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Irgendwann


Einst lief ich mit traurigen Augen
durch die langen kalten Straßen,
im Geist regnete es Trauer,
Wut und Verzweiflung mischten
sich zu den Tränen auf
meinem blassen Gesicht,
während der eisige Wind
der Gegenwehr tief
in meine Seele schnitt.

Einst lag mein Geist mit
Meinem Verstand im Streit,
unbarmherzig und falsch
verlief der Kampf in mir selbst,
verursachte schwere Schäden,
blutende Wunden und Splitter
in der schwindenden Hoffnung,
die das Leben Stück  für Stück
im Dunkel stehen ließ.

Einst schwirrte der warme Hauch
meiner verzweifelten Gedanken
in der kalten Hölle meiner selbst,
meine Lippen zum schweigen und
meine Seele zu schreien verurteilt
fanden sie einfach keine
Gemeinsamkeit im Leben.

Irgendwann sitze ich lächelnd
neben meinem kalten Körper
in der wohligen Wärme
der unendlichen Vergessenheit
und weiß
dass es die einzig gute Tat war,
die mein wertloses Ich jemals
vollbracht hat.

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