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Die Legende
Die Legende: Silberne Nacht
Kapitel: 1, 2, 3 & 4
Kapitel: 5, 6, 7 & 8
Kapitel: 9, 10 & 11
Die Legende: Klarer Mondschein
Die Legende: Ewige Fluten
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Kapitel 5: Ein neuer Freund?
Nero brachte sie sicher hinaus und sie bedankten sich bei ihm. “Willst du auch mitkommen?“ Cynara sah Aki fragend an. Nero überlegte kurz und willigte ein. >Gut. Nun sind wir zu viert. <, dachte Cynara. „Wir müssen die anderen finden und sie zur Rede stellen“, sagte Zeno aggressiv. Alle nickten und machten sich auf den Weg zu den anderen. „Aber wie wollen die anderen den Weg finden“, stellte Cynara fest. Sie gingen schweigen los. Irgendwann schaute sich Nero um. Er spürte jemanden in der Nähe und dies sagte er auch seinen neuen Freunden. Sie wurden nun alle darauf Aufmerksam und sie entdeckten einige Wölfe des Rudels. Sie waren von 3 Bären umzingelt. „Wir müssen ihnen helfen“, sagte Aki schnell. Zeno warf ihr einen unbeschreiblichen Blick zu, der sagen sollte: >warum? < Doch dann erkannte er die Ältesten und griff die Bären an. Nero attackierte sie auch und die Bären ergriffen schnell die Flucht. Die Ältesten waren verwundert, Aki wiederzusehen. Sie mussten davon ausgegangen sein, dass der Löwe sie aufgefressen hatte. Aber als sie den Löwen sahen fürchteten sie sich zuerst, doch als Aki, Nero und Cynara es erklärten, entschieden sich die Ältesten sich der kleinen Gruppe anzuschließen.
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Kapitel 6: Ein kleiner Weg
Die Gruppe zog weiter und erreichte schon bald den Rest des Rudels, aber sie blieben von ihnen Fern, da sie nicht wussten, welche Geschichten der Alpha über sie verbreitet hatte. Außerdem waren sie zu wenige um sich gegen das “gesamte“ Rudel zu schließen. Sie planten den Alpha mitten auf seiner Reise mit ihrem Auftauchen zu überraschen. Also zogen sie vor dem Rudel, auf einer anderen Route, weiter.
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Kapitel 7: Das Rudel schlägt zurück
An den großen Felsspalten, machte die Gruppe auf sich aufmerksam. Die schnitten dem Alpha, sowie dem ganzen Rudel den Weg gab. Der Alpha sagte zu der Gruppe: „Was macht ihre ihrer! Ich dachte der Löwe hätte euch gefressen.“ Nun kann der Löwe aus dem Versteck hervor. Das Rudel war verwundert. Keiner hatte damit gerechnet, dass der Löwe auftauchen würde. Nun kann Nero zu Wort: „Tschah, jetzt siehst du, Freunde da sind.“ Der Alpha war sichtlich empört. Er konnte nicht glauben, dass sich eine Gruppe gegen ihn stellt. In den Rest des Rudels begann man zu tuscheln. Der Rest der Ältesten entschloss sich der Gruppe beizutreten. Auch der Rest des Rudels überlegte sich dies, doch sie taten es nicht, da sie den Alpha respektierten. „Pah. Ihr denkt also, dass ihr euch gegen uns stellen könntet“, knurrte der Alpha und begab sich in seine Angriffstellung. Zeno machte dasselbe und sagte leise zu Cynara: „Verschwindet von hier! Ich werde mit ihm schon fertig.“ Cynara nickte und gab allen anderen das Zeichen zum Aufbruch. Die anderen Wölfe sammelten sich um den Alpha und um Zeno. Der äußerste Kreis des Rudels rannten hinter dem Rest der Gruppe hinterher. „Bleibt bitte stehen. Wir haben euch etwas zu sagen“, sagte einer der Wölfe, die sie verfolgten. Nero hielt schnell an und stellte sich vor den Rest der Gruppe. Cynara stand hinter ihm und fragte: „Was wollt ihr?“ Nun trat einer der Wölfe nach vorn. „Wir werden uns euch anschließen. Genau wie der Rest, aber wir konnten es nicht sagen. Deswegen ist der Rest dortgeblieben. Sie warten, bis der Alpha am Boden ist um dann mit Zeno zu fliehen.“ Nero setzte sich nun hin, da er Wahrheit in den Sätzen hörte. Cynara antwortete: „In Ordnung. Wir glauben euch. Ihr könnt mit uns ziehen. Aber nun sollten wir mal zu den anderen schauen.“
Währenddessen fingen der Alpha und Zeno an zu kämpfen. Die meisten Treffer landete Zeno mit Bissen in den Nacken und in die Beine. Kurz darauf lag der Alpha auch schon am Boden. Zeno war ziemlich angeschlagen und hörte die Gruppe wieder kommen. Er wunderte sich, warum die Wölfe, die um ihn herumstanden ihn nicht angriffen. „W- Warum greift ihr mich nicht an“, fragte er hechelnd. Cynara und die anderen kamen gerade an und waren erleichtert, dass es Zeno gut ging. „Zeno, du hast den Kampf gewonnen.“ Cynara fiel Zeno um den Hals und streichelte ihn. „Die anderen des Rudels schließen sich uns an. Deshalb haben sie dich auch nicht angegriffen.“„Warum greift ihr mich nicht an“, fragte er hechelnd. Cynara und die anderen kamen gerade an und waren erleichtert, dass es Zeno gut ging. „Zeno, du hast den Kampf gewonnen.“ Cynara fiel Zeno um den Hals und streichelte ihn. „Die anderen des Rudels schließen sich uns an. Deshalb haben sie dich auch nicht angegriffen.“ Zeno war verwirrt. „Woher weißt du das“, fragte er Cynara. Sie antwortete: „Ich erkläre es dir später. Erst einmal muss ich deine Wunden versorgen.“ Zeno nickte und setzte sich. Alle Wölfe sahen zu Zeno. Sie akzeptierten ihn nun als Anführer.
Nach einiger Zeit ging Cynara von Zeno und lief zu Nero. Sie fragte: „Wirst du uns weiter begleiten oder willst du wieder in deine Höhle gehen?“ Nero schwieg. >Was mach ich nur? <, fragte sich Nero und antwortete schließlich: „Ich habe mich dafür entschieden euch zu helfen.“ Cynara lächelte. „Danke, dass du mit kommst“, sagte sie nur und ging wieder zu den Wölfen.
„Lasst uns aufbrechen“, sagte Zeno und sah in die Augen aller Wölfe. Alle nickten ihm zu und machten sich bereit aufzubrechen. „Nero, wirst du uns begleiten?“ Nero nickte und Zeno war erleichtert. „Na dann, es kann losgehen“, sagte Zeno und trabte langsam los und alle folgten ihm.
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Kapitel 8: Die Ältesten in Gefahr!?
Als sich der Tag dem Ende neigte machten sie eine Rast in einem Wald, den sie vor kurzem erreicht hatten. Cynara sah sich die Wunde von Zeno an. Sie würde bald abheilen, dass stand fest. >Wieso begleite ich diese Wölfe eigentlich <, fragte sie sich immer wieder. Doch eine Frage war für sie viel wichtiger: >Was ist mit meiner Familie geschehen. <
Nachdem sie die Nacht im Wald verbracht hatten und die Wölfe alle erholt waren, brachen sie wieder auf. Sie gingen einen langen Weg entlang der nie enden wollte. Als die Mittagssonne ihren Weg kreuzte, beschlossen sie noch eine Rast zu machen. Einige der Wölfe erkundeten den Wald und entdeckten eine Höhle. Sie schien bewohnt, dennoch wollten sie die Höhle ansehen. „Wir dürfen nicht ohne die Erlaubnis unseres Alpha’s eine fremde, bewohnte Höhle betreten und das weißt du auch. Komm, lass uns schnell zurückgehen“, sagte der eine Wolf. Darauf entgegnete der andere: „Nein! Ich werde nicht warten bis die anderen hier sind. Geh doch, wenn du Angst hast!“ Die beiden trennten sich. Der eine rannte zurück zu seinem Rudel und der andere betrat die Höhle. Als der, der zurückgegangen war, beim Rudel ankam, erzählte er Zeno alles. Darauf sagte er: „Danke, dass du hierher zurückgekommen bist, obwohl dein Bruder in die Höhle gegangen ist. Wir werden sofort aufbrechen und ihn in der Höhle suchen.“ Der Wolf nickte nur und lief zurück zu seinem Bruder. „Warte. Wir werden mitkommen“, sagten die Ältesten und folgten dem jungen Wolf.
Zeno und die anderen folgten der Fährte der Ältesten und kamen schon bald an der Höhle an. Doch die Ältesten haben ohne den jungen Wolf die Höhle betreten und suchten allein nach dessen Bruder.
In der Höhle war es sehr dunkel und ein Gang führte hindurch. Dieser Gang führte in eine weitere riesige Höhle. In diese viel ein wenig Licht durch die Decke. Dadurch konnte man Inschriften und Symbole erkennen. Eines der Symbole wies einen Wolf, der in Richtung Süden zeigt. Darunter stand: „Die Zeichen von Himmel und Hölle zeigen die Wahrheit über dieses Land.“ Die Ältesten gingen weiter und verschafften sich einen Überblick. Sie erreichten das Ende des Ganges und waren erstaunt, dass der junge Wolf dort verletzt lag. So viel sie wussten hatte sein ‚Freund‘ nichts von einer Wunde erwähnt. Sie eilten zu ihm. Er sagte zu ihnen: „Verschwindet solange ihr noch könnt. Ihr werdet nicht gegen diese Kreatur gewinnen können!“ Die Ältesten waren von den Worten ziemlich überrascht und bemerkten, dass sich noch jemand in der Höhle befand.
Sie behielten aber einen kühlen Kopf und sammelten sich. Sie sprachen, wie sie am besten gegen den Fremden gewinnen konnten. Der Fremde hielt sich im Schatten und wartete. Einer der Ältesten knurrte kurz und schon sprang der Fremde aus den Schatten hervor. Es war ebenfalls ein Wolf. Der Älteste, der geknurrt hatte, setzte sich stumm hin und schüttelte den Kopf. Darauf fing der Fremde Wolf an zu knurren. Doch dieses Knurren klang mehr nach Lachen. Er fletschte die Zähne und griff den Ältesten an. Doch dieser ist schnell ausgewichen. Davon verblüfft bemerkte der fremde Wolf nicht, dass sich die anderen um ihn sammelten. Aki war allen voran und sah sich den Wolf genau an. Sie bemerkte, dass er viele Narben hatte. >Wer ist er? Er scheint viele Kämpfe hinter sich zu haben. <, dachte Aki. Sie war nun noch misstrauischer und auch vorsichtiger. Die anderen knurrten bereits, doch sie war die einzigste, die nichts von sich gab. „Wer seid ihr? Was macht ihr hier?“, fragte der Wolf. Der Älteste, der ausgewichen war, antwortete darauf: „Das selbe könnten wir dich fragen. Und warum greifst du ein junges Mitglied unseres Rudels an.“ Der Fremde beruhigte sich und setzte sich. Die Situation war entschärft. Aki setzte sich ebenfalls, doch die anderen blieben stehen. Sie sagte: „So. Mein Name lautet Aki und wir wollten nur den Wolf dort hinten wieder aus der Höhle holen, da sein ‚Freunde‘ uns von seinem Ausflug berichtet hatte. Und was ist mit dir?“ Der Wolf sah Aki etwas misstrauisch an und antwortete schließlich: „Schön. Ich bin Silver. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich hier drin verlaufen habe.“ Es schien für ihn ziemlich beschämend, ein Wolf ohne guten Orientierungssinn war in Höhlen aufgeschmissen. Plötzlich stand Silver auf und sprach mit aggressiver Stimme: „Genug jetzt!“ Er setzte zum Sprung an und sprang aus dem Kreis heraus. Schließlich griff er an. Er verfehlte nur knapp einen der Ältesten. Aki knurrte auf und sträubte ihr Fell. Die anderen Ältesten wischen von ihnen. Die, die nah am Ausgang waren liefen hinaus um Hilfe zu holen. Sie erreichten bald den Rest des Rudels. „Wir brauchen Hilfe. Ein fremder Wolf kämpft gerade gegen Aki.“ Geschockt lief der Rest den Ältesten hinterher.
Derweil, griff Silver an und biss Aki in den Nacken. Aki fiel zu Boden, doch stand mit Schwung auf und riss sich von Silver los. Er fletschte die Zähne und griff wieder an. Er erfasste Akis Bein und zog sie damit herunter. Plötzlich griff ein Wolf in Silvers Nacken und zog ihn von Aki weg. Es war Zeno. Er fletschte die Zähne, knurrte und wartete ab. Silver richtete sich auf und sah sich verwirrt um. „Wer bist du? Warum unterbrichst du den Kampf?“, knurrte Silver. Zeno lachte und knurrte zugleich. „Mein Name ist Zeno. Warum ich dies tue? Weil ich nicht will, dass ein Mitglied des Rudels zu großen Schaden nimmt.“ Silver schaute sich um und bemerkte, dass es mehr Wölfe geworden sind. Cynara nutzte die Zeit und lief zu Aki hinüber. „Alles in Ordnung?“, fragte sie. Aki konnte darauf nur nicken. Silver veränderte seine Haltung um einen Angriff zu starten. Zeno wisch schnell aus und packte Silver. „Gib lieber auf. Du hast keine Chance gegen mich!“, knurrte Zeno laut. Doch das interessierte Silver wenig. Zeno sprang von ihm ab, als Silver versuchte ihn an den Beinen zum Fallen zu bringen. Cynara versorgte währenddessen Aki's Wunden und schickte die Ältesten hinaus, da die Höhle für einen Kampf und “Zuschauer“ zu klein war. Alle verließen die Höhle. Der junge Wolf konnte nur mit Hilfe aufstehen und sah oft zurück. Er war sehr verblüfft, dass sich Zeno so für sein Rudel einsetzte. „Ich muss wirklich Respekt zollen. Aber nicht nur vor euch, ihr Ältesten, nein auch vor unserem neuen Anführer. Und dich habe ich auch nicht vergessen, Cynara. Euch alle muss man respektieren.“, sprach er, nachdem sie alle die Höhle verlassen hatten.
„Warum bist du hier in der Höhle?“, wollte Zeno wissen. Silver war ziemlich angeschlagen und setzte sich schließlich hin. „Ich muss zugeben, dass ich als Spion nichts tauge. Meine Orientierung ist nicht gerade die Beste.“, gab Silver zu. Zeno beruhigte sich und setzte sich ebenfalls hin. „So, so. Du hast dich also hier verlaufen?“ Silver nickte, worauf Zeno dann grinsen musste. „Komm mit. Wir verlassen gemeinsam die Höhle.“, sagte Zeno. Silver nahm das Angebot dankend an und Beide verließen die Höhle. „Alles in Ordnung Zeno?“, fragte Cynara. Silver ging einen Schritt zurück, als er sie sah. „Ja, Cynara.“, sagte Zeno und blickte dann zu Silver und sprach zu ihm: „Du brauchst keine Angst vor ihr zu haben. Sie reist schon lange mit den Wölfen und ist zu einem Vertrauten von uns geworden. Ich war auch zuerst unsicher, ob ich ihr vertrauen konnte. Doch das hatte sich schnell geändert.“ Zeno setzte sich und Silver tat es ihm gleich. Silver sah immer noch skeptisch zu Cynara herüber und war unentschlossen, ob er sich anreden sollte. Cynara tat den ersten Schritt und fragte ihn: „Wieso bist du eigentlich hier? Ich habe von Zeno und Aki gehört, dass du ein Spion mit schlechtem Orientierungssinn bist.“ Silver sah sie an und blickte sofort zu Boden und antwortete: „Ja, das mag zwar alles so stimmen. Aber bevor ich zum Spion dekladiert wurde, war ich Krieger.“ Cynara sah ihn an und strich ihm leicht durchs Fell. Silver schüttelte sich sofort und grinste sie an. „Ich sollte eigentlich die Gegend erforschen, habe mich aber verlaufen und nun finde ich mein Rudel nicht mehr.“ Er konnte immer noch grinsen und blickte in den Himmel. > Ich hoffe ich finde mein Rudel bald wieder. <, dachte er.
„Wir brechen auf! Silver, wenn du mitkommen willst, kannst du dies gerne tun!“ Silver nickte und machte sich bereit um aufzubrechen. Als er an Cynara vorbeiging, sagte er: „Schön dich kennenzulernen, Cynara.“ Cynara nickte nur und ging auch los.
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