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Leverkusen, immer noch

11.07.2011
Wahnsinn Leute, genau vor einem Jahr, waren wir auf den Fidschis und haben mit großen Erwartungen der WM der Herren mitgefiebert und eine innerliche Superriesenvorfreude auf Neuseeland in uns gesammelt.
Tja und nun, ein Jahr später? Was ist da los?
Der deutsche Traum vom WM-Sommermärchen ist vorbei, wobei ich ja auch persönlich dachte, so ein Märchen steht Prinzessinnen mit nem kleinen, CindyausMarzahn-Krönchen, noch besser, als all den Poldis und Schweinis, unserers wunderschönen Mutterlandes.

Also WM ist vorbei und unsere Reise ja schon einen ganzen Tacken länger.
Herjje, wie die Zeit vergeht. Ja also das muss ich als ein Fazit mal wirklich ziehen, auch wenn ja viele gesagt haben "hey Leute, schon zurück von der Weltreise", so war das für uns ja nun eine Zeit, mit viel Zeit. Ich glaube jeder einzelne der 365 Tage wurde richtig gelebt, auch wenn vielleicht nicht jeden Tag, etwas neues erlebt wurde. Ihr kennts ja schon von meinen Reiseberichten, dass soll jetzt hier nicht die Klagemauer werden, auf keinen Fall, aber mir kommt doch ab und an, abends in der Heija der kleine Ohrwurm ins Gehör "Wer hat an der Uhr gedreht...". Ja die Zeit rast, die Tage verfliegen und manchmal macht es zack und eine Woche ist schon wieder rum. Manchmal überkommt mich ernsthaft das Gefühl, ich bekomme meinen Alltag schwerer geregelt, als einen 22 stündigen Trip von Bankgog nach Malaysia.
Na gut, ok, klar, alleine acht Stunden Malloche, die nehmen ja schon ganz gepflegt Zeit für sich in Anspruch. Aber alles ja nicht schlimm. Ich kann mit verlaub sagen uns gehts primagut.

Was allerdings nicht passieren darf, sind Fernsehdokus über irgendwelche asiatischen Flecken oder gar über die einsamen Grashälme geschmückt von mähenden Schaafen in Down Under.
Ohne über Los zu gehen, schießen mir postwenden, literweise die Tränen in die Augen und ich denke immer, Mensch Nina, hast du auch wirklich jeden Tag der Reise, so richtig ordentlich genossen?
Ja, wirklich ja, oberja, ja ja, oder auch ja jaja jaaa. Mich daran zu erinnern fällt mir auch wirklich leicht. Das bleibt hoffentlich auch noch ein wenig in meinem Birnchen. Wenn ich mal schlecht drauf bin, ja da gehts mir doch gleich viel besser, wenn ich mich gedanklich auf eine Insel beeme und mir irgendwelche Asiatinnen zurufen "Lady, Massaaaaaggeeeee?" Ach da geht mein Herz auf. Manchmal ertappe ich mich dabei, wenn ich einen Asiaten auf der Straße sehe, ihn zu fragen, was denn die Fahrt mit dem Tuk Tuk zum Bahnhof kostet, aber ich kanns mir dann doch verkneifen. Traurig aber wahr, in diesem Zusammenhang, unser Lieblingschinese in Opladen hat zugemacht. Keiner, aber wirklich keiner, konnte so gut am Telefon sagen "Einmal Flühlingslolle, mit Hänchlen süß sauer ohne Bambus ohne Möhlen, aber extlaschalf". Auch diese Momente fehlen mir. Wobei der wöchentliche Liter Erdnusssoße, zumindest meinem Karidiologen nicht fehlen wird.

Nun ich bin ja ein sehr offener Mensch, jetzt kommt mal wieder ein Ekelgeschichtchen.... Hund im chinesischen Essen in Leverkusen, nein nein. Meine Oma hat immer gesagt, über Füße spricht man nicht. Aber ich schreib ja auch nur darüber. Ein bleibendes Andenken der Weltreise, waren meine Besuche, bei den thailändischen Fußpflegedamen, so wir jetzt meine Pädikürenfachkraft erklärte. Die haben da wohl es ein wenig gut gemeint und dachten sich, ohhh dicke Frau, machen wir ihr Haut ab, dann wird sie vielleicht dünner. Ja aber was die pfeilenden Lotusblüten übersahen, falsche Stelle. An de Füß, war ich doch schon immer eine Weidengärte. Na nun hab ich auf jeden Fall noch ein langes Andenken, denn jedesmal wenn die Fußpflegemasterin sich meine Flip-Flop-liebenden Füße anschaut, schüttelt sie immer nur verständnislos den Kopf und sagt in ihrem polnischen Akzent "Füsssee värgässen nischt". Ich dachte zwar immer das nur Elefanten nix vergessen, von daher scheint meine Haut da wohl irgendwie Ähnlichkeit zu den zarten grauen Tieren zu haben. Auch das bekommt man ja auf kurz oder lang geregelt.
No worries, so würd jetzt der Australier sagen.

Letzte Woche Freitag haben Jan und ich es dann tatsächlich getan.... Spannung, na was wohl... Wir haben uns gemeinsam unseren USB-Stick genommen und dann haben wir BILDER geschaut. Mein Lieber, das war ein Abend. Es gab, kein asiatischen Essen, sondern ne dicke fette Antipastiplatte mit Rotwein. Ich glaub auf der Reise hät ich dafür auf jeden Fall mal ordentlich Kilometer hinter mich gebracht. Nun gut, langweilig, interessiert nicht. Na auf jeden Fall haben wir Bilder geschaut, ich kann euch sagen Schwestern, bohr, Achterbahn der Gefühle, augenblicklich fühlte man sich in irgendwelche stickigen Großstädte versetzt, roch die erdigen Straßen des Outbacks oder fühlten den Sand... bohr kotz Nina, gehts denn noch kitschiger. Ähm, nöööö. Na gut, ein wenig überzogen. Aber es war wirklich sehr schön und so viele lustige Geschichten waren direkt wieder im Köpfle. Also ich bin doch ein Elefant, ich vergesse nicht.

Nun, wir werden jetzt mal die Bilder fleißig in Reih und Glied bringen und wer mag, der ist herzlich auf einen Bilderabend eingeladen. Achtung, das wird jetzt keine öffentliche Facebookveranstaltung, mit dieser Einladung sind Freunde und damit meine ich Freunde und nicht Menschen, die vor mir mal im Starbucks en Kaffe to go bestellt haben, gemeint. Also, wir werden, Gott bewahre, auch nicht alle Bilder zeigen, denn sonst bekommen wir, wie oben bereits bejammert ein Zeitproblem. Janni und ich haben ca. 3 Stunden Bilder geschaut und das waren noch nicht einmal alle.
Also wer Interesse hat, sagts. Wer keins hat, bitte nicht, ich merk das ja eh nicht.

Ihr Lieben, da bleibt mir nur eines zu sagen,

Küsse, Karma und Kinder wie die Zeit vergeht

23.05.2011

Oh Mann oh Mann,

nun sind wir schon wieder ein halbes Jahr in Deutschland, der Wahnsinn. Heute vor einem Jahr waren wir in Australien und haben weitere Pläne geschmiedet, wie wir dieses sauteure, aber wunderschöne Land verlassen können...

Wir haben nun endlich eine Wohnung gefunden und ich kann an meinem Buch weiterarbeiten, wonach mich schon so viele Leute gefragt haben.

Für kurze Zeit haben wir mal wieder Deutschland verlassen, dieses Mal ging es aber nur zu unserem Frittierfreudigen Nachbarland Holland. Wir mussten nun doch mal schauen, ob sich in den letzten zwei Jahren was in lecker Renesse geändert hat. Ganz nach dem Way of Reising, sind wir mit einem Wohnmobil losgedüst und es war einfach nur bezaubernd. Wobei man schon sagen muss, die Fahrerei an sich ist in Neuseeland oder Australien entspannter, mit all den abgestressten Autodrivern hier auf deutschen Autobahnen, ist das alles wesentlich nerviger.

Küsse, Kibbeling und K(C)ampervan, Nina

Leverkusen, 23.03.2011

Ja ihr Lieben,

ich geh mal davon aus, dass kein Menschlein mehr auf diese Seite luckt. Ich würds auch nicht machen, schließlich hat ja die Verfasserin, ewig nichts mehr Neues eingestellt.

Nun irgendwie ist dann nach unseren Empfindungen nicht soviel geschehen, was nun auch berichtenswert gewesen wäre.

Jetzt steht noch ein großer Schritt bevor, der sozusagen ein Teil der Zielgeraden auf dem Weg der Heimkehr ist. Wir haben eine schnuckelige Wohnung gefunden und werden wohl heute Abend der Vermieterin sagen, dass wir sie nehmen und unterschreiben unseren Mietvertrag.

Was ein Wahnsinn. Am 01.04. vor drei Jahren haben wir unsere Wohnung gekündigt, ein halbes Jahr später sind wir vom großen Einfamilienhaus, was wir doch so sehr geliebt haben, bei Jannis Mama eingezogen, wofür wir ihr immer noch sehr dankbar sind. Dann haben haben wir ein ganzes Jahr zu dritt in der Kommune „bald geht’s auf Reise“ gelebt und uns auf dieses Projekt, soweit wir das irgendwie konnten, vorbereitet. Dann gabs noch ne Abschiedsfeier und los ging es am 01.10.2009, ein Jahr voller Erlebnisse von denen wir vielleicht bis heute ein Bruchteil berichtet haben, selbst über die Seite, die doch recht aktuell war. Nach einem Jahr und vielen asiatischen Ländern, Australien, Fidschi und Neuseeland, sind wir am 01.10.2010 wieder in den Schoß unserer Familie, Freunde und Heimat zurückgekehrt. Jan war mit seiner Mum auch noch mal kurz auf einen Abstecher im Land der scharfen Süppchen und nun können wir wohl endgültig sagen, Projekt geglückt. Jan muss sich nun auch noch Arbeit suchen, aber für mich ist und bleibt der Glückskeks immer halb voll, daher ich gehe davon aus, dass es ähnlich weitergeht wie bei mir.

Also, wir waren nun gut 2 ½ Jahre ohne eine eigene Bleibe, ohne die eigenen vier Wände, so nett es auch bei Jans Mum war. Ich freu mich auf meine eigenen Möbel, meine Küche in der ich dann bald diverse Gerichte von der Reise ausprobieren werde, ach es ist irgendwie ein richtiger Neuanfang. Ich glaube auch das wir erst dann so richtig mal die Reise Revue passieren lassen, am eigenen Schreibtisch schreibt sich doch jedes Buch gleich viel besser. Aber aber, ich bin fleißig dabei an meinem Buch zu arbeiten und habe daran richtig viel Spaß.

Trotzdem hatte man seit der Rückkehr das man immer auf Halde lebt, irgendwie hat man mal ab und an was berichtet, aber so richtig auch irgendwie nicht. Ich freu mich drauf die Fotos mit einem leckeren Rotwein zu betrachten.

Eins kann ich euch aber sagen, ich kann auf Knopfdruck, mich an die schönsten der Orte der Welt biemen, zwar nur gedanklich, aber wenn ich mal schlecht drauf bin, dann denk ich einfach an Koh Lipe, Gilli Trawangan, oder Fidschi, die Schachtel mit Erinnerungen ist ja groß genug. Auch bei gewissen Liedern, sitze ich sofort am Strand, mit einem Cocktail in der Hand und sehe mir den Sonnenuntergang an, Kitsch Nina, bohr Nina was ein Kitsch, aber es ist die reine Wahrheit.

Bevor es wieder so ein Mamuttext wird, hör ich jetzt mal auf, stell ihn auf die Seite und schreib demnächst noch einmal.

Küsse, Karma, Kochen in eigener Küche, NIna


Mittwoch, 13.10.2010

Jepp ihr Mohnglöckchen, nun sind wir am morgigen Tage, wieder zwei Wochen in good old Deutschland. Ja und was hat sich verändert? Hm, aus Plus wurde Netto, allerdings nicht in der Mathematik, sonder, Buddha sei Dank, nur die Supermarktkette. Schad, ich glaub das war neben Edeka eine der wenigen Ketten, die wir noch aus Kindheitstagen in Erinnerung haben. Ja ansonsten, hm, ja dann doch auch nicht so wirklich viel.

Ja und wir? Ja, schon einige Male die ein oder andere Andenknote erzählt, x-mal geheult, schon zich mal Brötchen gemampft (immer noch lecker) und viele viele Menschen getroffen. Alles ist noch unglaublich merkwürdig. Heute Abend geht es zum ersten Steak ins Los Amigos, es soll bitte auch nicht das letzte gewesen sein.

Wir müssen demnächst erst einmal unsere Bilder sortieren und vielleicht ne kleine Präsentation erstellen. HILFE sie will uns mit Bildern nerven. Nein nein, nur auf ausdrücklichen Wunsch werden wir euch mit den festgehaltenen Eindrücken nerven.

Ja ansonsten, wie gehts weiter? Dank der virtuellen Arbeitslosenwelt, steht dein Profil schneller als du bis drei Zählen kannst bei der Jobagentur online und der Bewerbungsmarathon hat begonnen.

Trotzdem wir genießen jeden Tag hier, aber ab und an schweift der Gedanke mal kurz nach Asien & Co. KG. Was war das für ne schöne jeile Zit.

Ja bis die Tage, falls noch jemand hier meine Berichte lesen sollte:-)

Wir drücken euch,

Küsse, Karma und nochmal Küsse

xxx

07.10.2010

Ja ein herzlichen GUTEN TAG,

nicht mehr Bula oder Sabaidi Kah, nix, ein schönes kräftiges deutsches TACH. Es ist wunderbar und alles klasse, wir sind glücklich wieder in der Heimat zu sein. ABER den Hausdrachen des Einwohnermeldeamtes in Opladen (für Insider: warum hat Ritter Upladin sie nicht enthauptet?) hab ich schon kennengelernt. Zwei mal innerhalb von 3 Tagen, was ne Quote. Dieser Drache war wirklich so ein richtiges Herzchen, einmal Anmelden, einmal Lohnsteuerkarte, zwei mal anschreien lassen und den Hinweis geben das en Päckchen Tic Tacs, ne sehr gute Tack Tick wären. Na so, jetzt schreib ich grad auch nur mal schnell nebenbei. Schauen uns gerade gemütlich ein wenig öffentlich Rechtliches an, jaaaa, super Thema: Aussteiger. Ja jetzt ist aber echt gut, da sitzen Jörg Pilawa, Connie Reimer und Mike Krüger. Und warum sitzen wir nicht beide dort? Schließlich sind wir doch auch schon zu Ruhm und Ehre  gekommen, ja in der Bayerkantine wurde ich mal für die deutsche Lebensmittelqualitätsprüfung befragt und das wurde von drei Leuten mal im Fernsehen gesehen.

Ja was soll ich sagen, die Geschichten von Herrn Pilawa haben echt kleine Schmerzen verursacht, als er von Neuseeland sprach und so  vielen ähnlichen Erfahrungen.

Am Wochenende werd ich mal einen ordentlichen Bericht mit schönen Bildern von der Ankunft am Duisburger Bahnhof.

Küsse, Karma und viel Krasse Gefühle,

Nina und Jan

Dienstag, 28.09.2010 Beijing

Ein herzlich gespucktes Ni Hao aus Pekiiiing,

machen Sie ein typisch chinesisches Geräusch: hrrrrgghggggghhhhh (also aus den dunklen Tiefen des Körpers mal Sekrete hochwürgen). Ja genau das sind wir wieder. Es begann schon so gut gestern beim Betreten der Maschiene der Air China. Ja, es nervt immer immer arg wenn man im Gang von so einer Maschiene steht und darauf wartet das die Leute ihr Hab und Gut in den Gepäckverstauungsvorichtungen unterbringen, aber was machen wir da in der Regel? Freundlich lächeln, warten und dann passieren, wenn der Mensch sich auf seinen Platz gehockt hat. In einer Maschiene mit 99% Chinesen deren Handgepäck eher im Größenmaß von Reisegepäck einer 4 köpfige Familie steht, dauert das natürlich alles was länger, aber auch dann bleibt man freundlich stehen und wartet und wartet und wartet, irgendwann schieben die anderen Chinas von hinten einen weiter nach vorne und das ganze entwickelt sich in eine Art Kampf. Gestern habe ich mit Engelsgeduld (und ich bin da eigentlich auch nicht immer ein Engel), egal ich habe geduldig gewartet das eine chinesische junge Frau ihre 20 Tüten mit irgendeinem Tinneff drin unterbringt, sie unterhält sich unterdessen mit einem ihrer Landsleute, sie ist fertig, was macht sie? Bleibt mit dem Rücken zu mir gerichtet einfach im Gang stehen, macht es sich mit ihrem rechten Arm auf der Kopflehne des Sessels bequem und quatscht und quatscht was das Zeug hält. Ein nettes "sorry" von mir wurde einfach komplett ignoriert, ja warum auch, ist doch grad nett hier.... Na also bis wir auf unseren Plätzen saßen hatte man mal endlich wieder ordentlich Kalorien verbrannt und dachte sich nur, ach schön, vor so nem langen Flug dann doch noch gut verschwitzt einzusteigen.
Wir saßen ganz hinten, Jan war gerade dabei unser Gepäck in die Handgepäckklappe zu verpacken (mit Sorgfalt die Ugboots von Schwägerin Jenny), ja da muss aber just ein alter Chinese umgehend am Jan vorbei um auf die andere Seite der Maschiene zu gelangen um ein Quätschen mit nem Kumpel zu halten, was macht er, nicht freundlich lächeln und warten, sonder rennt einfach meinen lieben Jan um. Blitzblicke, ich hab dem 1000 Blitzblicke zugeworfen. Eine junge Chinesin die hinter uns saß, schaute nur verschämt auf mich und schüttelte auch nur den Kopf. Herrlich.

So die Ansage war 10 Stunden Flugzeit. Wir hatten extra noch einmal beim Einchecken gefragt und uns total gefreut das es nur 10 Stunden in dem fligenden Glückskeks werden, wieder zu früh die Flülingslolle gegessen, im Flieger bekamen wir von unserem Captain John (englischer Nachname, yes) gesagt, 10 Stunden bis Shanghai! Shanghai? Wie jetzt Shanghai? Die Saftschupse bestätigte, ja ja 10 Stunden bis Shanghai, dann eine Stunde in Shanghai warten und dann nach Peking. Geil! Ja da haben wir jetzt aber auch mal volle Pulle Lust drauf. Aber wie so oft in den letzten 51 Wochen, flüsterten wir uns immer nur unser Mantra zu: was du nicht ändern kannst, kannst du nicht ändern.

Na ich halts jetzt ein wenig kurz, nach 20 Stunden fuhren wir mit dem Taxi an unserem Hotel vor, Jan bezahlte noch das Taxi, ich stiefelte ins Qianyuan Hotel und die zwei Rezeptionistinnen schauten mich als, als ob sie eine Eingebung hätten. Ob ich einchecken möchte? Ne ich wollte eigentlich nur nach der Uhrzeit fragen. Ok, erklärt, ich hab eine Reseriverung. Für zwei Personen? Ja für zwei? Dann zwei Ausweise bitte! Ok, hier schon einmal meiner, mein Freund kommt gleich der gibt ihnen dann den anderen. Zwei Ausweise. Ja ok, zwei Ausweise, kommt jetzt. Zwei Ausweise! Jaahhhh ich hab verstanden. Zwei Ausweise, zwei Ausweise, zwei Ausweise. Wie ein Durazelhäschen was en Wackelkontakt im Haupthirn hat. Dann kam Buddha sei Dank Jan mit dem "zweiten" Ausweis und sie waren erst einmal beschäftigt.
Dann kam mein Freund mit einer Superfrage: da wir ja letztes Jahr dieses Hotel als unser erstes Domizil gehabt haben, fragte er auf englisch: ob sie im Computer nachsehen kann, in welchem Zimmer wir letztes Jahr waren (ich dachte nur, klar Jan die zwei, ja klar). Stille, sie ging zum Computer, ich dachte noch, wooow, die hats verstanden. Sie steht vor dem Computer, schaut uns mit ihren dunkelbraunen Schlitzäuglein an und sagt in diesem chinesisch schrillen aber langsamen Tonfall "Computer" und zeigt auf das gute Stück. Ja richtig ein Computer, stimmt, entschuldige die Frage. Natürlich ist das nicht wichtig, aber dafür das unser Hotel im Namen Business und International stehen hat, denkt man schon ab und an mit Englisch was reißen zu können. Es ist einfach immer wieder schön.

Ja jetzt sind wir an der Stelle wo alles seinen Anfang genommen hat. In Deutschland haben wir gerade 5:30 Uhr in der Frühe, wir haben 11:30 Uhr. Morgen Abend nach chinesischer Zeit begeben wir uns so gegen 23:00 Uhr zum Flughafen und steigen dann in den Flieger der hoffentlich pünktlich nachts um 1:20 Uhr starten wird.

Später werden wir uns mal hinsetzen und eine kleine Statistik aufstellen, Länder, Flüge, Unterkünfte, etc.

Bis baldigst ihr Lieben,

Küsse, Karma und Klückskeks,

wie Thomas so schön geschrieben hat, die Chinakracher Nina und Jan

unter Australien und dann Unterordner Sydney findet ihr neue Biler. Leider ist die Internetverbindung nicht stark genug für mehr Bilder.

Donnerstag 23.09.2010 in Sydney

Ihr Lieben,
nur ganz ganz kurz, wir sind gut und sicher in Sydney angekommen. War ein ganz toller Flug in so einer neuen Maschiene, in der jeder einen eigenen Bildschirm hat, mit einer riesengroßen Filmauswahl, Spielekonsole, Musik, unglaublich. Die vier Stunden vergingen wie im Flug. Wäre cool bei dem langen Flug nach Peking so etwas zu haben, aber egal, hauptsache wir starten und landen sicher. Darum gehts ja eigentlich.

Morgen werden wir mal fleißig Sydney erkunden. Gerade liegen wir auf unseren Bettchen mit MC Donalds Futter und Jan versucht ein Rugbyspiel zu verstehen was gerade im Fernseh läuft.

Küsse, Karma und Kangurus,

Nina und Jan

Mittwoch, 22.09.2009

Ich packe meinen Koffer und packe ein:
tierisch viele schöne Erinnerungen,
Klamotten die ich ein Jahr getragen habe, die total verwaschen und ausgebleicht sind von der Sonne,
ein Buch für all die Stunden im Flugzeug,
einen voll aufgeladenen Ipod,
keine Souvenirs - da die bereits schon in Deutschland sind.

Ja es geht jetzt ans Packen. Hier auf Fidschi konnten wir ja mal unsere Rucksäcke auspacken, da wir uns nicht mehr so häufig fortbewegt haben. Also Sommersachen nach unten, Wintersachen nach oben. Einige Klamotten werde ich direkt hier lassen, die sehen teilweise aus, mei mei mei.

Morgen treten wir den ersten unserer drei Flüge nach Hause an. Wie hat Jan so schön gesagt "Heimkommen in Raten". Einmal von der einen Seite der Welt - auf die andere Seite.

Wir werden auf jeden Fall von Peking aus noch einmal schreiben. Heute bin ich irgendwie zu aufgeregt um einen verfünftigen Text hinzukritzeln.

Und generell, da Superweb Seiten nach einen halben Jahr löscht wenn sie nicht bearbeitet werden, wird die Seite auch erst einmal in Deutschland weiterleben, mit Geschichten und Bildern unserer Rückkehr, Wohnungssuche, Jobsuche und dem Rückkehrblues.

Ja dann: an die Koffer!!!

Wir lesen uns also in Peking. Der Mammutflug von Sydney nach Peking steht uns dann am 27ten September before!

Ich drück euch und hab vor lauter Aufregung ständig Pippi in den Augen stehen. Ich muss jetzt mal aufhören zu schreiben.

Wir freuen uns auf euch,

Küsse, Karma und ein letztes mal Bula!!!

die Reiseschnecken, Nina und Jan

Sonntag 19.09.2009 Fidschi (noch 4 1/2 Tage Fidschi)

Wie doof oder ungeschickt kann ein Mensch sein? Also ich verfüge ja gerade mal über eine Schuhgröße 36 und schaffe es trotzdem jeden Tag mit diesen Gehmurmeln irgendwo hängen zu bleiben, gegen zu treten, usw. Was würde erst passieren hätte ich Füße wie ein ausgewachsener Mensch? Beim Skifahren meinte mal jemand der mir meine Turnschuhe reichte "süß, sowas hab ich am Autospiegel hängen", ein Sportlehrer meinte mal beim Basketballspielen "süß, ich wußte garnicht das man mit so kleinen Füßen überhaupt hüpfen kann". So ja da wird man schon ständig diskriminiert weil man "auf kleiner Sohle" lebt und dennoch sind diese beiden kleinen Füße ständig verletzt. Ich mein, hier unterwegs trag ich ja auch fast nie Schuhe, oder wenn dann sinds Flip Flops. Also jetzt hier auch kein falsches Bild entstehen zu lassen von ner Nina die mit nackten Füßen durch die Stadt läuft, nein nein, so jetzt auch nicht, nur so am Strand und im Hostel hab isch nackisch Füße. Ja aber auf jeden Fall latscht man ja automatisch ohne Schuhe eher mal wogegen und dann schmerzt es, hast du Schuhe, bemerkt man das garnicht. Auf jeden Fall, gehöre ich zu einer Gattung mit dem Talent, sich ständig die Füße zu verletzten.



So aber jetzt hier mal Freund der tanzenden Kokosnuss, auf den letzten Tagen, auf der Zielgeraden, da hau ich mir dann aber so den Fuß von unten auf, Schnorcheln, Schwimmen, Strandspaziergang, ich sach mal ade ihr Lieben. Es begab sich vorgestern morgen, ich wollte mir meine Hose anziehen und irgendwie hab ich dabei das Gleichgewicht verloren und bin dann mit meinem vollen Gewicht auf meinen rechten Fuß geknallt. Soweit nicht tragisch, blöd nur, der rechte Fuß ist auf ne Art Metallhalterung vom Kleiderschrank geknallt. Jodeldihihi Jodeldihoooo.... von Jan nur kurz "Nina Fuß noch dran, oder jetzt endgültig ab?" - leicht benebelt vom Schmerz hatte ich überhaupt keinen Bock zu antworten. Ich sach mal so, die Halterung hat sich wie ein Keksförmchen in lecker Plätzchenteig in die Fußsohle meiner 36 gerammt. Sieht nicht schön aus, ich geh auch nicht weiter ins Detail, aber Aua. Besonders jetzt die letzten Tage durch Sydney zu humpeln, ganz super. Am wichtigsten ist sicherlich erst einmal das ken Dreck da reinkommt, aber da geb ich drauf obacht. Jan meinte auch das ich wohl mit voller Karacho unterwegs war, denn das sei ziemlich hartes Metall, was sich nicht so leicht verbiegen lassen würde, die Schranktür geht nicht mehr zu.



Also ich bin Humpelstielzchen Nummero uno, Nummero duo hat mal wieder die Hüfte schief stehen. Ja andere Menschen haben Rücken, andere Menschen verletzten sich ständig ihre Füße, andere leiden unter Bluthochdruck und mein Freund rängt sich ab und an die Hüfte aus. Das hat ein wenig was von so ner Hulatänzerin die sich nur in eine Richtung bewegen kann. Na ja, also ich glaub auch schon das es ziemlich weh tut und klopfen wir mal auf Holz das es jetzt nicht schlimmer wird, denn die kommenden Tage müssen wir irgendwie mobil sein, um Richtung Heimat zu kommen. Aber der macht das schon, der Janni. Der darf jetzt einfach grad mal keine Waschmaschienen tragen...



Na auf jeden Fall sieht das wohl reichlich plemmi aus, wenn Jan und moi, durch die Gegend humpeln. Heute Nachmittag humpeln wir mal rüber zu einem kleinen Strandkonzert was jeden Sonntag Nachmittag startet und werden es zum letzten Mal genießen!
Der Countdown läuft,
NOCH 11 Tage.
Küsse, Karma, Bula und Aua,

Nina und Jan

DER COUNTDOWN LÄUFT!!!!!

noch 12 Tage!!!

A C H T U N G --- A C H T U N G!!!
Dies ist kein Probealarm, ich wiederhole, es ist kein Probealarm.

In Anbetracht der Rückkehr zwei ausgehungerter deutscher Langzeitreisenden wird höchste Sicherheitsstufe von Krefeld bis Leverkusen ausgerufen.

Im Anhang erhalten Sie eine genaue Beschreibung der Täter. Die beschriebene Personen tarnen sich mit Freundlichkeit und erzählen Geschichten.
Die brünette Täterin hat es hauptsächlich auf Besitzer von Haribotüten, Sauerbraten samt Knödeln und Rotkohl und Sonnenblumkernbrötchen ohne Butter aber mit doppelt Gouda abgesehen. Sollten Sie im Besitz solcher Gegenstände sein, wird geraten sie schnellst möglich zu verzehren oder einzufrieren.
Der blonde Täter, der von der brünetten Täterin Jan genannt wird, der Erkennungsdienst aber über seine genaue Identiät keine exakten Informationen vorliegen hat, umgarnt seine Opfer mit einem Lächeln und bezaubernden Charme. Dies wird lediglich als Waffe auf der Jagd nach Fleischsalatbrötchen, gutem deutschen Kaffee und Frikadellen mit Senf, einesetzt. Auch er ist auf der Jagd nach seinem Begierden bereit jegliches Maß an Charme einzusetzen.

Für Leib und Leben besteht keine Gefahr.

Sie, 31 Jahre, geht aber ganz locker für 18 durch, hat sich während ihrer Abwesenheit einige Kilos, wahrscheinlich als Tarnung zugelegt und soll schnellst möglich an die nächstliegende Dienststelle der Weight Watchers übergeben werden. Sie wird darauf bestehen Flip Flops zu tragen oder gar barfuß zu gehen. Gewähren Sie ihr diesen Wunsch.

Er, 41 Jahre alt und wird oftmals auf Mitte 30 geschätzt, er trägt zur Verwirrung seiner Opfer mal einen Bart, aber manchmal auch nicht. Sie erkennen ihn unverwechselbar an der Geste, sich vor Anzünden einer Zigarette eine Dose Tick Tacks an den Mund zu setzen, wie manch ein Mensch, ein Schnapsgläschen.

Beide sind ausgedurstet nach frisch gezapften Kölsch oder Pils. Sollten Sie die vermeindlichen Täter in Ihrer Umgebung ausmachen, so laden Sie sie auf ein Bierchen ein und rufen unverzüglich die Nummer 00000000000000000 an.

Fahndungsfotos wie sie vor und nach ihrer Reise ausgesehen haben, folgend in Kürze.

Die verantwortlichen Ermittlungsdienste haben der Überführerschaft schon den konkreten Plan formuliert, die Täter mit ihren gelüsteten Objekten zu ködern und sie anschließend bis zur Bewegungsunfähigkeit zu mesten.

Tag 350, Mittwoch der 15.09.2010

Ja ja Leute, jetzt wird es nicht mehr lange dauern und wir betreten wieder deutschen Boden. Ist das nicht unglaublich? Wir sind nun schon 50 Wochen auf Tourne, man kann es garnicht glauben.

Nächste Woche Donnerstag fliegen wir zu unserem nächsten nach Hauseflieghotspot, nach Sydney. Dank dem großzügigen Abschiedshotelgutschein von den Freunden, müssen wir keine horenden Zimmerpreise fürchten, sondern haben über die liebe Jeanette nun den Gutschein eingelöst und haben ein echt nettes Zimmer. Mitten in Sydney. Das ist wirklich was wert, denn die letzten Tage wollten wir jetzt unbedingt in einem schmuddeligen Backpacker verbringen.

Auf Sydney freu ich mich sehr. Wir waren ja schon einen Tag dort, aber da hab ich ja noch garnicht viel von der Stadt gesehen. So langsam trifft dort der Frühling ein, von daher freu ich mich auf eine leckere Tasse Kaffee mit Blick auf die Oper und die Harbour Bridge. Dann möcht ich auf jeden Fall auch ins australische Nationalmuseum, besonders um noch ein wenig mehr über die Kultur und der Traumwelt der Aboriginies zu erfahren. Fazininiert mich völlig diese Kultur. Dann hab ich noch einen Sydneyspezialauftrag, ich muss meiner Schwägerin ein Paar Ugboots kaufen, kein Problem, wird erledigt und ich werde noch ein kleines Paar rosa Ugboots für meine erste Nichte kaufen. Süß!

Ja und dann gehs auch schon am 27. September weiter nach Peking. Das Hotel hab ich schon gebucht, war ja unser allererstes Hotel auf der Reise, wird sicherlich merkwürdig werden. Anfang und Ende an einem Plätzchen. Aber das Hotel ist wirklich schön und schön erschwinglich. Superduper Kombination. In Peking werden wir dann auf jeden Fall wieder in dieses koreanische Restaurant gehen, was uns so absolut vom Hocker gehauen hat. Was für Köstlichkeiten. Von irgendwelchen chinesischen Restaurants, in denen komplette Hühner sammt Hirn in deiner Suppenschüssel landen, wollen wir uns eher fernhalten. Ja und dann steigen wir nach chinesischer Zeitzone Peking am 30.09.2010 um 00:30 Uhr ins Flugzeug (falls es dann pünktlich startet) und landen am 30.09.2010 um 5:30 Uhr, also gute 10 Stunden Flugzeit.

Wir hätten auch alles direkt hintereinander durchziehen können, wären dann aber sicherlich ein wenig verstört in Deutschland gelandet. 11 Stunden Flug Sydney nach Peking, 8 Stunden um die Wette langweilen im Transit um dann noch weitere 10 Stunden von Peking nach Deutschland. Ja das wärs. Da reist man 365 Tage um den halben Globus und die komplette Tiefentspanntheit wird durch so einen Flugmarathon binnen von 28 Stunden zu Nichte gemacht. Nicht mit uns. Weiter bleibt die Devise: die Reiseschnecken bewegen sich in einem angemessen entspannten Tempo, immer schön entspannt bleiben.

Jepp, Freunde des singenden Reiskorns,

ihr habt uns bald wieder.

Küsse, Karma und Bula,

Nina und Jan

Sonntag, 12.09.2010

Hallo ihr Lieben,

mal ausnahmsweise nicht in eigener Sache:

Meine liebe Freundin Nina Malmgrén hat vor einem Jahr ihr Modelabel Malmgrén gegründet. Der Schwerpunkt der Kollektionen ist Mode für den Businessbereich. Ergänzt wird ihr Angebot durch weitere Artikel in den Bereichen Abendmode, Accessoires und Maßanfertigung.

Die Ärmel sind zu kurz, die Hosen sind zu lang, die industriellen Schnitte sitzen nicht. Malmgrén bietet typgerechte Schnitte und Mode für jede Frau und jeden Anlass.

Macht euch selbst ein Bild, zum einen unter
www.malmgren.de

oder am 18.09.2010 um 15:50 Uhr auf der Krefelder Straßenmodenschau - Modebühne am Neumarkt.

Für alle Nicht-Krefelder, die Straßenmodenschau bietet neben Modenschauen und kleinen kulinarischen Leckerbissen eine gute Gelegenheit, meine Heimatstadt am linken Niederrhein zu besuchen.
Wäre ich da, würd ich hingehen.

09.09.2010 - noch 22 1/2 Tage

Hier nun ein kleines Gedicht... keine Sorge, ihr sollt kein Metrum bestimmen und die Intention der Künstlerin interpretieren... vielleicht nur soviel, ich denk sie will zum Ausdruck bringen: die Zeit war schon ganz schön mächtig prächtig.

Diese Zeilen umfassen gerade mal die Zeit von Peking bis nach Chiang Mai, zu diesem Zeitpunkt, waren wir bereits an 14 verschieden Orten und hatten in 25 verschiedenen Unterkünften genächtigt. Zeitraum Anfang Oktober bis Ende Januar.

Der Start war in Peking,
überall machte es nur pling pling,
Kameras und cheese Chinesen,
was für anstrengende Wesen.
Es gab eigentlich nicht viel zu sehen,
doch man konnte weder stehen noch gehn,
sechzig Jahre China
und ausgerechnet dann sind wir da.

Hong Kong war das nächste Ziel,
dort sahen wir dann richtig viel,
ein toller Ausblick auf die Stadt,
vom Peak aus, der Blick macht dich richtig platt.
Alt und neu, jung und alt,
in Langkweifon, Köpi vom Fass,
eiskalt.

Das nächste Land war Vietnam,
dort fackelten wir nicht lang,
sofort ging es auf die Straßen von Hanoi,
wir blieben unserem Motto da ganz treu,
Augen zu und durch,
vielleicht mit ein wenig Furcht,
denn Vespas und Roller soweit das Auge reicht,
man ist froh wenn man die andere Seite erreicht.

In der Halong Bay waren wir mit im Boot,
und der Sonnenuntergang so schön rot,
nur die irischen Mädchen an unserem Tisch,
waren redselig wie ein Fisch,
aber macht ja nix, es gibt ja noch das Deck,
dort mit nem Sekt wars richtig nett.

Als nächstes stand auf dem Programm,
die Schneiderstadt Hoi An.
Kleine Gässchen, gutes Essen und liebe Leute,
und für uns gabs noch Karnevalsbeute,
ein Geishakostüm für mich, einen Bananenrock für Jan,
das hatte noch keiner gesehen in Hoi An.

Ihr wißt es ja von unserem Block,
wir waren dann mal im Paradis, auf Phou Quoc.
Eine Insel zum Verlieben,
da sind wir dann gern länger geblieben.
Ein frischer Red Snapper mit einem schönen Wein,
ja so darf das Leben ruhig sein.
Toller Strand, leckeres Essen und ne Superstimmung,
doch dann bekamen wir die Schwingung,
weiterfahren macht jetzt langsam Sinn,
also ab in den Flieger, nach Ho Chi Minh.

Dort blieben wir dann nicht so lang,
hatt ich nicht so viel Gefallen dran.

Als nächstes wurden wir großer Fan,
vom Billabong Hotel in Phnom Penh.
Eine Oase mitten in der Stadt,
nach all dem Sightseeing ist man doch platt,
also zum Relaxen in den Pool,
das Wasser war so schön cool.

Weit weg vom Großstadttroubel und so still,
ja das war das nächste Ziel - Shianoukville.
Dort ließen wir zwei Wochen die Seele baumeln,
in der Seastarlodge gabs Köstlichkeiten auf den Gaumen,
der Strand war sicherlich nicht der Schönste,
und nicht mittags Roller fahren, sonst löhnste,
denn die Polizei ist schon korrupt,
also wenn du einen siehst, dann halt besser abrupt.

Ein echtes Highlight gab es in der nächsten Stadt,
in Siem Reap, die Tempel von Angkor Wat.
In diesem Ort folgt hintereinander ein Augenschmauß,
eine Nacht sammelten wir Applaus,
in der Karaokebar,
dort wurd so lange gesungen,
bis Nina heiser war.

Die Tempel von Angkor Wat sind wunderschön,
immer mit dem Tuk Tuk unterwegs,
da musst du nicht gehn.
Also hier von uns der gut gemeinte Tipp,
wer was sehen will, der muss nach Siem Reap.

Phom Penh, Sihanoukville und Siem Reap sind wunderbar,
all dies gehört zum schönen Land,
Cambodia.

Ihr erinnert euch wohl noch,
one night in Bangkok,
ab ins schönste Molloch.
Es blieb dann nicht bei einer Nacht,
das hätten wir auch nicht gedacht.
Diese Stadt voller Kitsch und Sünden
und den ein oder anderen Abgründen,
es ist heiß und so schwül,
egal, hauptsache dein Bier ist kühl.
Auf der Khao San Road triffst du die ganze Welt,
jeder von seinen Plänen oder Reisen erzählt.

Im nächsten Ort waren wir richtig lang,
auf der wunderschönen Insel - Koh Chang.
Ihr denkt bestimmt schon wieder ein Strand,
doch dafür ist Thailand nun einmal bekannt.
Dort feierten wir die Weihnachtszeit,
doch war wohl noch keiner für unseren Gruß bereit,
übers Radio sendeten wir euch alles Gute,
aber das konnte keiner hören,
zu dieser frühen Minute.

Wir feierten mit Rotkohl, Braten und Knödeln,
der Koch, der Paul, musste dafür ganz schön rödeln.
Weihnachten am Palmenstrand,
in diesem weiten fernen Land,
ja an diesem Tag war ein wenig Heimweh da,
doch Dank Skype waren wir uns ein wenig nah.
Dort blieben wir dann noch eine Weile,
schließlich waren wir nicht in Eile.

Kaum zu glauben aber wahr,
schon war die nächste Insel da.
Ja ich spreche hier von Koh-Samui,
siehst du diesen Strand,
entfleucht dir nur ein Huiiii.
Sagst du Koh Samui, da weiß jeder Bescheid,
ist auch für Deutsche nicht zu weit.

Der Jan, der erfahrene Reisehase,
war bereits in einer jungen Phase,
als junger Mann auf dieser Insel,
was dachte er sich nur, dieser Einfallspinsel.
Auch so eine Insel will sich weiterentwickeln,
vielleicht war ja damals sein Gesicht auch noch voll mit Pickeln?!

Aber ob damals oder heute,
für die einheimischen Leute,
da klingelt ordentlich die Kasse,
Koh Samui, die Insel für die große Masse.

Nach all den Inseln die lange Zeit,
waren wir wieder fürs Festland bereit.
Ein Zwischenstop muss schon sein,
also fahren wir nach Pattaya rein.
Leicht gesagt, man war schon drin,
doch dann wurde es erst schlimm.
Der Fahrer ahnungslos und ohne Muse,
gab irgendwann auf die Suche.
Ein neues Taxi fanden wir recht schnell,
doch auch dieser Fahrer war ahnungslos,
also ging die Suche von vorne los.
Auch der Dritte wusste nicht so recht wo und wie,
aber ich hatte nach Stunden ein Auge aufs Ziel,
da - dort so lang ersehnt und jetzt so nah,
ich glaubte nicht was ich da sah,
ein Schild und der Name vom Hotel war drauf,
ach, da machen wir gleich mal ne Flasche Bier für auf.

Pattaya nicht gerade eine Reise wert,
aber fürs Shoppen nicht verkehrt.

Der Ein oder Andere ist dort für ein Mädchen bereit,
aber Achtung vor ner Geschlechtskrankheit,
dass ist sicherlich kein gutes Souvenir,
wahrscheinlich musst du dich kratzen wie ein Tier.

Zurück nach Bangkok, ab in den Zug,
die Reise vergeht herrlich schnell - wie im Flug,
du liegst in deiner Koje und fährst durch die Nacht,
auf einmal ist es schon früh - morgens halb Acht,
du bist noch nicht ganz fertig mit deinem Frühstücksei,
da steht schon ein Schild - Willkommen in Chiang Mai.




08.09.2010

So morgen gehts mal mit dem Auto für drei Tage über die Hauptinsel. Von daher gibt es wahrscheinlich in vier Tagen neue Bilder und ein neues Berichtchen!

Küsse, Karma und Bula,

Nina und Jan

08.09. - 23.09.

Fidschi

23.09. - 27.09.

Sydney

27.09. - 29.09.

Peking

30.09.

DEUTSCHLAND

Tag 340 - Sonntag der 05.09.2010,

Oder eher gesagt der fünfte Tag des letzten Monats.

Unter Neuseeland & Fidschi (Unterordner Fidschi) sind neue Bilder

Leute mich haben die Lebensgeister wieder. Ich hatte mir wohl auf unserem Tagesausflug auf die schöne Schnorchelinsel eine ordentliche Erkältung mit allen Kapriolen eingefangen. Besonders nett, gestern hatten wir dann doch entschieden etwas gegen das Fieber zu kaufen. Da ich ja weiß, dass ich gegen Paracetamol eine Allergie habe, bekam ich in der Apotheke ein Medikament, ohne diesen Wirkstoff und siehe da, kratz kratz, juck juck, Spiegel gucken, oh alles rot - Ahaerlebniss, also auch noch gegen ein weiteres Mittel allergisch. Werde mich wohl in Deutschland einem ordentlichen Test  unterziehen müssen, anders gehts dann nicht. Aber egal, das Fieber ist weg, ich fühl mich nicht mehr so matt und nur Schnupfen und Husten, erinnern mich dran das ich wohl jetzt erst einmal nicht in die Sonne gehen darf.

Ja nun zu der kleinen schönen Insel. Leider war an diesem Tag kein Barcadi-Feeling-Wetter, daher frohren wir schon auf der Hinfahrt. Auch wieder so ein Klassiker, natürlich klappern die erst einmal 5 weitere Insel ab, bis wir dann mal dran sind. Natürlich waren wir auch die ersten die abgeholt wurden. Nun, beim Schnorcheln war das schlechte Wetter wirklich egal, so bekam man keinen Sonnenbrand und nach einiger Zeit fanden wir auch ein wunderschönes Riff mit bunten Fischen, wunderschönen Korallen und dicken fetten blauen Seesternen, wunderschön. Inselerkundung war leider nicht drin, da der tosende Wind einem den Sand in die Augen haute, also kein Spaß. Es gab tolles Mittagessen und eine schöne Ankunfts- und Verabschiedungszermonie. Ein kleines Komitee singt zum Abschied wunderschöne Südseelieder. Wer grad von der Insel Zeit hat, singt mit. Egal wo, bis jetzt hörte sich das immer super an, anscheinend kommen die Fidschianer alle als Goldkehlchen auf die Welt.

Ich habs zuerst gesagt, aber Jan stimmte mir heute zu. Ich muss noch einmal in die Südsee, wobei Südsee als Begriff eigentlich falsch ist, es heißt eigentlich Ozeanien, aber außer dem Verfasser unseres Reiseführers und dem Kanditaten der das mal bei “wer wird Millionär” wissen muss, interessiert das doch nicht. Südsee, ach das klingt doch auch schon so gut. Das Inselleben an sich, Palmen, Strände, ja das hatten wir die letzten 11 Monate zu hauf, aber dennoch ist die Atmosphäre eine ganz besondere und die Menschen von einem besonderen Schlag. Auch wenn die Asiaten immer alle ganz wunderbar lieb und nett sind, sind die Fidschianer noch einmal einen Tacken hilfsbereiter und gastfreundlicher. Ach das ist jetzt aber grad wirklich schwer zu beschreiben, schließlich will ich ja die Asiaten in ein schlechtes Bild tauchen. Egal, ich erzähls euch dann demnächst live und in Farbe.

Ja der fünfte Tag des letzten Monats oder halt Tag 340, meine Herren, ich begebe mich jetzt erst einmal ins Internet um eine Unterkunft für Peking zu buchen, genauer gesagt, die Unterkunft die wir bereits am Tag 1 bezogen hatten.

Macht euch noch ein schönes Restwochenende,

Küsse, Karma, Bula und Hatschi

Jan und Nina

P.S. Jan ist grad netterweise die Wäsche machen, how lovely, isn´t it?

So Jan grad zurück, ich les ihm den Bericht vor inkl. dem letzten Satz mit der Wäsche... was sagt er: und das sogar am Fidschivatertag
Ich:"Janni du bist meines Wissens nach kein Vater"
Jan:- "Egal, in Deutschland muss ich ja auch schon immer auf Vatertag die Wäsche machen"
Er ist schon sehr am dran der Kleine

Freitag 03.09.2010

dritter Tag vom letzten Monat,

hallo ihr Lieben, ich schreib nur ganz kurz:

NEUE FOTOS liegen unter Fidschi und Neuseeland und dann im Unterordner Fidschi.

Liege nachdem der Schnorchelausflug so kalt war mit Fieber und Halsschmerzen im Bett.

Ihr Lieben schönes Wochenende!

Küsse, Karma, Bula

01.09.2010

Erster Tag vom letzten Monat und den haben wir mal richtig klasse verbracht, waren wie unten schon erzählt auf ner schööönen Insel. Sind jetzt richtig platti nach der ganzen Schnorchelei und so... morgen gibts dann Bilder von der Insel und ein kleines Video von unseren Emfpangskomittes und deren schönen Gesängen!!

Bis morgen ihr Knutschkugeln,

Küsse, Karma und Bula

31. August 2010 Fidschi - NadI

Ja Hellöchen,

Wir sind wieder auf Fidschi, jepp Wärme und Sonne, Sonne und Wärme, ja wir haben sie wieder. So schön Neuseeland auch war, wir sind schon ziemlich glücklich den letzten Monat in warmen Gefielden zu verbringen. Vor drei Tagen angekommen wurden wir richtig süß empfangen, das ganze Personal vom Aquariuz Hotel hat sich gefreut uns wiederzusehen. Ist ja schon merkwürdig für uns, schließlich sind wir nun elf Monate unterwegs und in der ganzen Zeit, gab es nie die Situation das uns jemand “kennt”. So wurden wir von allem umarmt, wir haben unser Lieblingszimmer wieder, na ja für heute mussten wir umziehen, aber ab morgen dann wieder. Gestern Abend haben wir es uns dan auf unserer wundervollen Terasse mit einer Flasche Wein bequem gemacht, wunderbar. Und endlich laufen wir wieder auf nackten Füßen herum, wie herrlich.

Morgen machen wir dann unseren ersten Inselausflug. Hier ist es zwar auch schon schön, aber Bacardi-Feeling-Inseln sind natürlich noch einmal ein Extrahämmer. Für uns geht es morgen auf die Castaway Insel. Ja genau liebe Leute, wie der Film mit Tom Hanks. Der Film an sich wurde aber auf der Nachbarinsel gefilmt. Ja und warum heißt die nicht Castaway Insel. Ja da gibts mal wieder ne passende Fidschiantwort drauf: die Filmkulisseninsel hatte bereits einen Namen den man wohl auch aus irgendwelchen Glaubens-Götter-Gründen nicht ändern darf, also bekam die Schwesterninsel einfach den Namen verpasst, basta. Die liegen ja schließlich direkt nebeneinander. Ich find die Logik zwar auch ein wenig klamm, aber auf der anderen Seite muss man ja verstehen, dass ein so toller Film dort gedreht wurde, da muss doch der Filmname irgendwie auch in Fidschi bleiben.

Ja und auch morgen, hat dann das Aquariuz Hotel einen neuen Besitzer, auch wieder so ne Fidschisache, ganz typisch, also der neue Besitzer hat dann mal angekündigt, in den nächsten Tagen vorbei zu schauen. Das Personal hat auch keine Ahnung wie es genau weitergeht, aber irgendwie geht es ja immer weiter. Ja nun ist nur die Frage, ob wir unseren super Freundespezialpreis behalten können, wahrscheinlich nicht. Wir hatten vorher für dieses tolle Aussichtszimmer 65 Fidschidollar, also rund 26 Euro bezahlt, eigentlich nehmen die für das Zimmer 120 F-Dollar und jetzt kommt es, Jan hat Rosie dann auf 60 Dollar runtergehandelt, also wenn der Junge nicht von nem türkischen Teppichhändler abstammt, weiß ich es auch nicht. Rosie meinte auf jeden Fall das es nicht mehr weiter runter geht, aber das kann ich auch verstehen. Der neue Besitzer hat auch ein weiteres Hotel auf einer der kleinen Inseln, Jan meinte, vielleicht könnte man da auch noch was aushandeln. Wenn ich nicht aufpasse, verkauft der mich auch irgendwann für 20 Kamele, na ja vielleicht bekommt er aber auch nur 20 Camels für mich Zicke.

Unser letzter Monat beginnt auf jeden Fall, schon alles komsich, die Zeit kann schon ganz schön schnell rasen, wenn sie will.

Wir freuen uns auf euch, aber genießen natürlich den letzten Monat in volle Pulle Zügen und lassen uns noch einmal kross braten von der Sonne - einmal die 43 - krosse Nina mit süß saurer Soße. Wobei meine Haut ab morgen eh ein Eigenleben führen wird, nacdem wir 5 Stunden schnorcheln waren und ich sie von meinem Körper abziehen kann.

So dann machen wir also alle mal noch einen Monat heiter weiter.

Wir dürcken euch,

Küsse, Karma und Bula


Klaus Milford - ein Schaaf gefangen von Nina und Jan

Schönen guten Tag, darf ich mich kurz vorstellen? Mein Name ist Klaus, Klaus Milford. Diese beiden merwürdigen Deutschen, die sich gegenseitig Nina und Jan nennen, haben mich aus Neuseeland nach Fidschi entführt, ich kann Ihnen sagen, mir ist ganz schön warm. Eigentlich befand ich mich in Queenstown mit meiner Herde in einem großen Korb im Souveniergeschäft auf der Hauptstrasse, bis diese Frau mit den braunen Haaren, mich aus meiner Herde riss und sagte “schau mal Jan, das ist doch süß”. Die quatschen vielleicht ein Zeug kann ich Ihnen aber mal sagen. Auf jeden Fall hat Nina dem Jan grad gesagt, dass sie morgen mal einen neuen Bericht schreibt, sei ziemlich lange her das sie mal mit neuen Neuigkeiten rausgerückt sind. Aber heute wollen sie am Strand der Band zuhören die da spielen, mich lassen sie natürlich hier in dem warmen Zimmer mit den ganzen Gekkos alleine.

25.07.2010 Coromandel (Neuseeland)

Ja ein herzliches Hälloägain an all die lieben Zuckerschnecken,

vorweg erst einmal dem Matze: Happy happy Birthday, wir hoffen du feierst kräftig!

Dann noch einen ganz lieben Gruß an Ilka und natürlich auch Kerstin, wir hoffen ihr hattet eine superduper tolle Party, haben auf jeden Fall an euch gedacht und wären noch viel viel lieber dabei gewesen.

So und jetzt noch zum Thema Fotos, ich hoffe das es dann heute mal endlich klappt, aber wahrscheinlich wird es dann doch in einem anderen Ort, da wir hier pro Megabyte bezahlen und erfahrungsgemäß das Laden der Fotos dann zu teuer wird. Aber ein Versuch ist es wert.

Wir sind jetzt auf jeden Fall wieder on the Road again. Der Kreditkartenhindernissparkour ist geschafft und wir haben den Campervan dann doch tatsächlich vorgestern bekommen. Dieses Wohnmobilchen ist ganz bezaubernd, zwar nur für zwei Personen, aber wesentlich geräumiger als der erste Wagen in Australien. Superklasse.

Zur Zeit befinden wir uns noch auf der Nordinsel, gestern sind wir in Thames gelandet, heute in Coromandel. Süße kleine Ortschaften die wie kleine Tupfen in diese atemberaubende Landschaft gekleckst wurden. Es ist grün, ja es ist wunderschön grün und am Horizont sieht man das Meer. Morgen werden wir uns mal auf eine schöne Wanderung begeben. Ach das ist jetzt so herrlich das der Wagen bis zum 26.08. unser ist, bei den Relocationaktionen musste man ja dann doch immer aufs Tempo drücken und mussten einiges schlabbern was auf dem Weg lag. So können wir erst einmal in Ruhe ausschlafen, Frühstücken und den Tag beginnen. Was ein Spaß. Der Wagen ist auch mit einem Fernseher und einem DVD - Player ausgestattet, so gibt es am Abend immer Ninas Hausmannkost und ein lecker Filmchen. Jetzt hoffen wir nur das dieses geniale Wetter uns relativ lange erhalten bleibt, aber wie bereits erwähnt, das Neuseeländische Wetter ist ein launisches Frauenzimmer.

Jetzt mal was ganz nebenbei, ab und an (wir wurden dazu ja auch schon öfter befragt), ja ab und an, hat man oder besser gesagt ich, dann doch mal Heimweh... und da kommts, da schauen wir letztens einen alten Schimanski, was seh ich da im Hintergrund, der Bootsanleger für die Ausflugsschiffe in UERDINGEN, von der anderen Seite sieht man dann sogar noch das Gelände meines alten Arbeitgebers (la Bayer) und dann wieder ein Schwenk auf die Uerdinger Rheinbrücke, ach da geht mir doch mein Oedingsch Herzl auf. Oeding blifft Oeding uns Stääädtchen am Rhin...

Nun genug Gefühlsdusselei meinerseits. Wobei wir heute die tragischen Ereignisse in Duisburg gelesen haben, unvorstellbar, wir hätten nie gedacht das so etwas in Deutschland passieren kann, ich dachte bei solchen Veranstaltungen liegen die Sicherheitsauflagen ganz ganz hoch. Sehr sehr traurig!!

Eine richtig gute Überleitung bekommt man ja jetzt nicht hin, also bekommt ihr jetzt die wahnsinnige wichtige Information das wir jetzt Brathühnchen essen werden und dabei unseren letzten Schimanski schauen.

Ich hoffe das klappt jetzt mit den Fotos!

Ihr Süßen, wir drücken euch ganz ganz feste.

Küsse, Karma und Kiwis,

Jan und Nina





BILDER -  leider klappt es bei net so gut, wie ich mir das gerade wünsche. Drei neue Bildchen gibt es, aber warten wir ab, vielleicht schafft die Internetverbindung noch mehr.

Für die nächste Zeit finden ihr die Bilder unter den Ordnern

Neuseeland & Fidschi und dann
Nordinsel

... und wenn ihr auf Fidschis klickt, seht ihr auch ein Paar neue Fotos

21.06.2010 Viti Levu auf den Fidschis

Erst einmal dem Geburtstagskind Papa ein herzliches Glückwünschjen, wir haben zwar schon gesprochen, aber Gesundheit, Glück und liebe Kinder kann man ja garnicht oft genug gewünscht bekommen. Nächstes Jahr feiern wir dann wieder gemeinsam!! Drücken dich ganz fest!

So was dem Hawaianer sein Hula, ist dem Fidschianer sein Bula.

Also was sag ich dann zu euch Schäfchenwölkchen über dem Pazifik,
natürlich ein warmes und herzliches Buuuulaaaa.

Ja auf den Fidschis, da kommt man ja nicht unbedingt immer so oft dran vorbei und sagen wir es einmal so, ich wußte von den Fidschis nur:

blaues Wasser, Sand, Palme drauf, fertig ist die Insel, irgendwie so etwas. Wir haben uns leider in Australien keinen Reiseführer gekauft und dachten halt, die besten Informationen bekommt man eh vor Ort. Nun um ehrlich zu sein, so einfach ist das nicht meine Freunde. Insgesamt gibts 330 Stücken Land die man Insel nennen kann und davon sind dann immerhin 100 bewohnt, na und die hören sich vom Namen jetzt auch nicht so unterschiedlich an, also mal wieder verwirrt oder verirrt im Inselwald.

Wir haben dann erst einmal gedacht, ach wir sind nun neun Monate über den Planeten gewetzt, jetzt schieben wir mal ein ganz ruhiges Kügelchen. Wir sind jetzt 13 Tage hier und haben unglaublicherweise, 13 Tage lang NICHT den Ort wechseln und unsere Klamotten packen müssen, wie wunderschön. Wie bereits gesagt sind wir derzeit auf der Hauptinsel Viti Levu, im kleinen Örtchen Nadi - was aber Nändi ausgesprochen wird. Ganz Recht meine Freunde, die Franzosen lassen liebend gern ein H weg, wie Madame Langoff, die Fidschis hauen gern Buchstaben in die Wörter die garnicht geschrieben sind. Nun soll nicht meine Sorge sein, die Fidschis würden sicherlich mit unserer Rechtschreibung, zu Recht, die ein oder andere Frage entwickeln.

Nun ja, wir sind also in Nändi, da gibts nicht viel zu sehen und man ist noch nicht am glasklaren Türkiswasser und auch noch nicht am Schneehasenweißen Sandstrand, aber wie gesagt, nette Menschen, sensationelle Preise und Sonne, Sonne, Sonne, aber nicht so unerträglich heiß.WIR LIEBEN NÄNDI! Mit unseren isralelischen Nachbarn haben wir bereits eine Erkundungstour auf der Insel unternommen, haben uns ein Taxi für den ganzen Tag gemietet, samt lebensmüden Fahrer und ab ging die Post, aber im warsten Sinne des Wortes. Hey, wir sind in Thailand, in Malaysia und Indonesien selber mit dem Auto gefahren und ja, die sind sehr regelresistent, aber in dieser Regellosigkeit ist eine gewisse Logik und es ist ok, aber Fidschi?? So etwas haben wir noch nicht -  noch gaaarrnicht erlebt, was von vielen anderen Weltreisenden bestätigt wurde.Unser Fahrer war da auch keine Ausnahme, als er dann grad dabei war von der japanischen Reisegruppe zu sprechen die in einem Bus verunglückt sind und unserer Fahrer nur meinte - die Straße war nass - kam von Beifahrer Jan, ja aber die Straße ist auch nass auf der wir gerade sind... aber das hat den Verrückten nicht beeirrt, es wurde weiter ein lustiges Kamikazemannöver nach dem anderen gefahren. Es wurde dann erst einmal der Boden geküßt, als wir heile wieder im Hostel ankamen.

Wir haben nur einen sehr kleinen Teil der Insel angeschaut und werden in den nächsten Zeit dann erst einmal noch weiter die Hauptinsel erkunden. Bis dato haben wir einen sehr schönen botanischen Garten gesehen, ja die Flora und die Fauna waren auch dabei, wir waren allerdings in 10 Minuten damit durch - Gott sei Dank sind unsere israelischen Nachbarn ähnlich stark interessiert an der fidschianischen Pflanzenwelt wie wir, Masseltoff. Danach ging es zum Schlammbad und wie ihr aus den Fotos entnehmen könnt, hat mein Freund die Gunst der Stunde genutzt um eine Generalüberholung an seiner Haut vornehmen zu lassen, ich kann euch sagen, er sah zum schreien aus. Seine Haut war dann aber auch wirklich ganz glatt, für en halben Tag oder so.

Dann gings noch weiter an die "First-Landing-Station", da sind dann mal wieder die ersten Europäer über ein weiteres exotisches Land hergefallen. Man könnt ja manchmal glauben man reist einer Blutspur hinterher, find mal ein Land, wo nicht zumindest en Holländer oder Brite sein schlechtes Essen verbreitet hat.

Am Samstag gehts dann weiter an die Coral Coast, da soll das Wasser dann direkt mal was klarer sein, wir sind gespannt - falls der Duisburger Martin das liest, entweder wirds das Beachhouse oder Mangobay, abhängig wo was frei ist:-)

So und jetzt zu Themen die wirklich interessieren, Fußball, ja Leute, für euch war es natürlich ne beschissene Startzeit so mitten im Arbeitstag, wir waren seelig, denn wir konnten dann mal tatsächlich die Deutschen um 23:30 Uhr spielen, oder eher gesagt, Karten sammeln sehen. Ne wat schaaad. Ansonsten bekommen wir wirklich von der WM nicht viel mit, die letzten zwei Tage war das Internet ausgefallen, da wußte man noch nicht einmal wer wann spielt.

Für das nächste Deutschlandspiel stellen wir uns den Wecker auf 6 Uhr morgens und latschen dann rüber ins Nachbarhotel, hoffentlich hört ihr uns dann von den Fidschis bis nach Deutschland jubeln, umgekehrt wäre mir sogar lieber, wär schön wenn hier mal Fußballfieberstimmung ausbrechen würde, aber alles kannst net haben Madel.

Morgen haben wir Tag 265 - ist das nicht krass?

Leute, ich könnt mich hier ja wieder totschreiben, lass ich aber... dafür kommt dann jetzt eher mal öfter en kleineres G`schichtchen...

Wir drücken euch,

Küsse, Karma und Bula

Nina und Jan



Montag, 19.07.2010 immer noch Auckland

Ja ihr lieben Mitreisenden,

wir sind immer noch in Auckland, EIGENTLICH sollten wir ja schon längst mit unserem Wohnmobil auf dem Weg durchs Kiwiland sein, aber doch nicht - doch nicht, sagt der Ostrich (Ostrich = Vogel Strauss).

Also um den Sachverhalt mal vom Nahen zu betrachten, die Kiwis sind was ganz Besonderes, wenn du dir einen Wagen ausleihst. Logisch, du musst eine Kaution hinterlegen, nun das ist ja mal überall auf der großen weiten Welt. Die Neuseeländer würzen diesen Sachverhalt mit einem gezalzenen Kautionspreis von 4.000 EURO. Nun das ist viel, aber das wussten wir und hatten eine Kreditkarte mit dem entsprechenden Betrag bestückt. Als wir gestern dann schon fast alle Formalitäten beseitigt hatten, kamen wir an den Punkt der Geldübergabe und was sollen wir sagen, die Kreditkarte kann maximal mit 1000 Euro pro Tag belastet werden. Finden wir auch ziemlich richtig, denn wenn jemand mit deiner Karte durchbrennt, bist du im schlimmsten Fall diese Summe los, immer noch sehr sehr sehr viel Geld, aber besser als das 10-fache auszugeben, nur weil jemand anders dein Portemonnaie so hübsch findet.

Also was war dann zu tun. Zurück mit dem Taxi in die Stadt, wieder einchecken im City Traveller Auckland Hotel, Internet kaufen und Kreditkarteninstitut kontaktieren. Soweit kein Problem, du kannst deine Kreditkartensumme für 24 Stunden ansetzen auf einen höheren Betrag, danach wird es automatisch auf 1000 Euro gesetzt.

So wie es ausschaut werden wir uns dann morgen auf den Weg machen.

Um noch einmal auf diese Kaution sprechen zu kommen, wir haben in Australien eine Familie kennengelernt die mit zwei Campervan durch Neuseeland fahren mussten, die hatten dann in Summe einen Kautionsbetrag von 10.000 Euro bezahlen müssen, ist es nicht krass?

Ja und noch einige Wörtchen zum Wetterchen, man sagt in Neuseeland regnet es jeden zweiten Tag, seit wir hier sind, hat sich diese Bauernregel bewahrheitet, gestern schönster Sonnenschein, heute wieder Arche-Noah-Regenfälle. Ich kannte bis dato immer nur diesen schlauen Satz, "Nichts ändert sich so schnell wie das Wetter in den Bergen und auf See", diesem Satz sollte man "Neuseeland" zufügen. Zwiebelkleidungstechnik ist zwingend dringend erforderlich. Gestern bin ich erst mit meiner dicken Jacke losgelaufen, ich fühlte mich in meinem eigenen Körper gefangen, wie ein Mensch der von seinem Erzfeind in einer Outdoorsauna eingesperrt wird und nicht mehr heraus kann. 15 Minuten später bist du dann wieder glücklich wie der Erzfeind weil du draußen vor der Sauna stehst und mollisch eingepackt bist. Hinkender Vergleich, aber gestern fühlte ich mich ständig zu kalt oder zu warm. Wechselsauna, vielleicht hätte ich mir gestern Morgen noch die Haare mit Fichte-Tannennadel-Badegel waschen sollen...

Ihr Lieben, drückt uns mal die Daumen das wir dann Morgen das Campermobil bekommen.

Noch kurz ein Sätzchen zu Mela und Jörg: schön das ihr wieder gesund und erholt in Op angekommen seid. Wir freuen uns schon auf eure Fotos. Camperurlaub ist was Feines, besonders wenn das Kulinarium im Domizilland nicht so ganz dem eigenem Gusto entspricht.

Wir drücken euch ihr Schnuckis,

Küsse, Karma und Kiwis

09.07.2010 noch Fidschi

Ja was soll man sagen die Tapaslutscher waren da mal die bessere Mannschaft - Punkt. Mehr brauchen wir da ja jetzt nicht drüber quaken.
Aber für das Endspiel bin ich ganz klar für die Fritjes, a) weil ich jede Menge nette Exkollegen aus lekker Holland habe, b) sie sind unsere Nachbarn, c) Spanien hat uns jetzt zwei mal rausgekickt, warum sollte ich sie mögen, d) ich fahr gern nach Holland e) ich mag die Holländer.

Ja ich mag auch Tapas, Mallorca, Andalusien und spanische Musik, aber ich mag die Torreros net beim Fussi. Mein klarer Favourit: Holllaaaaaaaaaaaaaand!

Nun, aber egal, denn ich hab ne andere spannende Info für euch. Gebt gut Acht, gestern ist die Hölle zugefroren, gestern hab ich mit dem Rauchen aufgehört. Ja ich weiß, ich habs schon hundert mal versucht, aber diesmal versuche ich es nicht, diesmal klappt es. Was ist diesmal anders.
Hm, ich würd sagen nix. Nun, ich war ja schon zwei mal auf dem Seminar "Endlich Nichtraucher" - was auch garnicht so schlecht war, aber mir einige Grundprinzipien ein kleines bißchen wiedersprüchlich erschienen und die zwei Seminarleiterinnen mir irgendwie zu sehr "ich bin ok - du bist ok" waren.
Nun wird es einfach ein wenig umgewandelt. Habe das Hörbuch runtergeladen und höre es in Etappen, allerdings werde ich diesmal auch ein wenig Willenststärke einsetzen, soll man ja eigentlich nicht brauchen, wenn man das Konzept vom Buch verstanden hat.
Ja bin ich jetzt so doof, nein ich glaube kaum. Ich glaube ich muss einfach Willenskraft einsetzen um an die Mantras im Buch zu denken und ich glaube, wenn die einem diese Willenskraft zugesprochen hätten, im Seminar, dann wären wohl einige erfolgreiche Nichtraucher geworden. So war die Erfolgsquote sehr gering.
Und wie gesagt, die haben einen ja fast fertig gemacht, wenn man "Willensstärke" einsetzen wollte, um von der Krücke und dem Drogenproblem, loszukommen. Nach acht Stunden Gehirnwäsche bist du bereit aufzuhören, aber acht Stunden nach dem Seminar und acht Gläsern Kölsch, bist du bereit für die nächste Kippe und da heißt das nächste Mantra "Erfolgreich Verdrängen", darin ist man dann auch erfolgreich, am nächsten Tag denkt man dann wieder, ach ich habs nicht verstanden, dann rauch ich besser mal weiter. So also der erste Punkt ist:
Hörbuch plus Willensstärke um die Mantras zu JEDER Zeit ins Gedächtnis zu rufen!

Mein zweiter Punkt ist: ordentlich Druck aufbauen. Natürlich ist für einen langfristigen Erfolg dies eher schlecht, weil ja jetzt nicht über Jahre jemand hinter mir mit der Verbalpeitsche stehen kann, aber für den Anfang immerhin eine Hilfe. Ja, ihr wißt es jetzt alle, noch weiter kann ich es ja kaum rausposaunen. Allein das wäre mir ja schon sauunangenehm, wenn ich meinen Fehltritt ins Nikotinland, zugeben müsste. Zur Not wäre ich nicht die Informationsgeberin, aber Jan musste mir einen Eid darauf schwören dies zu sagen.
Also Druck? Vielleicht hilft es!

Mein dirtter Punkt: dies geht allerdings nicht überall, find ich aber trotzdem gut:
bin ich irgendwo, wo niemand ist und ich Bock auf ne Ziggi habe, dann muss ich 20 Kniebeugen machen. Ca. 20 Züge hat eine Zigarette, also pro Zug eine Kniebeuge oder so etwas in der Art. Auf jeden Fall Ablenken und nicht erst den Focus drauflenken. Denn es ist doch irgendwie behämmert, wenn ich weiß, ich sitze 10 Stunden im Flugzeug und kann nicht rauchen, dann stört mich das nicht einmal im geringsten, garnicht, es ist kein Problem, also muss ich irgendwie dieses Gefühl in mich lenken das es mir egal ist und Ablenkung scheint da die wirkungsvollste Methode zu sein.

So ihr denkt jetzt, sie spinnt vollkommen, es ist ein Reiseblock, sie soll was über Fidschi schreiben. Ja tut mir leid, die richtigen coolen Inseln die könnt ihr sehen und nachlesen, wenn ich dann schon fast 1 3/4 Monate Nichtraucherin bin.

Wie gesagt, am 15.07. gehts nach Neuseeland, mit vielen neuen Eindrücken und Bibber und kalt gehts am 31.08. wieder auf die Fidschis und dann gehts auch noch auf viele kleine Miniinseln, die haben wir uns sozusagen als Abschlußbonbon aufgehoben.

Bis dahin müsst ihr wohl ab uns an einiges über mich und dem Kampf mit dem Nikotinmonster lesen, denn ich merke gerade, wie mich das unglaublich entspannt!
Und wie gesagt, es gibt sicherlich gute Berichte dann über Neuseeland!

Ohhhhmmmmm, gestern nicht geraucht, dann wird auch heute nicht geraucht - Ohmmmm!

Küssel, Karma und Bula,

Nina und Jan

10.06.2010

Fidschi - Nadi

Erst einmal dem Geburtstagskindchen Jörg ein herzliches Happy Birthday to you, wie schön das du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst. Haben uns heute noch einmal an deinen tollen Geburtstag vor vier Jahren erinnert, der Beginn eines Sommermärchens. Genieß deinen Tag und sollten wir uns vorher nicht mehr hören, wünschen wir euch einen sensationellen Urlaub.

So wir sind auf den Fidschis und in den nächsten Tagen gibts Fotos und Berichte, klar doch.Nur mal vorab: Zitat Reiseschnecke Jan
"Hier kann einem nur die Sonne aus dem A... scheinen"

Wir drücken euch,

Küsse, Karma

Nina und Jan

Fischi - Nadi 18.06.2010

Bula ihr kleinen Bambusröckchen,

Tatsache, es gibt die ersten Bilder von den Fidschis, aber um ehrlich zu sein, sind die nun net gerader der Brüller, zum Einen hatten wir schlechtes Wetter, zum Zweiten hat die Kamera rumgezickt und zum Dritten ist der Strand hier schön, aber nicht der typische Fidschistrand. Nicht denn so trotz, wir bleiben erst einmal hier, weil es richtig nett ist und wir die Möglichkeit haben die WM zu schauen.

Unter den Bildern sind zwei Aufnahmen von Jans erster berauschender Erfahrung mit einem Schlammbad, die Tage gibt es dazu auch noch eine kleine Berichtserstattung.

Bis dahin sag ich erst einmal

"Deutschland schieß ein Tor" oder auch zwei oder drei. Ich habe heute schon fürs Vaterland Blut vergossen, hm, na ja, nicht direkt fürs Vaterland, war eher mal wieder so ne typsiche Nina-Dummheit, aber ich dachte, als das Blut dann floss, ach das ist meine Opfergabe an den Fußballgott.

Ich war wieder mal auf einer meiner kleinen Erkundungstouren, wollte einen neuen Strand beschnuppern, nur blöderweise lagen da so Felsen zwischen. Was sagt da mein kleines Abendteuerherz "Na los Nina, nicht nachdenken, einfach loslaufen". Nun da war weit und breit keine Menschenseele, bei der Hälfte der Strecke fühlte ich mich dann doch nicht mehr ganz so wohl in meiner Haut und entschied mich für den Umkehrschwung. Ja und dann kam es wie es immer bei mir so kommen musste, ich dachte diese Steine sind voll voll feste - waren se aber nicht. Einige, unter anderem der für den ich mich entschieden hatte, war so locker wie der Kopf von nem Wackel Dackel und dann kamen die dicken Brocken irgendwie alle in Fahrt und dachte ich, hüpf mal schnell zur Seite und dabei hab ich mir dann ordentlich den Fuß aufgeschabt, aber ich glaub, dass war die bessere Entscheidung. Leztlich ist nix passiert und ich bin zu Jan ins Zimmer gehumpelt, der auch nur Kopfschüttelt sagte "Ach Nina, musste das jetzt wieder sein". Also das mach ich nie nie nieeee wieder! Drei mal drauf gespuckt.

Ihr Süßen dann lasst heute Abend mal die Kugel rollen, ach bei euch ist ja erst Mittag. Na dann an alle ne Mordsgaudi!!!

Ich tröhttt die Vuvuela und sag Deutschland gemmah.

Küsse, Karma und Bula

Nina und Jan

17.06.2010
Na da hat aber heute jemand Geburrrrtsataaaaag. Liebe Ilkamaus, wir wünschen dir von hier einen wunderschönen Tag und die besten Wünsche die man sich überhaupt vorstellen kann. Wir wären so wahnsinnig gerne bei dir um dich zu knuddeln und zu  schnuddeln. Deine Party wird sicherlich sensationell!!

HAPPY HAPPY BIRTHDAY

Wir versuchen dich gleich mal zu erreichen und hoffen dich dann auch an die Strippe zu kriegen!!

10000 Bützje von der anderen Seite des Planeten

der Janni und Nina



16.06.2010
Bula ihr Lieben, Übermorgen gibts die ersten Fotos von den Fidschis und einen Bericht.

Drücken euch,

Küsse, Karma und Bula

Nina und Jan

Immer noch Fidschi und immer noch glücklich

27.06.2010 Coral Coast
Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und zum Schluß gewinnt Deutschland - so oder so ähnlich geht ja dieses bekannte Sätzchen... nur von Souverän sagt keiner was in diesem Satz, was dann nur soviel bedeutet wie: oh ja Leute, es heißt Daumen drücken, Luft anhalten, angespanntes Zucken am linken Auge und wenn ein Tor für Deutschland gefallen ist, auf keinen Fall mehr bewegen und in der Glückposition ausharren (was wiederum nach eingeschlafenen Füßen und kribbelnden Zehen schreit).

Nun diesmal ist es zumindest ne angenehme Anpfiffzeit für alle Zuschauer, ist zwar Nachmittag bei euch, aber ihr seid ja nicht auf der Arbeit und könnt so munter eurem Grillvergnügen fröhnen, wir hingegen müssen nur bis 2 Uhr Nachts wach bleiben, was aber zumindest mit nem Bierchen oder so verbunden werden kann. Im Gegensatz zur letzten Spielaktion, Wecker auf 6 Uhr, Katzenwäsche, Käffchen, Keks, Kippchen und rüber zum Nachbarhostel. Da stellte sich dann eigentlich nur immer die Frage, wer stört eigentlich wen: die Fußballgucker die Frühstückchen oder die Frühstücker uns, hm, man weiß es nicht, diese Uhrzeit heute ist nun den Umständen entsprechend optimal.

Wir werden dann also gemeinsam auf die Kiste gucken und Schweißperlen werden uns von unseren Stirnchen tröpfeln, obwohl wir kaum weiter entfernt von einander sein können. Nur mit dem Skypen wirds vorher leider nix, zur Zeit ist ein bisserl tote Hose mit dem Internet, musste jetzt für den Bericht den Hostelcomputer nutzen:-)

So ansonsten gibts bei uns nix spannendes Neues. Ich hätte da nur noch eine Bitte, ich hätte noch in Opladen beim Italiener auf der Kölner Straße ne Rechnung von vier Jahren offen, einfach nur Arividergiepizza sagen und die wissen Bescheeeiiiid. Ihr - könnt - nach - Hause - juckeln, jaaaaa,

11 kleine Italiener die reisen nach Italy
und heulten wie die Mädchen von Rom bis nach Rimini,
11 kleine Italiener die sind schon DAHEIM,
eine Reise in den Süden ist für andere schick und fein,
doch die kleinen Italiener sind RAUUUUS!

Schadenfreude ja ja, die liebe alte Schadenfreude. So nun noch einmal zum letzten Deutschlandspiel, sagt mal, gehts noch, müssen die es sooo spannend machen, ich hatt ja nur die ganze Zeit Sorge das Prinzessin Boateng uns noch eine in die Kiste hämmert... aber alles ja noch einmal gut gegangen und Özil the Eye hat dann durchgezogen, yyyeeeeehaaaaaa. Ich bin dann mal sehr auf heute Nacht gespannt und ob sich der allseits und von mir oben bereits zitierte Satz bewahrheitet. Blöd ist einfach nur, als wir gegen Italien verloren haben, da hab ich gesagt, gut bestraf sie, iss keine Pizza (geht ja für ne gewisse Zeit), aber jetzt bei den Engländern, da weiß ich jetzt aber mal echt nicht, die haben nix was für mich irgendwie unentbehrlich ist, Essen - no go, Englandreise ist nicht geplant, Englischer Tee - ach neee, hm, die Quenn, ach die ist ja eh nie amused und wenn wir Prinz Charles en Ohr abschneiden fliegt der im Kreis, da hat auch keiner was von. Hm, also müssen wir gewinnen, denn ich hab nix, womit ich die Jedes-jahr-benutz-ich-keine-Sonnencreme,aber ich bin gerne rot-Menschen bestrafen kann.

Wir hören uns dann wieder die Tage ihr kleinen Fußballgucker!

Küsse, Karma und ein aufgeregtes Herzchen,

Nina und Jan

Fidschi 03.07.2010

Was sagen wir denn jetzt mal dazu, die Jungs müssen sich also heute mit 11 argentinschesn Steaks und einem Maradonna mit ausgewachsenem Rinderwahnsinn herumquälen. Au Backe.

Ja wir sind jetzt wieder in Nändi, haben uns ein wenig auf der Insel umgesehen und ich muss schon sagen, Wasser sooo klar, unglaublich, also ob jemand Millionen Evianflaschen ausgekippt hat, Schnorcheln, ein Gedicht, du siehst so tolle Fische. Einige Bildchen gibts unter Fidschi zu sehen. Nach der WM werden wir uns den kleineren Inseln widmen, aber zur Zeit geht die Liebe zur unserer Nationalelf einfach mal vor.

Ja ihr habt es also jetzt mal Bullenheiß daheim, ja? Bei uns sind es angenehme 30 Grad, mit ner leichten Brise. Heute bleibt keine große Zeit für einen langen Bericht, eine Woche waren wir dann mal Internetlos, aber jetzt sind wir wieder online und die Tage folgt dann mal ein etwas längerer Bericht.

Also, wie sieht euer Tipp aus. Also meiner: Deutschland gewinnt beim Elfmeterschießen und anschliessend verprügelt Maradonna das gesamte deutsche Team. Die Daumen sind gedrückt und wir beneiden euch verdammt nochmal um um eure Sommermärchenstimmung mit Grill und zur richtigen Tageszeit! Ja wir sind neidisch:-)

Wir küssen euch,

Küsse, Karma und Bula,

Nina und Jan

Fidschi

Und der Krimi geht weiter. Ja heute Abend (oder morgen früh) heißt es Deutschland ole, Spanien die Heide blüht. Drücken wir mal fest die Daumen das wir weiterhin einen 1A-Fußball unserer Jungs sehen können!

So nun zu uns, jaaaa wir konkrete Pläne, unglaublich.
Am 15.07. geht es nach Neuseeland, erst einmal nach Auckland. Wir werden dann am 31.08. wieder zurück auf die Fidschis fliegen und uns noch einmal final richtig braten lassen.
Fried Chicken.

Am 23.09. so um den Dreh geht es für einige Nächte noch nach Sydney, bis wir dann am 27.09. nach Peking fliegen. Zurück zum Anfang. Ja und dann gehts von dort aus Richtung Heimat. Wir landen am 01.10. um 5:40 Uhr in Frankfurt und betreten erstmalig wieder Deutschen Boden.

Wir genießen nun noch einige Tage die Fidschis und freuen uns ganz derbe auf Neuseeland. Dann gibts auch mal wieder einige neue Eindrücke auf unserem Block, denn so schön die Fidschis sind, es bleibt einfach eine schöne Inselwelt.

Ihr Süßen, nun jetzt habt ihr mal ordentlich Informationen erhalten, gell?

Ansonsten haben wir hier ne sehr gute Skypeverbindung, von daher, wer am Wochenende Zeit und Lust hat, wir sind online.

Küsse, Karma und 10 Tore für Deutschland,

Nina und Jan

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