Tränen
Tränen bahnen sich ihren Weg
Aus dem Inneren nach Außen
Laufen über heiße Haut nach unten
Tropfen vom Gesicht ´gen Boden
Tragen mit sich diesen Schmerz
Der nicht fort getragen wird
Sammeln sich zu deinen Füßen
Wie ein Meer voll Salz
Einsamkeit bevölkert deine Seele
Vergiftet sie mit Schmerz
Lässt sie schwarz werden wie die Nacht
Lässt verkümmern dein Herz
Wahre Freude kennst du nicht
Siehst im Spiegel dein Gesicht
Die stummen Tränen laufen noch
Leere Augen sehen dich an
Wollen dich zu sich ziehen
In die Dunkelheit des Seins
Das Vergessen, das Leben geliehen
Willst du ihnen folgen
Dich ihnen anschließen und vergessen?
Oder widersetzt du dich der Versuchung
Und lässt dich nicht erpressen?