Schwindend
Wie Seifenlauge eine Wunde
treffen eure Worte mein Herz
zerschneiden meinen Mut
mit ihren scharfen Kanten
bis zur Unkenntlichkeit,
lassen ihn in den Tiefen
der verödeten Gehirnwindungen
endgültig verschwinden,
zerquetschen den eiternden
Klumpen in meiner Brust
zu einer stinkenden Masse.
Der Selbstwert leidet
unter eurem Dasein,
schwindet ins Nichts und
findet immer neue Gründe
aus der Versenkung
nicht wieder aufzutauchen.
Tränen hat meine Seele
nicht mehr zu bieten,
sie würden mein Gesicht
nur wie Säure verätzen.
Das was sie nicht tun können
führt mein verletzter Verstand
mit meinem Sein durch.
Nein, ihr seid nicht schuld,
lediglich mein schwindender Wert
und meine nicht mehr
vorhandene Gegenwehr
sind für meinen innerlichen
Tod verantwortlich.