Geschichte der Merengue
Der Tanz war bereits 1850 in der Gegend bei Cibao bekannt und unter der Landbevölkerung sehr beliebt. Vorerst rümpfte die feine Bevölkerungsschicht die Nase über diesen Bauerntanz, erst später fand der Merengue auch seinen Einzug in eine breitere Gesellschaftsschicht. Der Diktator Trujillo erkannte den Wert des Tanzes als Propagandamittel und der Merengue wurde in das Programm der Radiosender aufgenommen. Auch nachdem das Land von seinem Diktator befreit war, blieb der Merengue und wurde wieder zur Stimme des Volkes und Kulturgut.
Heutzutage begleiten die Klänge des Merengue den Dominikaner auf Schritt und Tritt. Radiosender spielen rund um die Uhr. Die Menschen auf der Straße bewegen sich im Takt der Musik, die ihnen aus tragbaren Kassettenrecordern und den Deckenlautsprechern der Colmados oder Restaurants entgegenschallt.
Merengue