login   anmelden   
 
Ja   nein   

Ich stehe da, irgendwo. Ich habe keine Ahnung, wo ich bin und wundere mich einfach nur, warum ich hier bin. Ich sehe mich um. Schaue erst links und dann rechts. Doch alles was ich sehe, sind Bäume. Ich laufe einige Schritte und plötzlich fühle ich mich so alleine. Ich sehe hinauf, doch ich entdecke keinen Himmel, da die Bäume mit ihren langen Ästen, die Sicht zum Himmel versperren. Erst jetzt merke ich wie riesig die Bäume sind. Mir kommt es so vor, als würden die Bäume immer größer und ich kleiner werden. Ich sehe mich immer öfter um. Trotzdem bekomme ich keine Antwort auf die Frage ,,Wo bin ich?''. Meine Haut ist kalt. Ich friere, obwohl nicht einmal der Wind zu spüren ist. Mein Blick wandert auf meine Klamotten und ich bin nun völlig verwirrt. Die Sachen, die ich anhabe, besitze ich nicht einmal. Ich versuche irgendwie herauszufinden, wo ich hier wirklich bin, doch mir gelingt es nicht. Nun fange ich an zu rennen und schon nach einigen Metern bin ich aus der Puste. Ich sehe wie der Weg vor mir

immer länger wird und ich immer weiter vom ,,Ziel'' entfernt werde. Ich habe mich auf den Boden gesetzt, in der Hoffnung, dass jemand kommt und mich nach Hause bringt. Es kommt niemand. Ich schreie. Ich schreie so laut wie ich kann, doch ich weiß, dass mich hier keiner hören wird. Ich schreie trotzdem immer wieder. Mir fallen Tränen vom Gesicht herunter. Ich schreie noch mehr. Viel zu verzweifelt, spüre ich eine Hand. Ich öffne meine Augen und merke, dass es die Hand von meiner Mama ist. Sie wollte mich nur wecken. Und ich war in diesem Moment nur froh, dass dies ein schrecklicher Traum war.

Du sitzt grundlos auf einem Stuhl da. Hörst die Uhr ticken. Und dein Blick geht einfach nur gerade aus. Du schaust auf die Wand, auf die nur weiß bemalte Wand. Dein Kopf ist leer, ist mit nichts gefüllt, mit keinen Gedanken oder alten Erinnerungen. Du hast nichts über das du nachdenken könntest. Und du siehst immernoch auf die Wand.. grundlos. Anscheinend hast du gerade nichts besseres zu tun. Nun bist du aufgestanden und hast ein Fenster geöffnet, obwohl es gerade draußen stürmt. Ja, es regnet und es donnert. Doch dir ist das egal. Das Fenster ist offen und du bist auch offen. Plötzlich bist du nicht mehr so verschlossen , wie gerade eben. Ein kräftiger Windstoß durchfährt deinen ganzen Körper. Deine Augen sind auf einen Fleck gerichtet. Auf irgendeinen, weißt auch nicht warum. Du verstehst einfach nicht, was das alles soll. Und dann öffnest du deinen Mund und schreist einfach los. Und das mal wieder grundlos. Anscheinend dachtest du, dass nur so dein Kopf mit irgendetwas Sinnvollem gefüllt werden würde. Doch so war es nicht. Du gehst einige Schritte zurück, um das Fenster zu schließen. Dein Blick geht immernoch gerade aus. Du schließt das Fenster und setzt dich wieder auf deinen Stuhl. Du schließt die Augen und machst sie dann wieder auf. Und denkst dir einfach nur
Das Leben wird immer wertvoll bleiben, auch wenn dein Kopf mit nichts gefüllt sein wird.

Homepage Erstellung und Pflege: Superweb Homepage-Erstellung