt. Wind, der sanft meine Seele umspielt und mich verändert. Nein, nicht mich. Mein Leben. Wenigstens ein bisschen. Es wäre so befreiend. Doch ich wache auf. Ich spüre getrocknete Tränen auf meinen Wangen. Schmecke Salz in meinen Mundwinkeln. Mein Tagtraum war zu schön um wahr zu sein.

Homepage Erstellung und Pflege: Superweb Homepage-Erstellung